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Bericht vom Riot Fest – Teil 2

Bühnen

Auf dem Festival waren vier gleichgroße „Hauptbühnen“, wenn man sie so nennen kann und zwei kleinere Nachwuchs-Bühnen zu finden. Die vier großen Bühnen trugen die Namen Riot-, Roots-, Rock- und Rise-Bühne, was eigentlich ziemlich blöd ist, da man selbst  durch die Ähnlichkeit der Namen keiner Band eine spezielle Bühne zuordnen kann. Bei den zwei kleineren Bühnen war es da schon einfacher: Es gab die „The Storyheart Stage“ und gleich daneben die „Rebel Stage“. – Man sollte die Namensgebung der Bühnen auf jeden Fall nochmal überdenken. Gerade Neuankömmlinge wie wir waren unfassbar verwirrt, da wir die erste Hälfte der jeweiligen Tage damit verbrachten, herauszufinden welche Band wo spielt.

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Essen

Das ganze Buffet war am Rande des Festivalgeländes zu finden, konnte aber mit einer großen Auswahl an Fleisch und vegetarischen bzw. veganen Gerichten dienen. Besonders gut gefallen haben uns die Rinderbrust, die mediterrane Paella (auf einem Festival, beeindruckend!) und der  Piña Colada-Stand, an welchem leckere Cocktails serviert wurden. In alter Festival-Manier gab es auch fertige Burger und Wraps, welche aber nicht allzu appetitlich aussahen. Zum Preis lässt sich sagen, dass man für $10 ein gutes Abendessen bekommen hat. Darüber kann man sich nicht beklagen.
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VIP

Das ganze Festival konzentriert sich auf ein VIP-Erlebnis. Auf dem Gelände gab es einige VIP-Bereiche zu denen man nur Zutritt hatte, wenn man ein höhergestuftes Armband besaß. Besonders wichtig hierbei ist, dass die VIP-Bereiche wirklich die einzigen Orte sind, in denen man sich im Schatten aufhalten kann, wenn man nicht auf dem Boden unter einem Baum sitzen möchte (Stell dir vor, es ist regnerisch und matschig). Für unseren Geschmack ist das zu kommerziell und eigentlich sollten auch auf dem normalen Festivalgelände Sitzmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden.
Denn abgesehen davon konnten wir keinen weiteren Nutzen darin erkennen mehr für ein VIP-Ticket zu bezahlen; besonders, wenn das Wetter gut ist. Im Notfall kann man immer zu einer der speziellen Stände außerhalb der VIP-Bereiche gehen, um selbst VIP zu werden.

Extras

Der komplette Name des Riot Festivals (in Chicago) lautet „Riot Fest And Carnival“ (Riot Fest und Krimes). Früher, so hat man uns erzählt gab auf dem Festival  viel mehr Attraktionen, welche sich an Rummelplätzen orientierten. Heute hat sich das Angebot auf ein Riesenrad, ein paar Spielbuden und den Hellzapoppon‘ Circus Sideshow Revue Auftritt reduziert. Dennoch war die Sicht vom Riesenrad auf den Misfits Auftritt wirklich atemberaubend. Ansonsten gab es auf dem Gelände noch ein Einkaufszentrum, in dem man alles von Sonnenbrillen über einzelne T-Shirts hin zu Büchern über Punk Rock und vieles mehr.

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Toiletten

Endlich, die Toiletten. Wie auf den meisten Festivals waren die klassischen blauen Toiletten omnipräsent auf dem Festival. Leider, vielleicht aus kulturellen Gründen, gab es keine weiteren Pissoirs neben den Toiletten-Kästen. Wegen dieser Ineffizienz gab es riesige Warteschlangen am Ende des Tages. Außerdem hatten die meisten Stände gegen sieben Uhr abends keinerlei Toilettenpapier mehr. In dieser Hinsicht muss man das Festival kritisieren: Es werden bessere Einrichtungen gebraucht (Pissoirs, mehr Toilettenpapier, mehr Seife, usw.) PP

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Bericht vom Riot Fest – Teil 1

Lineup

Das Riot Fest ist ein jährliches Rock/Punk/ Emo/ Hip-Hop Festival im vorstädtischen Chicago. Bis 2014 fand das Event immer im Humboldt Park statt, musste aber für das Jahr 2015 in den Douglas Park verlagert werden. Mit einer Dauer von drei Tagen und einer Teilnehmerzahl von 160.000 Menschen, welche mit 50.000 Besuchern allein am Haupt-Headliner Day gipfelt, ist das Festival für sein unglaublich gutes Line-Up bekannt, welches Menschen aus allen Teilen der USA und Canada, aber auch aus allen anderen Teilen der Welt anzieht. Größtenteils spielen talentierte Künstler, welche auf den  meisten, wenn nicht sogar auf  allen europäischen Festivals als Headliner vertreten wären.

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Dieses Jahr hat sich Rockfreaks.net das Lineup angeguckt und einen Blick auf die angekündigten Bands geworfen, indem sie kleinlich fast alle  Bands von namenhaft bis weniger bekannt  durchgegangen sind, um wenigstens eine Gruppe zu finden, die nur ein müdes Schulterzucken auslöst oder gar jedem unbekannt ist.

Wir haben die letzte Band des Line-Ups erreicht und fast jede Band, egal welchen Bekanntheitsgrades, wurde von mindestens einem unserer Mitarbeiter als eine gute Auswahl empfunden.

Also haben wir eine Reise geplant und sendeten ein Kontingent von Autoren über den Atlantik, um herauszufinden, worum sich auf diesem Festival alles dreht.

Lies weiter, um unsere tiefgehende Analyse des Festivals zu erfahren oder überspringe diese gleich, um direkt zu den Reviews zu gelangen.

Riot Fest ist kein Camping-Festival. Das heißt, dass fast alle Hotels, Motels und Airbnbs n der Umgebung des Festivals garantiert für das Festival-Wochenende ausverkauft sind. Jene, die extra zum Festival anreisen und Unterkunft benötigen müssen zudem noch mit deutlich erhöhten Preisen rechnen.

Außerdem ist die offiziell verbundene Agentur für Hotelbuchungen Curadora kein zuverlässiger Partner. Unsere Reservierung wurde zwei Wochen vor unserem Aufenthalt gekündigt und wir wurden in einem anderen Komplex untergebracht, welcher um einiges schlechter war als das, was wir ursprünglich gebucht haben.
Und das auch nur nachdem wir über eine Stunde am Telefon mit einem ahnungslosen Mitarbeiter vom Kundendienst verbracht haben, welcher uns an einem Ort unterbringen wollte, welcher 40 Auto-Minuten vom Festival entfernt ist. Nicht empfehlenswert.

Glücklicherweise ist die Stadt gut mit Uber und Lyft ausgestattet, durch welche es dank einer Partnerschaft kein größeres Problem darstellte, zum Festival und wieder zurück zu kommen., obwohl unser Hotel 15 bis 20 Minuten von Douglas Park entfernt war.

Mit einer atemberaubenden Skyline aus Wolkenkratzern im Hintergrund, ist der Douglas Park eine riesige Grünanlage nach europäischen Standards, welche mit Leichtigkeit die 160.000 Besucher des Riot Festivals aufnehmen kann (Die Zahlen basieren auf unserer Recherche; keine offiziellen Zahlen sind verfügbar.). Den Park durch die Tore zu betreten war eine effiziente und schmerzlose Erfahrung, im Gegensatz zu der exzessiven Durchsuchung unserer Taschen bevor uns der Eintritt gewährt wurde. (Die Geschlechter waren getrennt,was eine konstante Schlange im Wartebereich der Damen bedeutete.)

Wenn man das Festival durch den Haupteingang betritt, läuft man gleich am Merchandisestand vorbei, an welchem die Fanartikel der Bands, die am jeweiligen Tag spielen, einfach angeboten werden. Das festivaleigene Merchandise wurde an verschiedenen Ständen angebote, die über das Festivalgelände verteilt waren. Band-Merch hingegen war nur in der Nähe des Eingangs zu finden. – Das war eine gute Entscheidung, da man so schnell nach dem Betreten des Geländes die vorhandenen Shirts der spielenden Bands durchgucken konnte und so nicht mehr häufiger im Laufe des Tages zurück zu dem Stand kommen müsste.

Kneipen und Einrichtungen

Eine Vielzahl an Bars waren in günstiger Lage auf dem Festivalgelände zu finden. Dort gearbeitet hat freiwilliges Personal, welche ihre Bezahlung nur durch Trinkgeld erhielten. Überall wurde das gleiche Zeug serviert: helles Bier und mit Wasser gestrecktes Heineken. Nur die All Rise Brewing Company Kneipe bot IPA und APA Biere zu in etwa den selben Preisen an. Man zahlte $8 pro Pop; Cider und Bier hatten den gleichen Preis und außerhalb des VIP-Bereichs konnte man keinen harten Alkohol erwerben. Da ist ziemlich teuer, besonders wenn man immer einen Dollar pro Drink als Trinkgeld dazurechnen muss. (nicht verpflichtend, aber erwartet). Im Vergleich zum Roskilde Festival mag das nicht teuer sein, aber das Nachtleben Chicagos bewies doch, dass die Preise auf dem Festival drastisch erhöht wurden. Besonders, wenn man weißt, dass man ein großes Glas Three Floyds für $7 Dollar in einer Bar bekommen konnte, die nur eine kurze Taxifahrt entfernt lag.

Während des Festivals gab es kaum Warteschlagen vor den Kneipen. Das kann vielleicht damit erklärt werden, dass sich die Alkoholkultur der Amerikaner stark von der von uns Europäern unterscheidet: Während wir uns ab der Mittagszeit den ganzen Tag lang Bier in uns hineinkippen, scheinen die Amerikaner nicht vor sieben oder acht Uhr abends Alkohol zu trinken. Also bekamen wir fast kein seltsames betrunkenes Verhalten wie es auf europäischen Festivals zur selben Zeit am Abend normal wäre.

In den Bars konnte nur bar gezahlt werden, aber auf dem Festivalgelände waren unglaublich viele Geldautomaten zu finden, sodass wir niemals das Gefühl hatten kein Bargeld mehr bei uns zu haben.

Planung

Auf Grund der Sperrstunde ab zehn Uhr abends, haben zu dieser Zeit schon alle Headliner gespielt. Es war eine erfrischende Veränderung, dass man sich nicht bis nach Mitternacht größere Bands ansehen musste. Davon könnten andere Festivals noch lernen. Die relativ kurzen Auftritte (30 Minuten bis einer Stunde) bedeutete, dass auch kleinere Bands problemlos einen guten Auftritt abliefern konnten, ohne auf Filler-Songs zurückgreifen zu müssen. Bands wie Bad Religion hätten so locker noch eine halbe Stunde länger spielen können, aber mit so vielen Bands im Lineup war wohl alles gut so wie es war.

Bezüglich der Planung muss man sagen, dass es beeindruckend ist wie wenige furchtbare Überschneidungen der Auftritte es gab, obwohl so viele gute Bands auf dem Festival vertreten waren. Die einzige größere Überschneidung dieses Jahr war die letzte Aufführung der Motion City Soundtrack Show zeitgleich mit The Hold Steady, welche „Boys and Girls in America“ in voller Länge spielten, und natürlich das Riesendurcheinander, bei dem Jimmy Eat World / Pepper / Glassjaw / Off With Their Heads / Turnover alle zur selben Zeit spielten.

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Probleme auf Openair Festivals: Mückenstiche

Wenn es draußen wieder wärmer wird beginnt auch der Festival-Sommer.
Eingefleischte Fans freuen sich besonders auf mehrere Tage gefüllt mit guter Musik, netten Leuten und Party.
Dabei ist die Musikrichtung meistens genau so vielseitig, wie die Veranstaltungsorte.
Doch da meistens das Wetter nicht planbar ist, wenn man sich um die Tickets bemüht, muss man gewissen Vorkehrungen treffen.
Man sollte sich die Lokation anschauen. Wie sehen die Zeltplätze aus, die ist es um die Umgebung bestellt, kann man duschen, was packt man in den Festivalrucksack.

Dies ist mein Erfahrungsbericht zu verschiedenen Festivals, mit den unterschiedlichsten Lokations und die damit verbundenen Problemchen.

festival-campingIch denke am Schlimmsten war das unglaublich heiße Wochenende vor ein paar Jahren am Fühlinger See.
Die Wetteraussichten sagten Hitze, Hitze und noch mal Hitze voraus. Neben ausreichend Getränken deckte ich mich mit vielen Hilfsmitteln zur Vorbeugung und akuter Behandlung von Mückenstichen ein.
Essigwasser, Kühlsticks und pflanzliche Tinkturen aus der Drogerie meines Vertrauens.
Ich benutzte die Kräutertinktur zur Vorsicht am ersten Tag. Nach einer furchtbar heißen Nacht im Zelt konnte ich allerdings die Mückenstiche am nächsten Morgen kaum noch zählen.
Ich versuchte mit dem Akutstick zu kühlen, doch auch der war inzwischen so warm, dass der gewünschte Effekt ausblieb.
Der See und die Hitze hatten einfach alles angelockt, was hungrig auf Blut war und dazu hatte meine Zeltmitbewohnerin die ganze Nacht ihren IPod an, der mit schwachem Licht das Zelt erhellte und seinen Rest tat.
Nach 3 Tagen war ich so zerstochen, dass nichts mehr zu helfen schien und ich, trotz eines tollen Wochenendes, sichtlich geknickt nach Hause kam und meine Wunden behandelte.

2 Jahre später fuhren wir zu Rock am Ring.

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Mit im Gepäck war ein neues Zelt mit Moskitonetz. Ich verzichtete also auf Mittel zu Vorbeugung und dachte, dass der Stick zum loswerden von den Mückenstichen reichen wird. Es war ja auch kein See in der Nähe, also schätzte ich meine Chancen sehr gut ein.

Die erste Nacht war noch relativ problemlos.

Das Moskitonetz schien gute Dienste zu leisten und bis auf einen Stich am Bein war alles in Ordnung.

In der folgenden Nacht regnete es allerdings. Es war schwül und drückend am nächsten Tag und ich merkte schon auf dem Festivalgelände, wie ich die Mücken magisch anzog.

Nach einem Tag mit vielen kleinen Schauern war ich wieder mit Mückenstichen gespickt.

Am ärgerlichsten war jedoch die nächtliche Attacke auf mein linkes Auge.
Eine Mücke erwischte mich direkt unter dem Auge und ich verbrachte den ganzen nächsten Vormittag bei den Sanitätern im Zelt, weil ich einfach nichts mehr sehen konnte.
Trotz kühlen und cremen wurde es nur langsam besser und ich ärgerte mich sehr, dass ich einige gute Bands verpasst habe.

Dieser Erfahrungsbericht soll zeigen, dass man sich noch so gut vorbereiten kann, wenn die Biester einen erwischen wollen, dann kriegen sie dich auch.
Manche Menschen sind für Mückenstiche wahrscheinlich auch anfälliger als andere, Theorien dazu gibt es genug.
Ich schwöre immer noch auf die Produkte, die bei einem akuten Stich aufgetragen werden, vorbeugend habe ich nur negative Erfahrungen gemacht.
Die Kräutertinktur war dabei besonders unangenehm, weil sie furchtbar gerochen hat. Auch das Essigwasser war keine große Hilfe.

Wichtig ist immer: Nicht kratzen und kühlen.

In diesem Sinne können alle Freunde des Festivals nur hoffen, dass der Wettergott es gut mit uns meint und wir so den Insektenstichen ein bisschen besser aus dem Weg gehen können. Um den Mückenstichen dennoch vorzubeugen sollten Sie sich damit vertraut machen was gegen Mückenstiche hilft

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Die Drogenexzesse der Rockstars

Rockstars und Drogenexzesse, das gehört nach Medienberichten zusammen. In verschiedenen Sendungen über prominente Rockstars wird immer wieder darüber berichtet. Auch in Zeitschriften werden gern entsprechende Berichte und Bilder veröffentlicht. Das Leben als Rockstar kann auch alles andere als entspannt sein. Die Aufnahmen für ein neues Album nehmen ziemlich viel Zeit in Anspruch und dauern bis spät in die Nacht. Folgen sind bei den Rockstars Übermüdung und sie haben Augenringe. Auch eine längere Tour mit Auftritten in verschiedenen Städten oder Ländern innerhalb kürzester Zeit verlangt Rockstars einiges ab. Drogenexzesse gehören nach Berichten für Rockstars in ihrer freien Zeit dazu. Sie feiern wilde Parties mit ihren Musikerkollegen und Models. Deswegen stehen gute Augencremes hoch im Kurs bei Rockstars

Robbie Williams und seine Drogenexzesse

Robbie Williams am Tiefpunkt: Ein Junkie mit Augenringen.Ein bekanntes Beispiel für seinen ausschweifenden Lebensstil ist Robbie Williams. Schon bei seiner Zeit mit den Bandkollegen von Take That schien er keine Party auszulassen. Als Solokünstler war er ebenfalls erfolgreich und in Zeitschriften und Sendungen wurde über seine Drogenexzesse immer wieder berichtet. Als er seine Frau kennenlernte wurde Robbie Williams ruhiger und machte immer weniger durch Drogen- und Partyschlagzeilen auf sich aufmerksam. Auf den Bildern sah er gleich erholter aus, nicht nach Übermüdung oder unausgeschlafen, denn er hat seine Augenringe wegbekommen.

Drogenexzesse bei Rockstars

Robbie Williams - Seit er die Drogen abgesetzt hat sieht er gesund aus und hat keine Augenringe

Stars erholen sich nach einer anstrengenden Tour oder nach langen Studioaufnahmen nicht nur. Sie kommen durch interessante und besondere Stories auch in die Schlagzeilen. Es wird über sie berichtet. Das kurbelt ihre Verkaufszahlen an und sie profitieren von der Aufmerksamkeit um ihre Person. Das Leben als Rockstar bietet eine Menge Privilegien. Die Künstler reisen viel und lernen interessante Orte, Menschen kennen. Sie verdienen eine Menge Geld und der Job macht ihnen Spass. Die Nachteile sind eben, dass sie längere Zeit unterwegs und von Freunden, der Familie getrennt sind.

Tricks um Drogenexzesse bei Rockstars zu verdecken

Legendär sind Bilder von zerlegten Hotelzimmern nach einer wilden Partynacht von einem Star oder einer Band mit den Gästen. Das Hotelpersonal hat dann zunächst einmal jede Menge zu tun, um ein Zimmer oder eine Suite wieder für die nächsten Bewohner herzurichten. In den Medien werden Bilder von wild feiernden Musikern gezeigt in Begleitung von möglicherweise neuen Partnerinnen oder Partnern. Am nächsten Tag werden die Anzeichen der Übermüdung durch den Einsatz von Sonnenbrillen, oder einer Creme gegen Augenringe verdeckt. Weibliche Rockstars verwenden dann gern ein stärkeres Makeup und sehen dadurch fitter aus. Das Leben eines Rockstars bietet auf jeden Fall einige interessante Seiten und Berichte darüber werden mit großem Interesse verfolgt. Sowohl ältere als auch junge Künstler leben diesen Lifestyle.

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4 weitere Tipps und Tricks für den nächsten Festival Besuch

Bereits am 31.10 haben wir euch Tipps und Tricks für die Festivalsaison vorgestellt. Aufgrund der guten Resonanz auf den Artikel folgt hier nun die Fortsetzung:

1.

Kommen wir zu den Gürteltaschen. Sie mögen nicht das coolste Accessoire sein, aber vertrau mir, sie sind unglaublich nützlich. Diese Taschen belasten deine Schultern nicht und nach einem langen Tag, der darin bestand von Bühne zu Bühne zu laufen, solltest du alles in Anspruch nehmen, das deinen Körper entlastet.
Wenn du nicht auf den Festival-Look abfährst, auf den viele vertrauen, kannst du dir auch eine kleine Gürteltasche besorgen, die du problemlos unter der Kleidung tragen kannst. So erfährt niemand, wo du dein Geld, dein Handy etc. aufbewahrst.

2.

In einem kleinen Camp deiner Freunde und dir ist vorprogrammiert, dass etwas kaputt geht. Klebeband ist der Retter, also setze es auf deine Packliste. Du wirst es nicht bereuen, da du nicht auf den Boden verbannt wirst, wenn  einer deiner Freunde deinen Stuhl kaputt macht.

3.

Sobald die Musik anfängt, werden die nächsten Tage sehr stressig. Ich rate dazu, das Line-Up genau zu kennen und ein paar Künstler herauszusuchen, die du auf keinen Fall verpassen möchtest. Such dir außerdem ein paar „Platzhalter“. So eröffnen  sich Möglichkeiten neue Bands zu sehen, die eines Tages vielleicht sehr erfolgreich werden. Dann hast du sie gesehen, als alles noch ganz klein waren (Ich bin auf  Catfish & The Bottlemen gestoßen, was ich auf keinen Fall bereue. Ich habe sie mir nur wegen des ungewöhnlichen Namens ausgesucht…). Brauchst du ein wenig Inspiration? Schau dir hier meine Day-by-Day Liste an, nach wem man Ausschau halten sollte.

4.

Zu guter Letzt muss ich anmerken, dass du zu beschäftigt sein könntest, um so viele Mahlzeiten zu dir zu nehmen, wie du eigentlich solltest.  Ein üppiges Frühstück an einer der Essensstände zu holen oder etwas außerhalb zu besorgen, ist eine gute Startmöglichkeit. – Danach solltest du genug Snacks für den Rest des Tages mitbringen. – Diese werden dir genug Energie für den Tag liefern, sodass du nicht immer wieder zurück zum Zelt laufen musst. Achte aber auch darauf, dass du nicht dehydrierst!

Und für die Damen empfehlen wir dieses Video:

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7 Tipps und Tricks für den nächsten Festival Besuch

Es sind nur noch ein paar Wochen hin bis zum besten Wochenende des Jahres. Also präsentieren wir euch hier ein paar kleine Tipps für das Reading Festival, welche wir über die letzten Jahre gesammelt haben.

1.

Wenn du auch nur ansatzweise wie ich bist, hast du, wenn du mit „wenig Gepäck“ unterwegs bist, in Wirklichkeit tonnenweise Kram dabei.
Wenn du zu einem Festival fährst und ein paar mal zurück zum Auto gehen musst, heißt das, dass du einfach ein wenig mehr zu laufen hast. Jedoch gibt es nichts schlimmeres als mehr Zeug durch sehr schlammigen Warteschlangen ziehen zu müssen als nötig.
Schnapp‘ dir dein Zelt, warte absolut stressfrei in der Warteschlange, stelle dein Zelt auf und geh zurück zum Auto, um deine anderen Sachen zu holen. Meistens sind die Parkplätze auch nicht allzu weit entfernt.

2.

Daran anknüpfend solltest du, sofern es dein erstes Mal auf dem Festival ist, recherchieren wo du campen möchtest, bevor du auf dem Gelände ankommst. Das wird dir deine Ankunft erleichtern, da du genau weißt, wo du hin möchtest. Die Stellplätze variieren je nachdem, wie aktiv sie sind. (Gelb und Grün sind meistens nachts etwas lauter, da sie der Arena am nächsten gelegen sind). Rot ist mein persönlicher Favorit, da die Atmosphäre dort sehr entspannt ist. Außerdem ist dieser Stellplatz nicht weit von der Hauptarena entfernt, was ein weiterer Pluspunkt ist.

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Download Festival 2016

Neues Jahr, neues Download Festival im Donington Park, bei welchem, wie jedes Mal, das Wetter eine große Rolle spielte. Dieses Mal wurden die Rocker und Feiernden glücklicherweise von herrlichem Sonnenschein in der Szenerie begrüßt, in welcher wir 2016 drei Tage genossen.

Abgesehen von der Hitze bestand der erste Tag an der frischen Luft darin, von Bühne zu Bühne zu laufen, was freitags ein wenig einfacher als an den restlichen Tagen war.

Das Metalcore Quintett Miss May I spielten zum Auftakt auf der Hauptbühne, welche dieses Jahr zu Ehren  Stephen Suttons, dem tapferen und inspirierenden Teenager benannt wurde, welcher seinen Kampf gegen den Krebs erst vor einem Monat verlor.

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Nach einem schnellen Gang zur Zippo- und Pepsi-Bühne konnte man annehmbaren Bemühungen der klassischen Rocker Tesla und den reizvollen Auftritt Turbowolfs verfolgen.

Gegen Nachmittag wurde sowohl die Hitze als auch die Atmosphäre durch die Festival-Favoriten Skindred angekurbelt, wobei der mittlerweile obligatorische Newport Helicopter bloß von der Harlem Shake-Version Benji Webbes übertroffen werden konnte.

Nach dem enttäuschenden Auftritt von Black Label Society, gehörte die Bühne voll und ganz Sharon den Adel und ihren symphonischen Metallern  Within Temptation, um das Publikum erneut anzufeuern.

Passend zum festgelegten Zombification Day, an welchem die Festivalbesucher dazu ermutigt wurden wie schaurige Untote umherzustreifen, wurde der Abend durch den einzig wahren Rob Zombie eingeleitet. Sein Auftritt, welcher eine Stunde andauerte und fast komplett in Sonnenlicht getaucht war, schien dennoch von seiner eigenen Düsternis gezeichnet.

Im Gegensatz dazu bewiesen Liverpools legendäre Prog-Rocker Anathema, dass Rock  aus harten Gitarren und geschrienen Texten bestehen kann, gleichzeitig aber auch in der Lage ist gefühlvoll und ruhig einen hymnischen und starken Charakter anzunehmen.

Hymnen beiseite, Avenged Sevenfold, die Headliner am Freitag, stellten ihre Fanbase, welche immer weiter zu wachsen scheint, mit Feuerwerken und Wildheit zufrieden. Währenddessen schworen die Punkrocker von The Offspring auf altbewährte Methoden und führten ihr grundlegendes Album Smash und einige weitere Hits auf.

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