Die Burschen
aus Sachsen gehen mit “Bloodprints” in die dritte Runde. Zeitgleich sind
sie auch besser als je zuvor. Im Gegensatz zu ihren schon wahrlich starken
Vorgängerscheiben, legt das Quintett noch ein paar Kohlen dazu. Die
Songs klingen durchdachter und weisen eine höhere Durchschlagskraft
auf. Schuld daran ist unter anderem die Hinzunahme eines zweiten Gitarristen.
Dieser sorgt mit seinem Spiel für einen eingängigeren, melodiöseren
Anstrich des Songmaterials. Die Leads und Harmonien sorgen für eine
höhere Dynamik im Death Metal der Ostdeutschen. Bei „Ingenuous Thoughts“,
einem reinen Instrumental, kann er zeigen, was er so auf der Pfanne hat.
Kein Gniedelgewichse oder Aufschneiderscheiß ist zu hören, nein,
eher ein unter die Haut gehendes, melancholisches Stück Musik, welches
man permanent in der Dauerschleife hören könnte. Dennoch sind
DEATH REALITY bei aller Harmonie bei weitem nicht verweichlicht. Die Stücke
knallen wie gewohnt auf die Zwölf. Nur eben mit mehr Stil und mit
einem höheren Wiedererkennungswert. Gemessen an der bisherigen Entwicklung
der Band, anhand der Scheiben, stehen die Zeichen bei DEATH REALITY derzeit
auf Sturm. Sehr geil. 9
von 10
THOMAS
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