
| FRANK ZANDER “Rabenschwarz #2“ |
Erschienen: 2005 Label: Zett-Records/da-music Homepage: www.frank-zander.de |
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On Air: „Liebeskummer lohnt sich nicht“ / ”Im Keller … von Michael Meyer” |
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FRANK ZANDER legt nach. Auf “Rabenschwarz #2” geht es genauso zu wie auf Teil I (siehe Abgehört vom 22. November 2005): Der deutsche Schlager trifft auf Rammstein-Geballer. Diesmal ist das Ganze sogar noch einen Zacken schärfer, morbider und abwechslungsreicher. Die absoluten Übernummern auf dieser CD sind „Liebeskummer lohnt sich nicht“ mit Nina Hagen im Duett und „Ganz in weiß“, ein Stück, das eigentlich Roy Black (er schmore in der Hölle, denn dort steppt der Bär) zum Hit trällerte. JUB |
| JAMES CHRISTIAN „Meet The Man“ |
Erschienen: 2004 Label: Frontiers/Soulfood Homepage: |
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On Air: „Know You In The Dark” |
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Wenn es mit der Band nicht klappt, muß eine Solo-Karriere her. Das wurde in der Rock-Geschichte schon hundertfach praktiziert. JAMES CHRISTIAN könnte man eine ähnliche Vorgehensweise unterstellen. Sein erstes Solo-Werk veröffentlichte er 1994, nachdem sich seine Stammformation, House Of Lords, aufgelöst und wohl auch keine Ambitionen hatte auf dem alternativen Grunge-Markt mit Glitzermänteln und Spray im Haar durch Bier-Pubs zu tingeln. Die Zeiten für große Melodic-Welten waren vorerst vorbei. JUB |
| SILENCER “Death Of Awe“ |
Erschienen: 2005 Label: Soulfood/Mausoleum Rec. Homepage: www.silencer.ce |
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On Air: „Transport“ |
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SILENCER aus Denver offerieren uns, daß man wunderschön Aggressionen durch Erschaffung eines Albums kompensieren kann. So klingt „Death Of Awe“ laut, schnell, brutal, krank und leider auch verdammt nach Fear Factory, Meshuggah und The Haunted. Aber egal, denn Chad Armstrong keift wie ein Derwisch ins Mikro und der Rest der Band spielt wie vom Teufel besessen. Und diese Mischung aus Modern Thrash/Speed Metal gefällt und ist auch durchaus mit einigen bangkompatiblen Passagen ausgestattet. MANDY |
| WHITE WILLOW “Storm Season” |
Erschienen: 2004 Label: The Laser’s Edge Homepage: www.whitewillow.net |
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On Air: „Insomnia“ |
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Norweger und alte Junghasen. WHITE WILLOW existieren mittlerweile 13 Jahre und haben mit „Storm Season“ ihr viertes Album vorgelegt. Tja, und denen gießt man mal nicht so ohne weiteres ein Glas Bier ein, denn bei WHITE WILLOW wird Progressive Rock gelehrt. Die Strukturen der Songs sind bis ins letzte Eckchen perfekt abgestimmt, ausgefeilt und durchkomponiert. Dabei ist die Grundstimmung eine eher düstere. Prog-Gothic sozusagen. Und vermutlich liegt da der Hund begraben, denn über weite Strecken ist die Musik nur schwer zu ertragen. Nicht daß sie so unglaublich runterziehen würde, vielmehr benötigt vieles eine derartige Konzentration, daß man sich als Hörer gegängelt fühlt. Probiert nur mal den Titelsong aus. JUB |
| DUSKMACHINE „The Final Fall“ |
Erschienen: 2005 Label: Twilight Homepage: www.duskmachine.com |
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On Air: „The Maker’s Death“ |
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Die Jungs von DUSKMACHINE schmeißen mit „The Final Fall“ ein Konzeptalbum auf den Markt mit einer bewegenden Story in Anlehnung an die Werke von E.T.A. Hoffmann. Es fällt schwer, dieses Werk zu charakterisieren, da jeder einzelne der insgesamt zehn Songs eine bestimmte Stimmung einzufangen versucht und für sich allein steht. So sind „The Final Fall“, „Antepartum“, „Sandman“ und „The Maker`s Death” eher thrashlastig. Hingegen erinnert “Consolation” mehr an eine düstere Halbballade der Marke Metallica. „Stolen Love“ ist an wieder eher ein Metal/Hardcore Song. Alles in allem ist dieses Werk sehr gewöhnungsbedürftig, da keine einheitliche Linie existiert. Auch wird die beabsichtigte Stimmung nicht wirklich erzeugt, und der Funke springt leider nicht über. MANDY |
| DAMNATION “Destructo Evangelia“ |
Erschienen: 2004 Label: Threeman Recordings/PHD Homepage: |
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On Air: „Armageddon“/“Insulter Of Jesus Christ“ |
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1989 gegründet und jetzt das Debüt veröffentlicht. Das nenn ich Durchhaltevermögen. Aber in der Black-Metal-Szene ist so etwas möglich, da hier vielen Bands der kommerzielle Erfolg völlig Banane ist. DAMNATION, die zwischenzeitlich ein paar Demos unters Volk mischten, ist darüber hinaus auch jeglicher Trend total Brust. Denn auf „Destructo Evangelio“ klingt die Band wie man als Black/Thrash-Act halt Mitte der 80er Jahre klang. Da wird mal geknüppelt, mal schleppend gespielt, hin und wieder bang-kompatibles Zeug eingestreut aber immer schön räudig bleiben, war die Devise. JUB |
| VADER „The Art Of War“ |
Erschienen: 2005 Label: Regain Rec./Soulfood Homepage: www.vader.pl |
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On Air: „What Colour Is Your Blood“ |
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Diese Mini-CD der Urgesteine des europäischen Death Metals haut wieder wie eine Bombe rein. Technisch schnell, perfekt und musikalisch virtuos gespielter Death Metal. Vader eben wie man es schon von allen Vorgängeralben gewohnt ist. Vier neue Songs, inklusive zwei Intros und ein Video für den Track „This Is The War“ beinhaltet dieser Silberling. Geile Growls von Peter, schnell wie eh und je und für alle Headbanger unter euch garantiert der Nackenbrecher schlechthin. MANDY |
| ANTI-DEPRESSIVE DELIVERY „Feel. Melt. Release. Escape.” |
Erschienen: 2004 Label: The Laser’s Edge Homepage: www.snotpope.com |
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On Air: „Coward“ |
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Entweder bin ich zur Zeit für progressives Material nicht empfänglich oder ANTI-DEPRESSIVE DELIVERY sind tatsächlich so kraß, wie sie erscheinen. Auf deren Debüt, „Feel. Melt. Release. Escape.“ Gibt es nicht einen normalen Rocksong. Alles ist der Maßgabe unterworfen, so kompliziert wie möglich zu agieren. Seien es die manchmal schon fast gemeinen Melodien, die Rhythmus-Ausgeflipptheiten, die merkwürdigen Instrumentaleinschübe, das ausufernde Schlagzeugspiel oder einfach die unberechenbare Verwendung untypischer Klangfarben. Da fällt zum Beispiel unbedingt der Einsatz der Hammond-Orgel auf. JUB |
| GOJIRA „From Mars To Sirius“ |
Erschienen: 2005 Label: Listenable Rec. Homepage: www.gojira-music.com |
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On Air: „In The Wilderness“ |
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Das Quartett GOJIRA aus Frankreich verblüfft einerseits und überzeugt dabei andererseits auf der ganzen Linie. So beschäftigen sich die Jungs nicht etwa mit bösen, schwarzen, nebelverhangenen Wäldern oder dem Erbe unserer Ahnen. Auch nicht mit dem Zerstückeln irgendwelcher Körperteile, nein bei ihnen geht es um unseren blauen Planeten. Wer jetzt an Power-Metal-Gedusel denkt, dem sei gesagt, daß er falsch liegt. Die Herren verbinden mal gekonnt tiefe Growls mit cleanem Gesang, Todesblei-Geballer mit tighten Thrash-Metal-Riffing und erzeugen somit eine unglaubliche Magie, die durchaus in der Lage ist, den Zuhörer zu fesseln. MANDY |
| LUNATICA „Fables & Dreams“ |
Erschienen: 2004 Label: Frontiers/Soulfood Homepage: www.lunatica.ch |
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On Air: „The Spell“ |
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Die Schweizer von LUNATICA sind extreme fasziniert vom Mythos um das versunkene Atlantis, denn mit der Scheibe “Fables & Dreams” haben sie nun schon ihr zweites Album zum Thema veröffentlicht. Und ungeklärte Phänomene scheinen zu verkaufen. In der Schweiz ist diese Melodic-Bombast-Metal-Band ziemlich erfolgreich. JUB |
| GRAAF „Frozen“ |
Erschienen: 2004 Label: Eigenproduktion Homepage: www.graaf-music.de |
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On Air: „Frozen“ |
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Die vier Berliner Jungs von GRAAF zelebrierten anno 1987 laut eigenen Angaben einmal druckvollen Speed Metal. Hm, ich frage Euch, wo ist dieser nur hin? Anstelle von geilem schnellen Metal gibt es hingegen nun wenig ausdrucksintensiver Power Metal zu hören. MANDY |
| SLAPSTIX „Promo“ |
Erschienen: 2004 Label: Eigenproduktion Homepage: www.slapstix.net |
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On Air: „Never“ |
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Nett gemachter, ruhiger Punkrock. Mal etwas energischer, dann mal wieder melancholischer. Dies erzeugt durch die Hinzunahme einer zart und zerbrechlich wirkenden Frauenstimme. Musikalisch am älteren Punk der 70er Jahre orientiert. Tja, mehr gibt es auch nicht zu sagen, da dies Scheibchen nur ganze drei Songs beinhaltet. MANDY |
| LIFEND „Innerscars” |
Erschienen: 2004 Label: Cruz del sur Homepage: www.lifend.org |
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On Air: „Open Wound“ |
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Man müsse sich die Kompositionen LIFENDS erarbeiten, heißt es im Beipackzettel zu der CD “Innerscars”. Schön und gut, allerdings ist das nicht jedermanns Sache. Erst recht nicht, wenn man sich bis zu den Melodien durch einen Berg von Stilen, Rhythmusbrüchen, Gesangsvarianten und Stimmungswechseln graben muß. LIFENDs Identität besteht darin, nicht greifbar zu sein. Death Metal, Gothic, Prog Metal, Electronics, Kreisch- und Grunzgesang, weibliches Sanftmut-Geträller, Saxophon, Synthesizer … Inwieweit das eine ansprechende Verknüpfung gefunden hat, ist nicht immer positiv zu beantworten. JUB |
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