An dieser Stelle findet Ihr Tonträger-Rezensionen der INTERREGNUM-Sendungen
- unter der 14-tägigen Rubrik "Abgehört" -
des Jahres 2001 in der entgegengesetzten Reihenfolge ihrer Ausstrahlung.
Die kursiv geschriebenen Titel sind in den Sendungen gelaufen 
und gelten gleichzeitig als Anspiel-Tip. 
Bewertet wird auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten.

ABGEHÖRT-Spezial vom 09. Oktober 2001


LAST TRIBE „The Ritual“ 5
Frontiers Rec/Now & Then/XIII BIS Rec/Point/Sumthing, 2001

Last Tribe - The Ritual

„Spellbound“
Das Stück „Spellbound“ kann einem schon ein Strahlen auf das Gesicht zaubern: Trotz einschmeichelnd-griffiger Melodie wird bei LAST TRIBE ein Heavy-Brett gefahren, daß es eine Freude ist. Und so geht es auch erst einmal weiter. „Tears Of Gold“ kommt gelungen melodic-metallisch, „Black Widow“ ist eine Helloween-Homage, „Made Of Stone“ ein cooler Stampfer und ... ups, irgendwie schleicht sich bei den Schweden ein wenig der Wurm rein. Ab Song fünf, „Blood On My Hands“, beginnt es, simpler zu werden. Und Nachwuchsgitarrenheld Magnus Karlsson kriegt das große Wichsen.
Das Griffbrett in einem Song 20mal hoch und runter zu friemeln, kann beeindrucken. Beim zweiten Stück ist es zumindest noch hörbar. Nach dem dritten Mal denkt man vielleicht schon ,Hey, ist doch klar Mann, du bist gut’ und meint es noch irgendwie witzig. Dann steigt aber irgendwann die Frustblase hoch. Spätestens nach sechs oder sieben Songs Gegniedel vor dem Herrn geht einem dann ein ,Du Arsch’ durch den Kopf.
Aber nicht nur der Wurm verleidet einem diese CD irgendwann, denn ab Stück acht, „One Of A Kind“, ist die Luft endgültig raus. Die Melodien sind - mit Verlaub - einfach nur noch gequälte Tonfolgen. Da hat sich olle Magnus ein bißchen übernommen. Eine Mini-CD wäre im Fall von LAST TRIBE garantiert der absolute Kracher gewesen.

JUB

LOWBROW "Victims At Play" 8
The Plague, 2000

Lowbrow - Victims At Play

Rich Hornberger, der Frontmann bei LOWBROW, ist der eigentliche Kopf der Bande. Der einstige Obituary-Roadie ließ seine reichhaltigen Kontakte zur Florida-Death Metal-Szene spielen und scharte eine Band mehr oder weniger bekannter "Stars" um sich, um mit "Victims At Play" seine alte Musikerleidenschaft wieder aufblühen zu lassen. Mit dabei sind: Ben Meyer, Richard Bateman, Curtis Beeson (ex-Nasty Savage), Scott Carino (ex-Death, Fester) und Allen West (ex-Obituary, Six Feet Under) und vor allem Letzteren verdankt die Platte ihren Charakter.
"Done it"
Wo West draufsteht, ist auch West drin. Er wird zwar nie in die Annalen der Gitarrengeschichte eingehen, aber seine einfachen, treibenden und groovenden Gitarrenriffs sowie die spitzen Jammersoli sind einfach unverkennbar. Obituary sind tot, es leben LOWBROW. Ketzerisch? Das wird die Zeit zeigen. Als gute Alternative taugen sie allemal. Zwar fehlt ein Frontmann vom Schlage eines John Tardy (Obituary), aber Hornberger könnte glatt als Karl Willets (ex-Bolt Thrower) kleiner Bruder durchgehen, was durchaus für den ehemaligen Roadie spricht.
"Non Descript"
Und jetzt wird es nocheinmal ketzerisch. Und zwar behaupte ich mal guten Wissens, daß "Victims At Play" besser ausgefallen ist als Six Feet Unders "True Carnage". Warum? LOWBROW klingen runder, eingängiger als SFU, und haben im Gegensatz zu Chris' Mannschaft keinen Füller auf ihrer Platte. Irgendwie ist sofort hörbar, wer den besseren Gitarristen in seinen Reihen hat.

THOMAS

EMBRACED  „Within“ 5
Regain Records, 2000

Embraced - Within

Ha, wieder eine spätes Mädchen. Diesmal habt Ihr allerdings nicht allzuviel verpaßt. Die Schweden EMBRACED agieren auf „Within“ zwar nicht so hinfällig, daß dieses Zielen der Plattenfirma im Beipackzettel auf Dimmu Borgir- und Cradle Of Filth-Fans wirklich zwingend nötig gewesen wäre, Parallelen zu genannten Bands sind allerdings unüberhörbar. Die sieben (!) Musiker gehen dabei aber nicht unbedingt ungeschickt zu Werke. Die Stücke variieren im Tempo, zum Teil sogar in der Atmosphäre. Am Ende bleibt die Scheibe jedoch eine von vielen, da dieses rauhe Gekeife über getragenen Gitarren-Melodien, die dann irgendwann von Keyboard-„Attacken“ abgelöst werden, um im Pseudo-Klaviergeklimper überzugehen und Einfallsreichtum vorzutäuschen, allzu bekannt ist. Ein einzelner Song macht da sicher Laune. Auf Dauer ermüdet diese Verfahrensweise allerdings.
„Putrefaction“

JUB

KATAKLYSM "Epic-The Poetry Of War" 9
Nuclear Blast, 2001

Kataklysm - Epic-The Poetry Of War

Schokschwere Not. Die neue KATAKLYSM ist mal wieder ein Brett geworden. Zuggeben, alles andere hätte mich auch gewundert. So langsam scheint die Saat, die die Kanadier kontinuierlich seit Anfang der Neunziger streuen, aufzugehen und langsam auch Früchte zu tragen. Das Label läßt der Band endlich die Aufmerksamkeit zu Teil werden, die sie verdient hat. Die sich häufenden Touren sind immer erfolgreicher, bei den Fans läßt der Name KATAKLYSM die eine oder andere Hose eng werden, und so langsam steht auch die Presse geschlossen hinter der Band. Keine Frage, daß das nicht immer so war. Denn vertraktes Geballer will gelernt sein, zu spielen und zu hören gleichermaßen. 
"Shivers Of A New World"
Nochmehr als das Blasten selbst will natürlich das effektive Einsetzen der Prügelparts gelernt sein. Diesem Anspruch werden KATAKLYSM mittlerweile mehr als gerecht, denn zu keiner Zeit ist das Ultraspeedgehacke der 1992 gegründeten Band langweilig oder gar unnachvollziehbar. Vielmehr geben sich auf "Epic-The Poetry Of War" hymnenhafte Melodien und rohe Urgewalt die Klinke in die Hand. Dabei kann der geneigte Hörer noch tagelang mit fiesen Ohrwürmern durch die Gegend spazieren. Pikanterweise bestehen diese bei KATAKLYSM aus präzisem Geschrote.
"Manipulator Of Souls"
Die Platte hat meiner Meinung nach nur einen Schönheitsfehler. Nämlich das Fehlen eines Übersongs der Marke "Renaissance" vom Vorgängeralbum "The Prophecy (Stigmata Of The Immaculate)".

THOMAS

THERION  „Secret Of The Runes“ 9
Nuclear Blast, 2001

Therion - Secret Of The Runes

Irgendwie scheinen wir die Zeit der Rückbesinnung zu haben. Moonspell haben erst kürzlich den Weg zu alten Glanztaten gefunden, jetzt zeigt uns Christofer Johnsson mit seinen THERION, daß er es noch drauf hat.
„Ginnungagap“
Seit 1996 hat der Schwede unsere Ohren nicht mehr mit solchen packenden Melodien und dramatischen Arrangements verwöhnt. Es stört nicht einmal, daß auf „Secret Of The Runes“ lediglich nur die berühmten Opern-Chöre, Sopran-Stimmen und Tenöre agieren und ein Metal-Sänger völlig ausgespart wird.  Selbst die Tatsache, daß sich Johnsson tempomäßig eher zurückhält, stört nicht. Und wenn der Mastermind sich von Richard Wagners musikalischer Schwere beeinflußt sieht, möchte man ihm das glauben.
Das Konzept des aktuellen Albums, das zehnte mittlerweile, beruht auf der nordischen Mythologie. Die Songs - eingefaßt von einem Prolog und Epilog - bezeichnen die neun Welten des Baumes Yggdrasil, sind quasi eine Reise durch die Glaubenswelt der alten germanischen Völker.
Allen Möchtegern-Satanisten sei an dieser Stelle gesagt, nichts kann unchristlicher sein, als die Begegnung mit unserer eigenen alten Religion. Wer sie nicht praktiziert, wird es sicher schwer haben, über Bücher ihre Tiefe zu verstehen. Um so dankbarer kann man Leuten wie Johnsson sein, der sie in ergreifende Noten hüllt. Mit „Schwarzalbenheim“ wird es dann gar deutsch.
„Schwarzalbenheim“

JUB

TAD MOROSE "Undead" 5
Century Media, 2000

Tad Morose - Undead

Die ewigen Mauerblümchen der schwedischen Eunuchen-Metalszene TAD MOROSE geben nicht auf und kredenzen uns ihr mittlerweile fünftes Lebenszeichen, "Undead" betitelt.
Dabei hat sich auch musikalisch nichts bei den Metallern aus dem Volvoland geändert, will heißen, es gibt auch hier wieder eine solide Melodic Metal Vollbedienung der etwas härteren Art zu bestaunen. Handwerklich top, mit für meine Begriffe zwar gutem aber manchmal auch nervigem Gesang. 
"Servant Of The Bones"
Die Kompositionen sind bei Leibe nicht schlecht, der eine oder andere nette Melodiebogen läßt sich auch ausmachen. Aber TAD MOROSE sind nun einmal eine von den Bands, an denen sich die Geister am Gesang scheiden. Und somit dürfte sich wieder einmal eine kleine aber dafür umso eingeschworenere Fangemeinde angesprochen fühlen. Ich gehöre aber nicht dazu.
"When The Sun Never Shines"

THOMAS

SOILWORK „A Predator’s Portrait“ 8
Nuclear Blast, 2001

Soilwork - A Predator's Portrait

Wir haben uns schon daran gewöhnt. Aber eigentlich hat es etwas Kurioses, daß ausgerechnet Skandinavien - und im Speziellen Schweden und Norwegen - die internationale Heavy Metal-Szene dominiert. Das nun schon seit gut sechs, sieben Jahren. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Denn solange es Bands wie SOILWORK gibt, denen es doch tatsächlich gelingt, selbst bei den Ikea-Blagen eingefahrenen Wegen eine neue Spur hinzuzufügen, müssen wir uns weiterhin damit abfinden, daß die einst so dominanten Deutschen auch künftig die zweite (oder gar dritte) Geige spielen werden.
„Grand Failure Anthem“
Wenn man SOILWORK, die es seit 1995 gibt und die bisher zwei Alben veröffentlichten, mit den typischen Schweden-Death-Bands in Verbindung bringt, liegt man erst einmal gar nicht so schief. Und ein Stück wie „Grand Failure Anthem“ hätte Dark Tranquillity auf ihrem „Projector“-Nachfolge-Album „Haven“ garantiert besser zu Gesicht gestanden, als der zum Teil schwache Gothic-Kram. Aber mit dieser Kategorisierung wird man SOILWORK nicht gerecht. Thrash-Elemente gehen einher mit Hardcore-Anleihen, und während es auf der einen Seite so richtig brät, schleicht sich auf der anderen plötzlich eine gängige Melodie ein. Auch vor soundfüllendem Keyboard-Einsatz schrecken diese Typen nicht zurück. Dabei kommen dann Sachen zustande wie ...
„Shadowchild“
Leider ist nicht alles so gelungen, wie dieser Song. Das Sextett schlägt an der ein oder anderen Stelle schon mal über die Stränge, agiert unglücklich übermodern und ist dann einfach nur brachial. Dadurch klingen SOILWORK manchmal doch tatsächlich austauschbar. Bei dem Talent der Musiker könnte dieses kleine Manko auf dem nächsten Album durchaus schon der Vergangenheit angehören.

JUB

HOLLENTHON "With Vilest Of Worms To Dwell" 10
Napalm Rec., 2001

Hollenthon - With Vilest Of Worms To Dwell

Stellt Euch mal vor, in einem Gebäude proben eine Thrashband, eine schwedische Death Metal Band, ein paar Folkmusikanten, Therion und Abbath zugleich. Auf dem Dach sitzt Martin Schirenc (Pungent Stench) und nimmt das Durcheinander mit einem Diktiergerät auf, um sich später daran zu orientieren, wenn er im Studio unter dem Einfluß gregorianischer Mönchsgesänge und Filmmusiken seinen neuen HOLLENTHON-Longplayer einzimmert. Zugegeben, der Vergleich hinkt etwas. Aber so in etwa könnte man die Musik auf "With Vilest Of Worms To Dwell" beschreiben. Na, neugierig?
"Woe To The Defeated"
Der Österreicher verbindet die oben genannten Musikstile mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Alles paßt zueinander, nichts wirkt gestückelt oder gar deplaziert. Härtester Rhythmus verschmilzt mit steinerweichenden Melodien. Mächtige Chöre, (gesampelte) Streicher und eine Frauenstimme (Elenor Schirenc) jenseits der gängigen Liv Kristine-Säuselstandards verleihen der Musik den von einer Tabakfirma vielgepriesenen und nie erreichten Geschmack von Freiheit und Abenteuer. Diese CD degradiert viele sogenannte "Bombast Metal"-Bands, welche aus der "Künstlerszene" hervorkriechen und mit ihrem halbgaren Müll, gut getarnt als zauberhafte Black Metal Operette, die CD-Regale verstopfen, zu bemitleidenswerten Pseudokomponisten. 
"To Kingdome Come"
Ganz in der Tradition alter Stench-Cover kommt auch das aktuelle HOLLENTHON-Begleitheft daher. Bizarre Kreaturen, zusammengemorpht aus Tier- und Menschenkörpern, ziehen den Betrachter immer wieder in ihren Bann. "Fire Upon The Blade" ist, wenn es die Songs davor nicht bereits schon waren, ob seiner hypnotischen Gitarrenmelodie DER Garant für tagelange Ohrwürmer.
"Fire Upon The Blade"
Meiner Meinung nach haben Mike Groeger (drums) und Meister Schirenc (git, voc, Samples, Kompositionen, Baß, Produktion, Covergestaltung, etc.) nebst Gattin Elenor (Texte, Gesang) DIE Platte des Jahres 2001 abgeliefert.
Es dürfte schwer sein, diese CD noch zu toppen. Vorsicht, Suchtgefahr!

THOMAS

ATHENA „Twilight Of Days“ 2
Modern Music/Noise, 2001

Athena - Twillight Of Days

Welche Blüten der Boom einer bestimmten Musikrichtung treibt, hat wieder einmal ein praktisches Beispiel bekommen. Gemeint ist ATHENAs dritte Scheibe „Twilight Of Days“. Und alles, was bisher an der sogenannten Power Metal-Richtung kritisiert wurde, reizen diese Italiener voll aus. Es beginnt bei der unsäglichen Mischung aus Manowar, Helloween und Rhapsody, wobei nicht eine der drei Bands auch nur annähernd erreicht wird. Die Melodien haben diese berühmten Kinderlied-Folgen, einige Songs bekommen eine Folk-Weise untergemischt, der Sänger dringt in Höhen vor, die nie ein menschliches Auge je erblickte, der Schlagzeuger malträtiert die Fußtrommel, als würde er frieren. Und schließlich probieren die Jungs es mit „Take My Life Away“ auch noch einmal im Progressiv-Bereich. Natürlich wird auch das ein Schuß in den Ofen.
„Making The History“

JUB

PUNGENT STENCH "Masters Of Moral, Servants Of Sin" 7
Nuclear Blast, 2001

Pungent Stench - Masters Of Moral, Servants Of Sin

Was vor kurzem noch undenkbar schien, ist nun wahr geworden - eine Reunion der wohl größten Metalband Österreichs. PUNGENT STENCH sind zurück und nun stellt sich die Frage, sind sie angetreten, um mit dem Namen STENCH noch ein paar Schilling einzufahren, oder ist es ihnen wirklich Ernst mit der Reunion? Können sie an alte Glanzzeiten anknüpfen oder demontieren sie am Ende ihre eigene Legende? Fakt ist schon mal, daß der Kelch der Veränderung nicht an ihnen vorbeigegangen ist. Basser Jacek Perkowski ist schon mal nicht mehr mit von der Partie (Sein Ausscheiden war damals auch der Grund für den Split.). Für ihn ist Marius von Belpheror eingesprungen. Startet man die CD, merkt man sofort, daß etwas anders ist an PUNGENT STENCH 2001: der Sound. Er ist klar, druckvoll und dem heutigen Standard entsprechend. Die Songs sind nicht schlecht, im Gegenteil, "Schools Out Forever" geht richtig ins Ohr. Aber technischer sind sie geworden, die Sittenstrolche aus Wien. Im gleichen Atemzug büßen sie aber auch ein Stückchen ihrer Identität ein. Denn solche Songs schreiben auch viele andere Bands heutzutage.
"Schools Out Forever"
Aber was hätten STENCH machen sollen? Schrummelsound á la "For God Your Soul, For Me Your Flesh"? Hätte man ihnen das abgenommen? Null technische Entwicklung? Bei einem Perfektionisten wie Martin Schirenc, der mit Hollenthon kleine Meisterwerke der Tonkunst veröffentlicht, unvorstellbar. Es ist also gar nicht so einfach, unbefangen an die Sache ranzugehen. Lassen wir am Besten mal den Namen PUNGENT STENCH außen vor. Was bleibt? Gute Death Metal-Songs, zum Teil catchy, interressant und abgefahren, zum anderen (kleineren) Teil eher Durchschnitt in einem angemessenen Soundgewand, welches erfreulicherweise mal nicht von Peter Tägtgren zusammengeschusteret wurde. 
Ohne Legendenbonus macht das eine glatte sieben. 
"Diary Of A Nurse"

THOMAS

MONKEYHEAD „Monkeyhead“ 5
Frontiers Records/Now & Then/XIII BIS Rec./Point Music/Sumthing, 2001

Monkeyhead - Monkeyhead

Sich im Erfinden von Vergleichen für die Musik von MONKEYHEAD zu üben, wäre Zeitvergeudung. Denn mit dem selbstbetitelten Debüt der Band liegt praktisch der legitime Nachfolger von Extremes „Pornograffitti“ vor: Knarzige Gitarre, eine helle bis schrille Stimme, funkige Rhythmen, eine Prise Rotzigkeit - die Zutaten stimmen. Selbst die Balladen klingen wie Songs der Band um Gitarrist Nuno Bettencourt und Sänger Gary Cherone. Sicher waren Extreme nicht jedermans Sache, wer die Amis damals allerdings mochte, wird an MONKEYHEAD seine helle Freude haben.
„Adriana“

JUB
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