An dieser Stelle findet Ihr Tonträger-Rezensionen der INTERREGNUM-Sendungen
- unter der 14-tägigen Rubrik "Abgehört" -
des Jahres 2001 in der entgegengesetzten Reihenfolge ihrer Ausstrahlung.
Die kursiv geschriebenen Titel sind in den Sendungen gelaufen 
und gelten gleichzeitig als Anspiel-Tip. 
Bewertet wird auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten.

ABGEHÖRT vom 9. Dezember 2003


HELHEIM „Yersinia Pestis“ 9
Massacre, 2003

HELHEIM - Yersinia Pestis

Was ist Pagan/Viking Metal? Logisch, daß Bands dieses Genres irgend etwas mit der Mythologie und Geschichte ihrer Vorfahren zu tun haben. Ja, oft basiert sogar das gesamte textliche Konzept auf den Werten der alten Religionen bzw. behandelt ausschließlich Historisches. Aber musikalisch? Vor ein paar Jahren kamen diese Bands aus dem Black Metal. Und sie hatten bestenfalls ein paar Death Metal-Elemente im Schlepptau. Die Norweger HELHEIM, die einst mit "Jormundgand" (1995) einen Meilenstein des Genres markierten, gehören mittlerweile zu jenen Bands, die dem Pagan/Viking Metal immer mehr Terrain erschließen. Das begann auf der von einigen Puristen verpönten "Av Norrøn Ætt" (1997) noch etwas unbeholfen, wurde mit "Blod & Ild" (2000) zur Reife geführt und hat jetzt bei "Yersinia Pestis" die Vollendung erfahren.
Von einem stilistischen Grundgerüst zu sprechen, täte HELHEIM Unrecht, denn weder Black, noch Death oder Thrash Metal führen das Zepter, obwohl all diese Richtungen präsent sind. "Warlot" ist da recht programmatisch, da ein Lied, dem neben Black/Thrash-Gerüttel noch eine epische Note beigemengt wurde. "Den Glemte Lov" klingt wie eine Begegnung von Death Metal und Industrial, während "Iron Icon 9" eindeutig progressive Strukturen aufweist. Bei "Sinners Wake" und "Elde" werden die hackenden Thrash-Klampfen gar zur Marsch-Kapelle, die den Song mit aller Gewalt nach vorn treibt. Ihr könnt zu diesen Rhythmen bangen oder mit ein paar Kumpels den Gleichschritt üben. Und dann wär da noch "God Of Slander", in dem an den Nerven zerrende Black Metal-Gitarren (Emperor) auf sinnliche Klavier-Passagen und traditionellen Heavy Metal in den Soli treffen.
Was ist Pagan/Viking Metal? Jeder von Euch wird die Antwort zu dieser Frage vermutlich nach der bevorzugten Spielart seiner persönlichen Favoriten ausrichten. HELHEIM haben aber schon mal dafür gesorgt, daß eine unmißverständliche Definition nicht mehr möglich ist. Ob Außenseiter oder Vorreiter, einer der Spitzenreiter sind sie allemal.
"God Of Slander"

JUB

DREAM EVIL "Children Of The Night" 6
Century Media, 2003

DREAM EVIL - Children Of The Night

"Vergeßt uns nicht", soll uns diese EP sagen, denn ein 4-Track-Tonträger von DREAM EVIL wäre wirklich nicht zwingend nötig gewesen. Auch wenn das Stück "Children Of The Night" von der "Evilized" eher Chart-Notierungen verdient hätte als "Wildest Dreams" von Iron Maiden. Mit "Children ..." haben DREAM EVIL einen echten Hit im Koffer. Das Potential hätte in Ansätzen vermutlich auch das bisher unveröffentlichte "Betrayed" (auf Japans "Dragon Slayer" drauf), während "Dragonheart" (ebenfalls unveröffentlicht, bisher nur Japans "Evilized") als tempointensive Power Metal-Nummer eher "nur" solide ist. Und "Evilized" als Unplugged-Version ist am Ende lediglich ein Füller. Schließlich gibt es als Zusatz noch einen Clip von "Children Of The Night".
"Betrayed"

JUB

ICED EARTH "The Reckoning" 7
Steamhammer/SPV, 2003

ICED EARTH - The Reckoning

Kaum eine andere Platte wird von der Metalgemeinde sehnlichster erwartet als die neue Scheibe von ICED EARTH. Zum einen ist "Horrorshow", der Vorgänger, schon fast drei Jahre alt, und zum anderen ist alle Welt gespannt, wie sich der Neuzugang am Mikro, Tim Ownes (ex-Judas Priest), wohl in den ICED EARTH-Sound einfügen wird. Schließlich hat er zum zweiten Mal in seiner Karriere ein schweres Erbe anzutreten. Einen Sänger vom Format eines Matthew Barlow kann man nicht einfach mal eben so ersetzen. Dazu gehört mehr als ein guter Name. Es ist also spannend. Und um diese Spannung etwas erträglicher zu machen, veröffentlichten die Amis jüngst die "The Reckoning" betitelte EP. Vier Songs sind darauf vertreten und diese versprechen schon mal Großes. Nummer eins ist "The Reckoning (Don't Tread On Me)". ICED EARTH-typische, dramatische Chöre und John Schaffers charakteristisches Stakkatoriffing signalisieren, daß die Band trotz personeller Veränderung keinen Millimeter von ihrem Erfolgsrezept abgerückt ist. Die Überraschung ist aber Tim Owens. So eine aggressive Gesangsleistung war man von ihm selbst zu den viel umjubelten Judas Priest-Zeiten nicht gewohnt. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, daß der Mann endlich bei einer Band mit Feuer im Arsch singt, was seine Stimme in einem noch besseren Licht dastehen läßt. "When The Eagle Cry" ist eine Akustikballade, frei von Schmalz und mit einem ausgeprägtem Ohrwurmcharakter. "Valley Forge" beginnt genauso verhalten, steigert sich aber im weiteren Verlauf zu einer Midtemponummer, in der Owens nochmal zeigen kann, was er stimmlich auf dem Kasten hat. Der letzte Song auf dieser EP, "Hollow Man", ist eine dieser ICED EARTH-Nummern, bei denen die Melodie erst dann zündet, wenn der Song eigentlich schon vorbei ist. Allerdings ist auch dieser in balladesken Sphären angesiedelt. 
Hoffentlich legen die Amis auf ihrer im Frühjahr 2004 erscheinenden "The Glorious Burden"-CD ein paar Schaufeln Härte nach. Wenn dieser Fall eintritt, steht uns ein Mörderalbum ins Haus. Wir bleiben weiterhin gespannt.
"Hollow Man"

THOMAS

TIAMAT „Prey“ 9
Century Media/Magic Arts Publ., 2003

TIAMAT - Prey

Wenn TIAMAT "Beute machen", dann nicht mit ungestümer Gewalt, die das Opfer physisch erschöpft. TIAMAT's "Beute ("Prey") sinkt benommen zu Boden, ohne die geringste Verletzung davongetragen zu haben, denn die Scheiben dieser schwedischen Band sind seit "A Deeper Kind Of Slumber" mehr und mehr zu hypnotischen Gehirnwäschen geworden. Niemand weiß, wieviel sanfte Gemüter, jungfräuliche Geister bereits in den Abgrund gezerrt wurden. Keiner hat jene gezählt, die vor TIAMAT jede Blume bestaunten, jetzt nur noch blaßhäutig mit toten Augen durch einen immer grauen Tag wandern, um des Nachts mit von Johan Edlund erschaffenen Klängen die Erfüllung zu finden. Die sonore Baß-Stimme des Frontmanns in "Live In Chains" lullt ein, statt etwas zu erzählen. Wenn die Melodie auch nicht romantischer, die Stimme nicht harmonischer in die Weisen eingefügt sein könnte - dies hier ist ungeeignet für Gute-Nacht-Geschichten. Alpträume werden folgen, die faszinieren und süchtig machen. "Divided" könnte die Begleitmusik zu einem in die Gruft sinkenden Sarg sein, "Prey" warnt: "Deine Zeit ist gekommen." Düsterer kann ein Album kaum sein, aber auch nicht schöner. Und das schaffen TIAMAT mit ihrer ganz eigenen Art, Musik zu kreieren. Auch wenn Type O Negative für einen kurzen Moment in "Nihil" anklingen und den einst viel zitierten Pink Floyd noch einmal in "The Pentagram" Referenz erwiesen wird. Dieses Stück schließlich ist gar die Bearbeitung eines Gedichtes des Satanisten Aleister Crowley. Damit ist schon mal klar: Gott gewollt ist dieses Album nicht. Also Vorsicht.
„The Pentagram“

JUB

VADER "Blood" 10
Metal Blade, 2003

VADER - Blood

Polens Vorzeige-Death Metal-Band Nummer eins hat mit "Blood" kein neues Studioalbum vorgelegt. Das ist erst fürs nächste Jahr geplant. Doch wer die fleißigen Slawen kennt, der weiß, daß sie immer wieder für EPs zwischen den eigentlichen Alben zu haben sind. In diesem Falle macht das sogar Sinn, denn neben dem bereits vom "Revelations"-Album bekannten "When Darkness Calls" sind auf dieser EP Stücke enthalten, die es nie auf ein reguläres VADER-Album geschafft haben, zwei neue und eine Coverversion von Thin Lizzy: "Angel Of Death". Dabei schaffen es die die Musiker um Piotr Wiwczarek zu keiner Zeit, auch nur den leisesten Funken an Langeweile aufkommen zu lassen. Was bei solchen Zwischendurch-EPs leider sehr häufig passiert. Vor allem das Thin Lizzy-Cover weiß zu begeistern. VADER schaffen es mühelos, dem Stück ihren eigenen Stempel aufzudrücken, ohne in dort unpassendes Geböller abzugleiten. "Shape-Shifting" und "We Wait", die beiden neuen Songs auf der CD, erweisen sich als typische VADER-Kracher. Ersterer ist rasend schnell, spielerisch sehr kreativ und dabei schlüssig. Letzterer ist für VADER-Verhältnisse schon bedrohlich schleichend, also Midtempo, und lebt von der Gesangslinie. Die anderen drei Stücke sind Überbleibsel aus den "Revelations"-Sessions und haben ihren Weg auf das 2002er Album sicher nicht wegen mangelnder Qualität nicht geschafft. "Blood" kann man also, wenn man so möchte, schon als beinahe vollwertiges Album ansehen, und es hält dem gewohnten VADER-Qualitätslevel mehr als stand.
"Angel Of Death"

THOMAS

EIDOLON "Apostles Of Defiance" 9
Metal Blade, 2003

EIDOLON - Apostles Of Defiance

Es war wirklich nur eine Frage der Zeit, bis EIDOLON endgültig den Sprung ins Progressiv-Lager wagen würden. Mit "Apostles Of Defiance" dürfte er definitiv vollzogen sein. Noch nie hat Glen Drover seine Gitarren-Riffs so verschroben angelegt, waren die Soli dermaßen abgefahren. Von den merkwürdigen Melodien, die immer so klingen, als wären sie keine, gibt es wieder reichlich. Und logisch, daß diese schrägen Harmonien zu progressiv gestalteten Songs bald noch besser passen, als zu Musik, die einfach irgendwo zwischen Heavy und Thrash Metal angesiedelt ist. Die Wucht der Songs ist beachtlich. Trotz einer stärkeren Fixierung auf das Arrangement hat der Brutalitäts-Level zugenommen, was nicht nur am hohen Thrash-Anteil liegt, sondern auch an dem Einsatz von Pat Mulocks Stimme, die auf "Apostles Of Defiance" weitaus aggressiver zum Einsatz kommt als auf "Coma Nation" (siehe Abgehört vom 8. Oktober 2002) und tatsächlich immer wieder mit Death-Growls aufwartet. Diese EIDOLON-Platte ist zwar irgendwie typisch für die Kanadier und trotz allem eine Überraschung. Eigentlich konnte der Zeitpunkt für diese Veränderung nicht besser gewählt werden, denn man war durchaus geneigt, sich auf Altbewährtes zu freuen, was mit einer unmerklichen Gleichgültigkeit einhergehen kann. "Apostles ..." hingegen läßt einen ununterbrochen aufhorchen.
"The Will To Remain"

JUB

TRENDKILLER "You Are The King" 2
Eigenproduktion, 2002

TRENDKILLER aus dem beschaulichen Hunzel sind eine von den Bands, die einen in den Wahnsinn treiben können, ohne dabei in irgendeiner Weise gut zu sein. Die Band sieht sich selbst als eine kontrastreiche Mischung aus Heavy Metal, Hardrock und Rock'n'Roll. Dazu noch ein großmäuliger Bandname: Das muß interessant sein, dachte ich zuerst. Doch schon bei den ersten Minuten des Titelsongs machte sich kaltes Grausen breit. Kraftloser, schiefer Gesang und eine langweilige Melodie treffen auf ein uninspiriertes Schlagzeugspiel. Das kann ja heiter werden. "Waiting For The Future" ist ein armseliger Abklatsch von Metallicas "Fade To Black". In "Light Becomes Darkness" schrummeln Spar-Riffs vor sich hin, und die Spannung sinkt in den Keller. Da bliebe sie auch den Rest der CD, wäre da nicht noch ein Song Namens "It's Hard To Be Hard Like Me". Meine Herren, das können sie nicht ernst meinen. Eine dermaßen krasse Selbstbeweihräucherung habe ich noch nicht mal von Manowar gehört. "Fuckin' all the girls/I pray to me ... I'm the god of metal/I've got a heart of steel/I will win the battle/What I say is real" - dazu diese Discounter-Musik. Als Parodie auf die nachlassende Leistung der "Kings Of Metal" und ihre dennoch nicht verstummenden Großmäuler sicher witzig. Aber ob es so gemeint war, ist anhand der konstant fehlenden Qualität der CD fraglich. www.trendkiller.de
"It´s Hard To Be Hard Like Me"

THOMAS

GOREZONE  „Erase The Scum“ 8 (BANDS BATTLE-Band 2004)
Eigenproduktion, 2001

GOREZONE  - Erase The Scum

Alle, die sich gern spastisch bewegen oder denen koordinierte Handlungen wegen eines Defektes prinzipiell nicht gelingen, werden beim BANDS BATTLE-Festival 2004 beim GOREZONE-Konzert vor der Bühne zu finden sein. Denn sollte jemand Lust verspüren, den rhythmischen Eskapaden und Tempo-Kapriolen dieser Oldenburger Band zu folgen, hat er sich hinterher entweder sämtliche Knochen gebrochen oder einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde verdient.
Der Titelsong, der als fetter Death/Grind-Groover daherkommt, könnte einen noch auf eine falsche Fährte locken. Doch schon bei "Gorezone" (wüstes Gestolper) und "Total Absorbtion" (zwischen Doom und Blastparts pendelnd) besorgt es uns die Band auf ungehaltene Art und Weise. Das ist diese Art von Musik, wo die Brutalität des Gitarrensounds, der in kratertiefen Abründen gurgelnde Sänger und die Absurdität des Arrangements die drei Hauptsäulen eines Songs bilden. Und so stehen GOREZONE dem Grindcore immer einen Schritt näher, als dem Death Metal. Aber wo will man da wirklich eine Grenze ziehen. Auf jeden Fall verführt die äußerst intelligent gemachte CD "Erase The Scum" zum immer und immer wieder Hören, da sich jedes Mal eine neue Nuance erschließt. Voraussetzung ist natürlich, daß man diese Art der Musik mag, denn Freunde von eingängigen Melodien springen lieber in eine Klärgrube, als sich diese CD zweimal anzutun. Übrigens: Wenn Euch der "Poppo" weh tut, dann haben GOREZONE eine einfache wie geniale Antwort auf das Problem: "Dat komm vom rauchen."
„Total Absorbtion“

JUB

AGONIZER "Cain" 7
Eigenproduktion, 2003

AGONIZER - Cain

Bei Bands wie AGONIZER fällt erst so richtig auf, wie stark der Einfluß von Sentenced auf die Musikszene Finnlands war und ist. Und dabei sind AGONIZER wahrlich nicht die Ersten, die diesen Sound kopieren.
Doch nun zu "Cain". Dieses Drei-Song-Demo ist bereits das dritte der sechs Musiker. Die Aufnahmen klingen äußerst professionell. Man könnte glauben, eine Label-CD in den Player gelegt zu haben. Hut ab. Die Songs sind von ähnlicher Qualität. "Whatever" ist ein eingängiger Ohrwurm ganz im Sentenced-Stil. "Mask" ist beinahe genauso eingängig, was den Refrain angeht, kommt aber etwas epischer daher. Und das Titelstück, "Cain The Slayer", ist das, in dem die Band sich am meisten müht, nicht so sehr wie ihre Idole zu klingen. Und siehe da, hoch melodisch, progressiv in Sachen Songwriting und instrumentellem Anspruch und mit einem gutklassigen Sänger (Pasi Kärkkäinen) kann aus AGONIZER durchaus was werden. www.agonizer.cjb.net
"Whatever"

THOMAS

MAJESTY "Reign In Glory" 7
Massacre, 2003

MAJESTY - Reign In Glory

Jetzt kann Tarek Maghary auch die Posen von Eric Adams üben, um ganz dem Vorbild zu entsprechen, hat der Kopf, Komponist, Texter und Produzent von MAJESTY doch seine Gitarre in die Ecke gestellt und zeichnet nur noch für den Gesang verantwortlich. Und auch das dritte Album dieser deutschen Band, "Reign In Glory", ist mehr Manowar als Manowars letztes Album. Also allen Fans von Joey De Maio wärmstens zu empfehlen. Wer allerdings schon über die Amis schmunzeln muß, weil ihm dieses ganze "Heavy Metal"-Gepose etwas suspekt erscheint, der sollte um MAJESTY gleich einen Riesenbogen machen. Denn Maghary treibt es mit dem Abfeiern seiner Lieblingsmusik und der Szene absolut auf die Spitze. Die Titel-Zeilen sprechen für sich: "Heavy Metal Battlecry", "Reign In Glory", "Defender Of The Brave", "Heroes", "Troopers Of Steel" ... Dumm nur, daß einige Songs als erneuter Aufguß nur zu deutlich erkennbar sind. Sicher kann man mit dieser kompromißlosen musikalischen Ausrichtung keine Neuerfindungen machen, ein bißchen mehr Pepp könnte den Kompositionen allerdings gut tun, denn manch eine Passage gerät gar trivial. Da war die Band auf "Sword & Sorcery" um Längen kultiger. Und wenn man dann am Ende die Snare abmischt, als würde Schlagzeuger Michael Gräter auf einer leeren Lätta-Schachtel herumklopfen, gerät der Macho-Pomp der Musik doch etwas ins Straucheln.
"Heroes"

JUB

KONKHRA "Reality Check" 7
Code 666/SPV/Audioglobe/Chop Shop, 2003

KONKHRA - Reality Check

Anders Lundemark ist mit seiner Band KONKHRA nun schon seit einer halben Ewigkeit im Geschäft und veröffentlichte konstant gute Alben. Der große Durchbruch blieb dem Dänen aber bis heute verwehrt. Mit "Reality Check", dem neuen Album, wird sich daran auch nicht viel ändern. Das ist sicher. Denn KONKHRA machen das, was sie immer machten: einen brutalen Mix aus Thrash Metal, Hardcore und Death Metal. Sauber gespielt, mit druckvollem Sound und netten aber nie umwerfenden Songs. Typisch KONKHRA, typisch Durchschnitt, aber guter. 
"Eye Of Horus"

THOMAS
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