HELHEIM
„Yersinia Pestis“ 9
Massacre,
2003
Was ist Pagan/Viking
Metal? Logisch, daß Bands dieses Genres irgend etwas mit der Mythologie
und Geschichte ihrer Vorfahren zu tun haben. Ja, oft basiert sogar das
gesamte textliche Konzept auf den Werten der alten Religionen bzw. behandelt
ausschließlich Historisches. Aber musikalisch? Vor ein paar Jahren
kamen diese Bands aus dem Black Metal. Und sie hatten bestenfalls ein paar
Death Metal-Elemente im Schlepptau. Die Norweger HELHEIM, die einst mit
"Jormundgand" (1995) einen Meilenstein des Genres markierten, gehören
mittlerweile zu jenen Bands, die dem Pagan/Viking Metal immer mehr Terrain
erschließen. Das begann auf der von einigen Puristen verpönten
"Av Norrøn Ætt" (1997) noch etwas unbeholfen, wurde mit "Blod
& Ild" (2000) zur Reife geführt und hat jetzt bei "Yersinia Pestis"
die Vollendung erfahren.
Von einem
stilistischen Grundgerüst zu sprechen, täte HELHEIM Unrecht,
denn weder Black, noch Death oder Thrash Metal führen das Zepter,
obwohl all diese Richtungen präsent sind. "Warlot" ist da recht programmatisch,
da ein Lied, dem neben Black/Thrash-Gerüttel noch eine epische Note
beigemengt wurde. "Den Glemte Lov" klingt wie eine Begegnung von Death
Metal und Industrial, während "Iron Icon 9" eindeutig progressive
Strukturen aufweist. Bei "Sinners Wake" und "Elde" werden die hackenden
Thrash-Klampfen gar zur Marsch-Kapelle, die den Song mit aller Gewalt nach
vorn treibt. Ihr könnt zu diesen Rhythmen bangen oder mit ein paar
Kumpels den Gleichschritt üben. Und dann wär da noch "God Of
Slander", in dem an den Nerven zerrende Black Metal-Gitarren (Emperor)
auf sinnliche Klavier-Passagen und traditionellen Heavy Metal in den Soli
treffen.
Was ist Pagan/Viking
Metal? Jeder von Euch wird die Antwort zu dieser Frage vermutlich nach
der bevorzugten Spielart seiner persönlichen Favoriten ausrichten.
HELHEIM haben aber schon mal dafür gesorgt, daß eine unmißverständliche
Definition nicht mehr möglich ist. Ob Außenseiter oder Vorreiter,
einer der Spitzenreiter sind sie allemal.
"God Of
Slander"
JUB
DREAM
EVIL "Children Of The Night" 6
Century Media,
2003
"Vergeßt
uns nicht", soll uns diese EP sagen, denn ein 4-Track-Tonträger von
DREAM EVIL wäre wirklich nicht zwingend nötig gewesen. Auch wenn
das Stück "Children Of The Night" von der "Evilized" eher Chart-Notierungen
verdient hätte als "Wildest Dreams" von Iron Maiden. Mit "Children
..." haben DREAM EVIL einen echten Hit im Koffer. Das Potential hätte
in Ansätzen vermutlich auch das bisher unveröffentlichte "Betrayed"
(auf Japans "Dragon Slayer" drauf), während "Dragonheart" (ebenfalls
unveröffentlicht, bisher nur Japans "Evilized") als tempointensive
Power Metal-Nummer eher "nur" solide ist. Und "Evilized" als Unplugged-Version
ist am Ende lediglich ein Füller. Schließlich gibt es als Zusatz
noch einen Clip von "Children Of The Night".
"Betrayed"
JUB
ICED
EARTH "The Reckoning" 7
Steamhammer/SPV,
2003
Kaum eine andere
Platte wird von der Metalgemeinde sehnlichster erwartet als die neue Scheibe
von ICED EARTH. Zum einen ist "Horrorshow", der Vorgänger, schon fast
drei Jahre alt, und zum anderen ist alle Welt gespannt, wie sich der Neuzugang
am Mikro, Tim Ownes (ex-Judas Priest), wohl in den ICED EARTH-Sound einfügen
wird. Schließlich hat er zum zweiten Mal in seiner Karriere ein schweres
Erbe anzutreten. Einen Sänger vom Format eines Matthew Barlow kann
man nicht einfach mal eben so ersetzen. Dazu gehört mehr als ein guter
Name. Es ist also spannend. Und um diese Spannung etwas erträglicher
zu machen, veröffentlichten die Amis jüngst die "The Reckoning"
betitelte EP. Vier Songs sind darauf vertreten und diese versprechen schon
mal Großes. Nummer eins ist "The Reckoning (Don't Tread On Me)".
ICED EARTH-typische, dramatische Chöre und John Schaffers charakteristisches
Stakkatoriffing signalisieren, daß die Band trotz personeller Veränderung
keinen Millimeter von ihrem Erfolgsrezept abgerückt ist. Die Überraschung
ist aber Tim Owens. So eine aggressive Gesangsleistung war man von ihm
selbst zu den viel umjubelten Judas Priest-Zeiten nicht gewohnt. Böse
Zungen könnten jetzt behaupten, daß der Mann endlich bei einer
Band mit Feuer im Arsch singt, was seine Stimme in einem noch besseren
Licht dastehen läßt. "When The Eagle Cry" ist eine Akustikballade,
frei von Schmalz und mit einem ausgeprägtem Ohrwurmcharakter. "Valley
Forge" beginnt genauso verhalten, steigert sich aber im weiteren Verlauf
zu einer Midtemponummer, in der Owens nochmal zeigen kann, was er stimmlich
auf dem Kasten hat. Der letzte Song auf dieser EP, "Hollow Man", ist eine
dieser ICED EARTH-Nummern, bei denen die Melodie erst dann zündet,
wenn der Song eigentlich schon vorbei ist. Allerdings ist auch dieser in
balladesken Sphären angesiedelt.
Hoffentlich
legen die Amis auf ihrer im Frühjahr 2004 erscheinenden "The Glorious
Burden"-CD ein paar Schaufeln Härte nach. Wenn dieser Fall eintritt,
steht uns ein Mörderalbum ins Haus. Wir bleiben weiterhin gespannt.
"Hollow
Man"
THOMAS
TIAMAT
„Prey“ 9
Century Media/Magic
Arts Publ., 2003
Wenn TIAMAT
"Beute machen", dann nicht mit ungestümer Gewalt, die das Opfer physisch
erschöpft. TIAMAT's "Beute ("Prey") sinkt benommen zu Boden, ohne
die geringste Verletzung davongetragen zu haben, denn die Scheiben dieser
schwedischen Band sind seit "A Deeper Kind Of Slumber" mehr und mehr zu
hypnotischen Gehirnwäschen geworden. Niemand weiß, wieviel sanfte
Gemüter, jungfräuliche Geister bereits in den Abgrund gezerrt
wurden. Keiner hat jene gezählt, die vor TIAMAT jede Blume bestaunten,
jetzt nur noch blaßhäutig mit toten Augen durch einen immer
grauen Tag wandern, um des Nachts mit von Johan Edlund erschaffenen Klängen
die Erfüllung zu finden. Die sonore Baß-Stimme des Frontmanns
in "Live In Chains" lullt ein, statt etwas zu erzählen. Wenn die Melodie
auch nicht romantischer, die Stimme nicht harmonischer in die Weisen eingefügt
sein könnte - dies hier ist ungeeignet für Gute-Nacht-Geschichten.
Alpträume werden folgen, die faszinieren und süchtig machen.
"Divided" könnte die Begleitmusik zu einem in die Gruft sinkenden
Sarg sein, "Prey" warnt: "Deine Zeit ist gekommen." Düsterer kann
ein Album kaum sein, aber auch nicht schöner. Und das schaffen TIAMAT
mit ihrer ganz eigenen Art, Musik zu kreieren. Auch wenn Type O Negative
für einen kurzen Moment in "Nihil" anklingen und den einst viel zitierten
Pink Floyd noch einmal in "The Pentagram" Referenz erwiesen wird. Dieses
Stück schließlich ist gar die Bearbeitung eines Gedichtes des
Satanisten Aleister Crowley. Damit ist schon mal klar: Gott gewollt ist
dieses Album nicht. Also Vorsicht.
„The Pentagram“
JUB
VADER
"Blood"
10
Metal Blade,
2003
Polens Vorzeige-Death
Metal-Band Nummer eins hat mit "Blood" kein neues Studioalbum vorgelegt.
Das ist erst fürs nächste Jahr geplant. Doch wer die fleißigen
Slawen kennt, der weiß, daß sie immer wieder für EPs zwischen
den eigentlichen Alben zu haben sind. In diesem Falle macht das sogar Sinn,
denn neben dem bereits vom "Revelations"-Album bekannten "When Darkness
Calls" sind auf dieser EP Stücke enthalten, die es nie auf ein reguläres
VADER-Album geschafft haben, zwei neue und eine Coverversion von Thin Lizzy:
"Angel Of Death". Dabei schaffen es die die Musiker um Piotr Wiwczarek
zu keiner Zeit, auch nur den leisesten Funken an Langeweile aufkommen zu
lassen. Was bei solchen Zwischendurch-EPs leider sehr häufig passiert.
Vor allem das Thin Lizzy-Cover weiß zu begeistern. VADER schaffen
es mühelos, dem Stück ihren eigenen Stempel aufzudrücken,
ohne in dort unpassendes Geböller abzugleiten. "Shape-Shifting" und
"We Wait", die beiden neuen Songs auf der CD, erweisen sich als typische
VADER-Kracher. Ersterer ist rasend schnell, spielerisch sehr kreativ und
dabei schlüssig. Letzterer ist für VADER-Verhältnisse schon
bedrohlich schleichend, also Midtempo, und lebt von der Gesangslinie. Die
anderen drei Stücke sind Überbleibsel aus den "Revelations"-Sessions
und haben ihren Weg auf das 2002er Album sicher nicht wegen mangelnder
Qualität nicht geschafft. "Blood" kann man also, wenn man so möchte,
schon als beinahe vollwertiges Album ansehen, und es hält dem gewohnten
VADER-Qualitätslevel mehr als stand.
"Angel
Of Death"
THOMAS
EIDOLON
"Apostles Of Defiance" 9
Metal Blade,
2003
Es war wirklich
nur eine Frage der Zeit, bis EIDOLON endgültig den Sprung ins Progressiv-Lager
wagen würden. Mit "Apostles Of Defiance" dürfte er definitiv
vollzogen sein. Noch nie hat Glen Drover seine Gitarren-Riffs so verschroben
angelegt, waren die Soli dermaßen abgefahren. Von den merkwürdigen
Melodien, die immer so klingen, als wären sie keine, gibt es wieder
reichlich. Und logisch, daß diese schrägen Harmonien zu progressiv
gestalteten Songs bald noch besser passen, als zu Musik, die einfach irgendwo
zwischen Heavy und Thrash Metal angesiedelt ist. Die Wucht der Songs ist
beachtlich. Trotz einer stärkeren Fixierung auf das Arrangement hat
der Brutalitäts-Level zugenommen, was nicht nur am hohen Thrash-Anteil
liegt, sondern auch an dem Einsatz von Pat Mulocks Stimme, die auf "Apostles
Of Defiance" weitaus aggressiver zum Einsatz kommt als auf "Coma Nation"
(siehe Abgehört vom 8. Oktober
2002) und tatsächlich immer wieder mit Death-Growls aufwartet.
Diese EIDOLON-Platte ist zwar irgendwie typisch für die Kanadier und
trotz allem eine Überraschung. Eigentlich konnte der Zeitpunkt für
diese Veränderung nicht besser gewählt werden, denn man war durchaus
geneigt, sich auf Altbewährtes zu freuen, was mit einer unmerklichen
Gleichgültigkeit einhergehen kann. "Apostles ..." hingegen läßt
einen ununterbrochen aufhorchen.
"The Will
To Remain"
JUB
TRENDKILLER
"You Are The King" 2
Eigenproduktion,
2002
TRENDKILLER
aus dem beschaulichen Hunzel sind eine von den Bands, die einen in den
Wahnsinn treiben können, ohne dabei in irgendeiner Weise gut zu sein.
Die Band sieht sich selbst als eine kontrastreiche Mischung aus Heavy Metal,
Hardrock und Rock'n'Roll. Dazu noch ein großmäuliger Bandname:
Das muß interessant sein, dachte ich zuerst. Doch schon bei den ersten
Minuten des Titelsongs machte sich kaltes Grausen breit. Kraftloser, schiefer
Gesang und eine langweilige Melodie treffen auf ein uninspiriertes Schlagzeugspiel.
Das kann ja heiter werden. "Waiting For The Future" ist ein armseliger
Abklatsch von Metallicas "Fade To Black". In "Light Becomes Darkness" schrummeln
Spar-Riffs vor sich hin, und die Spannung sinkt in den Keller. Da bliebe
sie auch den Rest der CD, wäre da nicht noch ein Song Namens "It's
Hard To Be Hard Like Me". Meine Herren, das können sie nicht ernst
meinen. Eine dermaßen krasse Selbstbeweihräucherung habe ich
noch nicht mal von Manowar gehört. "Fuckin' all the girls/I pray to
me ... I'm the god of metal/I've got a heart of steel/I will win the battle/What
I say is real" - dazu diese Discounter-Musik. Als Parodie auf die nachlassende
Leistung der "Kings Of Metal" und ihre dennoch nicht verstummenden Großmäuler
sicher witzig. Aber ob es so gemeint war, ist anhand der konstant fehlenden
Qualität der CD fraglich. www.trendkiller.de
"It´s
Hard To Be Hard Like Me"
THOMAS
GOREZONE
„Erase The Scum“ 8 (BANDS BATTLE-Band 2004)
Eigenproduktion,
2001
Alle, die sich
gern spastisch bewegen oder denen koordinierte Handlungen wegen eines Defektes
prinzipiell nicht gelingen, werden beim BANDS BATTLE-Festival 2004 beim
GOREZONE-Konzert vor der Bühne zu finden sein. Denn sollte jemand
Lust verspüren, den rhythmischen Eskapaden und Tempo-Kapriolen dieser
Oldenburger Band zu folgen, hat er sich hinterher entweder sämtliche
Knochen gebrochen oder einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde verdient.
Der Titelsong,
der als fetter Death/Grind-Groover daherkommt, könnte einen noch auf
eine falsche Fährte locken. Doch schon bei "Gorezone" (wüstes
Gestolper) und "Total Absorbtion" (zwischen Doom und Blastparts pendelnd)
besorgt es uns die Band auf ungehaltene Art und Weise. Das ist diese Art
von Musik, wo die Brutalität des Gitarrensounds, der in kratertiefen
Abründen gurgelnde Sänger und die Absurdität des Arrangements
die drei Hauptsäulen eines Songs bilden. Und so stehen GOREZONE dem
Grindcore immer einen Schritt näher, als dem Death Metal. Aber wo
will man da wirklich eine Grenze ziehen. Auf jeden Fall verführt die
äußerst intelligent gemachte CD "Erase The Scum" zum immer und
immer wieder Hören, da sich jedes Mal eine neue Nuance erschließt.
Voraussetzung ist natürlich, daß man diese Art der Musik mag,
denn Freunde von eingängigen Melodien springen lieber in eine Klärgrube,
als sich diese CD zweimal anzutun. Übrigens: Wenn Euch der "Poppo"
weh tut, dann haben GOREZONE eine einfache wie geniale Antwort auf das
Problem: "Dat komm vom rauchen."
„Total
Absorbtion“
JUB
AGONIZER
"Cain" 7
Eigenproduktion,
2003
Bei Bands wie
AGONIZER fällt erst so richtig auf, wie stark der Einfluß von
Sentenced auf die Musikszene Finnlands war und ist. Und dabei sind AGONIZER
wahrlich nicht die Ersten, die diesen Sound kopieren.
Doch nun zu
"Cain". Dieses Drei-Song-Demo ist bereits das dritte der sechs Musiker.
Die Aufnahmen klingen äußerst professionell. Man könnte
glauben, eine Label-CD in den Player gelegt zu haben. Hut ab. Die Songs
sind von ähnlicher Qualität. "Whatever" ist ein eingängiger
Ohrwurm ganz im Sentenced-Stil. "Mask" ist beinahe genauso eingängig,
was den Refrain angeht, kommt aber etwas epischer daher. Und das Titelstück,
"Cain The Slayer", ist das, in dem die Band sich am meisten müht,
nicht so sehr wie ihre Idole zu klingen. Und siehe da, hoch melodisch,
progressiv in Sachen Songwriting und instrumentellem Anspruch und mit einem
gutklassigen Sänger (Pasi Kärkkäinen) kann aus AGONIZER
durchaus was werden. www.agonizer.cjb.net
"Whatever"
THOMAS
MAJESTY
"Reign In Glory" 7
Massacre,
2003
Jetzt kann
Tarek Maghary auch die Posen von Eric Adams üben, um ganz dem Vorbild
zu entsprechen, hat der Kopf, Komponist, Texter und Produzent von MAJESTY
doch seine Gitarre in die Ecke gestellt und zeichnet nur noch für
den Gesang verantwortlich. Und auch das dritte Album dieser deutschen Band,
"Reign In Glory", ist mehr Manowar als Manowars letztes Album. Also allen
Fans von Joey De Maio wärmstens zu empfehlen. Wer allerdings schon
über die Amis schmunzeln muß, weil ihm dieses ganze "Heavy Metal"-Gepose
etwas suspekt erscheint, der sollte um MAJESTY gleich einen Riesenbogen
machen. Denn Maghary treibt es mit dem Abfeiern seiner Lieblingsmusik und
der Szene absolut auf die Spitze. Die Titel-Zeilen sprechen für sich:
"Heavy Metal Battlecry", "Reign In Glory", "Defender Of The Brave", "Heroes",
"Troopers Of Steel" ... Dumm nur, daß einige Songs als erneuter Aufguß
nur zu deutlich erkennbar sind. Sicher kann man mit dieser kompromißlosen
musikalischen Ausrichtung keine Neuerfindungen machen, ein bißchen
mehr Pepp könnte den Kompositionen allerdings gut tun, denn manch
eine Passage gerät gar trivial. Da war die Band auf "Sword & Sorcery"
um Längen kultiger. Und wenn man dann am Ende die Snare abmischt,
als würde Schlagzeuger Michael Gräter auf einer leeren Lätta-Schachtel
herumklopfen, gerät der Macho-Pomp der Musik doch etwas ins Straucheln.
"Heroes"
JUB
KONKHRA
"Reality Check" 7
Code 666/SPV/Audioglobe/Chop
Shop, 2003
Anders Lundemark
ist mit seiner Band KONKHRA nun schon seit einer halben Ewigkeit im Geschäft
und veröffentlichte konstant gute Alben. Der große Durchbruch
blieb dem Dänen aber bis heute verwehrt. Mit "Reality Check", dem
neuen Album, wird sich daran auch nicht viel ändern. Das ist sicher.
Denn KONKHRA machen das, was sie immer machten: einen brutalen Mix aus
Thrash Metal, Hardcore und Death Metal. Sauber gespielt, mit druckvollem
Sound und netten aber nie umwerfenden Songs. Typisch KONKHRA, typisch Durchschnitt,
aber guter.
"Eye Of
Horus"
THOMAS