ABGEHÖRT vom 11. Oktober



OLETHRIO RIGMA
„O Tromos Tis Exousias“
Erschienen: 2004
Label: Black Lotus Records
Homepage: www.black-lotus-recs.com/olethriorigma.html
OLETHRIO RIGMA On Air: „In To The Fucking Death“/“Yema"

Die griechische Band OLETHRIO RIGMA ist ein Parade-Beispiel dafür, daß man nicht unbedingt jede Frau, die Mitglied einer dem Heavy Metal nahestehenden Band ist, ans Mikrophon bitten sollte. Denn Gitarristin und „Sängerin“ Emi ist in dieser Truppe das größte Problem. Abgesehen davon, daß die Mischung aus Heavy Metal, Melo-Death Metal und Punk sowieso schon mal nicht die glücklichste ist, macht Emi auch die letzten guten Ansätze völlig zu nichte. Denn wenn sie ihren hübschen Mund öffnet, klingt alles nach der griechischen Version von „Nazis raus“ oder „Weg mit dem Nato-Raketen-Doppelbeschluß“. Soll heißen, sie ist ständig am Parolen skandieren. Es gibt nicht eine Zeile, die sie singen, sprechen oder schreien würde. Nein, sie ruft. Und das hört sich an, als würde sie jedes Mal mit erhobener Faust dastehen. Das stellt Euch jetzt mal eine volle dreiviertel Stunde vor. Keine Demo dauert so lange. Da hilft es auch nicht, daß Nikos mit seiner rauen Stimme für die angenehmen Nuancen sorgt. Die guten Songs werdet Ihr nach dem dritten oder vierten Durchlauf erkennen, wenn Ihr Emi nicht mehr soviel Beachtung schenkt. Wird aber schwierig, soweit zu kommen. Welcher Song allerdings gleich beim ersten Mal voll reinhaut, ist „In To The Fucking Death“. Der ist nämlich ein Instrumental...

4 von 10

JUB



THE MACHETE
„Regression“
Erschienen: 2005
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.the-machete.com
THE MACHETE On Air: „Fool For Respect"

Das Debüt der vier Finnen von THE MACHETE sieht äußerlich sehr unscheinbar aus, gelbes Cover mit schwarzem Gekritzel. Ist es im Innern jedoch ganz und gar nicht. Ihr Stil ist ein Mix aus Thrash, Death, Hardcore und Punk gepaart mit melodiösem Midtempo-Rock. Simple Läufe und maschinengewehrartiges Geballer aus der Schießbude. Während der Versuch des Sängers, seine Stimme um zwei Oktaven zu heben, eher Ohrenschmerzen verursacht, hauen die tiefen Grunzer, die von Zeit zu Zeit aufkreuzen, voll rein.Auch im cleanen Gesang versucht man sich, was für ordentliche Gänsehaut sorgt. Sehr gelungenes Erstlingswerk, zwar mit kleinen Verbesserungsvorschlägen, aber auf jeden Fall eine Band, die man sich merken sollte.

7 von 10

MANDY



HECATE ENTHRONED
„Redimus“
Erschienen: 2004
Label: Blackened/PHD
Homepage: www.hecate-enthroned.co.uk
HECATE ENTHRONED On Air: „Overriding Imagination"

Geht es um Black Metal aus England, denkt man garantiert nicht zuallererst an HECATE ENTHRONED. Dabei sind das schon echt alte Hasen. 1993 gegründet, gaben sie sogar Personal an Cradle Of Filth ab. Mit „Redimus“ legen sie allerdings erst ihr viertes Album vor. Läuft im Extrem-Metal-Bereich eben nicht immer und überall nur wie am Schnürchen. Bei HECATE ENTHRONED kann aber auch die eigentümliche Mischung aus Black und Death Metal etwas Karriere-hinderlich gewesen sein, da sich diese beiden Richtungen gerade Mitte der 90er Jahre doch stark polarisierten. HECATE ENTHRONED gehen auf „Redimus“ äußerst ungestüm zu Werke. Hier wird rasant gehackt, gegrowlt und gekreischt. Wirklich schöne Melodien sind nicht auszumachen. Das scheint aber Absicht zu sein, denn selbst die Keyboards-„Applikationen“ klingen saufies.Eine Riesenausnahme machen das Instrumental „Morbeea“ und der Titelsong, der in seiner düsteren und coolen Atmosphäre gar an Type O Negative erinnert.

7 von 10

JUB



CRADLE TO GRAVE
„Cradle To Grave“
Erschienen: 2005
Label: Power Play Records
Homepage: www.cradle-to-grave.net
CRADLE TO GRAVE On Air: „The Manipulated Dead"

Die vier Kanadier von CRADLE TO GRAVE haben mit ihrem gleichnamigen Debütalbum ein Werk erschaffen, das am ehesten der Thrash-Metal-Fraktion zuzuordnen ist. Die Songs sind teilweise sehr langatmig gehalten und wirken streckenweise schon einschläfernd. Das Gesangsspektrum erstreckt sich über aggressiv, ja fast schon schizophren kreischend, bis hin zum cleanen fast schon Power-Metal-artigen Getöne. Sehr gewöhnungsbedürftig.Ein Lob an die sehr gute spielerische Leistung. Bis auf einige wenige bangkompatible Songs ein eher durchschnittliches Album, nur für wahre Fans geeignet.

5 von 10

MANDY



ALGHAZANTH
„The Polarity Axiom“
Erschienen: 2004
Label: Woodcut Rec
Homepage: www.alghazanth.com
ALGHAZANTH On Air: „The Herald For Reason"

Es gibt sie noch, die Bombast-Black-Metaller. In diesem Fall sind es ALGHAZANTH aus Finnland, die mit „The Polarity Axiom“ Album Nummer vier unters Volk mischen. Und wenn eine Black-Metal-Formation mit sechs Leuten antritt, ist von vorn herein Vorsicht geboten. Denn jeder dieses Sechsers will zu seinem Recht kommen (unter Umständen sogar im kompositorischen Bereich). Und so sind die Songs solcher Bands vollgepackt mit Instrumenten und vor allem mit Wendungen, Wendungen, Wendungen. Dieser Melodien-Overkill bekommt dann manchmal solch groteske Züge wie in „Chaos Attributes“, wo der Song nach fünf Minuten scheinbar an irgendeiner Stelle ausgeblendet wird, weil es einfach genug des aufgeblasenen Getönes war. Richtig gut werden ALGHAZANTH in Songs, die einen hörbar roten Faden besitzen wie „Drakomorphos“ und „With Black Aureoles“.Die Produktion ist großartig, wie fast immer bei diesen sogenannten Majestic-Black-Metal-Bands. Aber gerade deshalb tut das homosexuelle Keyboard an manchen Stellen echt weh. Auch scheint Sänger N. Kaos ein wenig zu schwächeln, weil er eigentlich nur heiser klingt.

5 von 10

JUB



BIOHAZARD
„Means To An End“
Erschienen: 2005
Label: SPV/Steamhammer
Homepage: www.biohazard.com
BIOHAZARD On Air: „Kings Never Die“

Mit “Means To An End” veröffentlichen BIOHAZARD nun ihr letztes Album einer mittlerweile 15jährigen Bandhistorie. Wie man es ja nun schon gewohnt ist, klingt auch dieses Werk roh, hart und kompromißlos, eben genau so, wie das, was Hardcore der zweiten Generation ausmacht. Evan Seinfeld und Billy Graziadie brüllen um die Wette, und untermalt wird diese ganze Szenerie von treibenden Gitarren und ab und an mit eingängigen Soli. Für Liebhaber sicherlich ein Muß, für mich eher nicht. Hardcore mit einem Touch von Crossover is too much. Auch hebt mich der Gesang nicht wirklich an. Positiv finde ich die ab und zu auftauchenden Moshparts, sonst eher langweilig wie immer.

4 von 10

MANDY



DREAMMAKER
“Enclosed“
Erschienen: 2005
Label: Arise Records
Homepage: www.dreamaker.net
DREAMMAKER On Air: „Perfect Soul”

Die spanische Band DREAMAKER wurde um die Sängerin Elisa C. Martin herumgebaut. Als beste Sängerin Spaniens mehrfach ausgezeichnet, verfügt sie über eine beachtliche Power in der Stimme und baut für Power Metal nicht alltägliche Grunzer in die Songs ein. Während die Gitarrenparts in den Songs zum Nackenbrechen einladen sind die Melodien nicht gerade das Innovativste. Jedoch haben alle Songs soviel unterschiedliche Einflüsse, daß man nicht von Einseitigkeit sprechen kann. Die bereits erwähnten Grunzer, dann wieder melodiöser Gesang („Innocent Blood“), bei „Perfect Soul“ kreischt sich stellenweise jemand die Seele aus dem Hals, was mancher Black-Metal-Band zur Ehre gereichen würde.„Enclosed“ ist die zweite Scheibe von DREAMMAKER, welche aus den Überresten von Dark Moore und Fairyland hervorging. Elisa C. Martin hat eine interessante Stimme, und wenn sie nicht die Totengräberin von Bands ist, hat sie auf dem europäischen Markt noch eine Zukunft.

8 von 10

DEDDY



PRESENCE OF MIND
“Finding Home“
Erschienen: 2005
Label: STF Records
Homepage: www.presenceofmind.de
PRESENCE OF MIND On Air: „Dig Me Out“

Das Debüt der vier Mädels aus Diepholz erinnert an Evernesence, gepaart mit Hole.Sie bezeichnen ihren Stil als Emo-Rock (für emotional), was - so finde ich - den Nagel auf den Kopf trifft. Musikalisch sehr ausgereifte und anspruchsvolle Songs und eine professionell klingende Stimme. Ein Album eher für schmusehungrige, romantisch angehauchte Leute.Sarah versucht sich zwar auch im Grunzen, was aber völlig daneben klingt und nicht zum bangen einlädt. Also Fans der etwas härteren Gangart sollten eher die Finger davon lassen.

6 von 10

MANDY



THE HEAVILS
“Heavilution“
Erschienen: 2004
Label: Metal Blade
Homepage: www.theheavils.com
THE HEAVILS On Air: „Outside The Circle“

Devin Townsend liebt Gitarrenwände. Ob nun bei den Strapping Young Lads, bei seinem Solo-Projekt oder bei diversen Produktionen – meist wird der Hörer von einer Klampfenlawine überrollt, daß kaum Zeit zum Luft holen bleibt. Bei THE HEAVILS aus Illinois/USA ist das nicht anders: Die Gitarren sind Brett ohne Ende.Und wie schon einst mit den Almighty Punchdrunk (siehe Abgehört vom 18. Februar 2003) hat Townsend hier eine Band ausgegraben, die sich an gar keine ungeschriebenen Gesetze der harten Musik zu halten vermag. Mal möchte man meinen, der Mighty-Mighty-Bosstones-Sänger hat sich eine neue Band gesucht, denn wieder könnte man THE HEAVILS in eine Riege mit Faith No More stellen. Im nächsten Moment klingen die Amis schon wieder wie eine Bar-Band, um ein paar Sekunden später wie ein Orkan zu explodieren. Und um die Merkwürdigkeiten perfekt zu machen, gibt es auf „Heavilution“ eine Cover-Version des Cheap-Trick-Songs „Just Got Back“, der den Cheap-Trick-Gründer Rick Nielson am Mikrophon sieht. Und das sind nur einige der Schrulligkeiten, die sich THE HEAVILS erlauben.Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch unbedingt der letzte Songs namens „Kadigimonk“, bei dem es sich um eine 18.38-minütige Soundcollage mit mystischem Kindergebrabbel handelt. Das klingt sehr gruselig. Vielleicht sogar abstoßend. Wer die „Necromatic“-Filme von Jörg Butgereit kennt, wird vielleicht ein paar Bilder vor Augen haben.

9 von 10

JUB



CONTRARY
“Constructing Chaos“
Erschienen: 2005
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.contrary.de
CONTRARY On Air: „No Reason Why“

Mit ihrem Album „Constructing Chaos“ zeigen uns die vier Kölner von CONTRARY, daß eine Mischung aus Death und Thrash Metal sehr vielseitig sein kann.
Die ersten vier Songs überzeugen als Thrash Knaller musikalisch fast perfekt, an einigen Stellen sind vielleicht etwas zu viele Breaks eingebaut. Gesangtechnisch klang es für mich auch eher „heiser“ als thrashig.„Goddesslike“ überrascht mit ruhigen, fast eher schon melancholischen Klängen, und der cleane Gesang hört sich wie eine Kopie von James Hetfield an.„Swallow The Lie“ ist der einzige reine Death-Metal-Song auf der Scheibe, was sehr bedauerlich ist, da dort die goldene Kehle sehr brauchbar klingt. Es geht dann gewohnt thrashig weiter. Zum Ende wird es dann wieder eher ruhiger mit ein paar Black-Metal-Einflüssen.Alles in allem ein zwar eher durchschnittlich gelungenes Werk, wo ein Kauf aber durchaus lohnenswert sein kann.

6 von 10

MANDY



HODSON
“This Strange World“
Erschienen: 2004
Label: Frontiers/Soulfood
Homepage: www.hodson.uk.com
HODSON On Air: „English Rose“

Da hatte ich mir dann doch mehr von versprochen, denn als Referenzband Ten – die Mannschaft von Gary Hughes – zu haben, läßt Erwartungen wachsen. Paul Hodson, der mit HODSON, jetzt seine eigene Band startet, ist bei Ten und beim Magnum-Sänger Bob Catley Keyboarder. Dort fühlte er sich vermutlich nicht ausgelastet, denn in seiner neuen Truppe singt er, spielt Gitarre und drückt natürlich die Tasten. Das HODSON-Debüt „This Strange World“ macht deutlich, daß es viele Musiker gibt, die wirklich gut sein können, ohne jemals bedeutende Kreationen zu hinterlassen. Und Paul Hodson scheint solch einer zu sein. Er mag in Sachen Keyboard sicher eine Nummer sein, sein Album „This Strange World“ hat man allerdings bald wieder vergessen.Die Melodic-Metal-Songs sind nett. Kaum mehr. Es gibt auf der Scheibe keinen echten Smasher, der herausragen würde (Vielleicht „Light In The Black“, der aber einigen Melodic-Fans schon wieder etwas zu heftig sein könnte. Für mich das absolute Highlight. Ach, und das schöne „The Swan“ nicht zu vergessen). Paul Hodsons Stimme ist Durchschnitt. Lediglich das Klampfenspiel von Vince O’Regan ist nicht gerade von schlechten Eltern. Wenngleich auch kein Markenzeichen. Ungewöhnlich ist an HODSON vielleicht noch, daß hier eine Frau am Baß steht, die Holländerin Josie Vespa (obwohl das visuell nicht sofort deutlich wird).

5 von 10

JUB



AURORA
“Dead Electric Nightmares“
Erschienen: 2002
Label: Lucretia Records
Homepage: www.aurora.dk
AURORA On Air: „Black Heavy Cat“

Das nun mittlerweile schon vierte Album der Dänen überzeugt in jeglicher Hinsicht.Seien es einerseits die aggressiv, dann mal klagenden und auch clean gesungenen Parts von Claus Frolund und andererseits der fesselnde, ja zum Teil hypnotische Sound der virtuos klingenden Gitarrensoli. Ihren Stil kann man am ehesten mit Melodic-Death-Black-Metal beschreiben, vergleichsweise seien da In Flames, vage Dark Tranquillity und gesangstechnisch auch ein wenig At The Gates erwähnt. Ein Scheibchen, das man nie überdrüssig wird zu hören.

8 von 10

MANDY



THRESHOLD
“Subsurface“
Erschienen: 2004
Label: Inside Out
Homepage: www.tresh.net
THRESHOLD On Air: „Mission Profile“

Diese Band hätte in den 70ern garantiert Superstar-Status gehabt. Damals, als noch Bands wie Jethro Tull oder Genesis in die Single-Charts rutschten, als die breite Masse offenbar einen weitaus größeren Horizont besaß als heutzutage manch ein Sparten-Fan, der sich selbst „open minded“ nennt, in der Lage dazu ist. Anspruchsvoller waren die Menschen damals auf jeden Fall.In der Neuzeit krepeln Bands vom Schlage THRESHOLD in der Sparte „Prog“ herum, die in diesem Fall wiederum Bestandteil der Schublade „Heavy Metal“ ist. Beide Begriffe sind im Allgemeinen Kassengift. Es sei denn, man heißt Metallica oder Iron Maiden.Dabei schreiben die Briten so große Songs, daß sie sich ohne den Blick zu Boden senken zu müssen, neben die Helden von Queen postieren dürften. Das ist ein Ritterschlag, ja, die Vergabe des Adelstitels.Man höre nur den Zehnminüter „The Art Of Reason“ – welch herrliche Melodie. Und trotz der Spieldauer, in die natürlich auch Instrumentalzaubereien verpackt sind, ist das Stück kurzweilig wie ein Hitparaden-Bringer. THRESHOLD haben sich mit ihrem Meisterstück „Hypothetical“ 2001 die eigene Meßlatte dermaßen hoch aufgelegt, daß sie Mühe hatten, mit dem Nachfolger – „Critical Mass“ (2002) – auch nur annähernd jene Höhen zu erreichen. Mit „Subsurface“ ist der Schulterschluß gelungen. Die Stücke haben wieder diese unwiderstehliche Sanftheit in den Harmonien, die einen in die Knie gehen lassen. Und doch wurde nicht an Gitarren-Wucht gespart. Und über die perfekt ausgearbeiteten Arrangements braucht man bei THRESHOLD eigentlich kein Wort mehr verlieren.

10 von 10

JUB



FORNICATION
“Descendants Of The Degenerated Race“
Erschienen: 2003
Label: Black Hole Production
Homepage: www.fornication.cjb.net
FORNICATION On Air: „Triumpf Of Evil“

Oh yes, was für ein geiles Stück Todesblei. Die Brasilianer von FORNICATION hämmern drauf los, als wenn der Teufel persönlich hinter ihnen her wäre.
Schnelles präzises Gitarrenriffing und ultraschnelle Doublebass-Passagen, daß man beim Zuhören kaum hinterherkommt. Death Metal von der feinsten Sorte. Musikalisch sind die Jungs zu vergleichen mit Krisiun und den alten Deicide. Zugreifen, es lohnt sich!

10 von 10

MANDY



DIE HAPPY
“Bitter To Better“
Erschienen: 2005
Label: Gun/Sony/BMG
Homepage: www.diehappy.de
DIE HAPPY On Air: „Love To Hate You“

Für die Extrem-Metal-Fraktion wird es Blasphemy sein, daß DIE HAPPY hier tatsächlich acht Punkte bekommen. Aber für den leichten Unterhaltungsmarkt gelten halt andere Regeln, und diese werden von der deutschen Band mit der tschechischen Sängerin befolgt. Denn das, was das Quartett auf „Bitter To Better“ abliefert, ist eine Abfolge lockerer Ohrwürmer, die vermutlich fast alle zu Viva-Hits taugen. Kein New Metal, kein Crossover, dann schon eher Pop mit harten Gitarren. Und Ihr wißt ja, daß auch der Pop-Bereich immer wieder mal gute Qualität abwirft (wenn auch selten). Und DIE HAPPY gehören zum Besseren. Ihrer Konkurrenz aus Übersee drehen sie allemal eine Nase. Nun, und was bei dieser Art immer wieder ins Ohr fällt: Das Zeug eignet sich vortrefflich für lange Autofahrten.

8 von 10

JUB



ILLEGIMITATION
“Promo 2004“
Erschienen: 2004
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.illegimitation.cjb.net
ILLEGIMITATION On Air: „Crucified“

Die vier Jungs aus Landshut im schönen Süden Deutschlands hauen ordentlich rein. Schneller technischer Death Metal mit Black-Metal-Einflüssen.
Schade, daß die Promo-CD nur vier Songs beinhaltet und gerade mal 18 Minuten andauert. Hätte gern mehr vernommen, man darf also noch auf mehr gespannt sein.

9 von 10

MANDY

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