MASTER „Let's Start A War."
8
(BANDS BATTLE-Band 2003)
System Shock/SPV, 2002
Wer MASTER vor allem immer wieder
mit simpler Haudrauf-Mucke in Verbindung bringt - was durchaus seinen Reiz
haben kann - wird mit "Let's Start A War" endgültig eines Besseren
belehrt. Was Paul Speckmann mit seinem jüngsten Werk vorgelegt hat,
ist nicht nur die Abrechnung mit seinem "Vaterland" USA, sondern auch der
Beweis einer Stärke, wie sie nur alte Hasen haben können, so
sie das entsprechende Feeling und nötige Talent besitzen. Denn "Let's
Start A War" ist nicht etwa nur ein Old School Death Metal-Album, nein.
Vielmehr hat Speckmann respektlos im Fundus der Heavy Metal-Geschichte
gewühlt und jene Elemente entnommen, die ihm geeignet schienen, seine
Haß-Tiraden zu transportieren.
So hat der Opener "Cast One Vote"
dieses typische MASTER-Gepolter an sich, das manchmal ein wenig einfältig
klingt. Doch schon bei "American Freedom" wird differenzierter agiert.
"Miss Misery" hat eigentlich nichts mit Death Metal zu tun, ist das Stück
doch ein gedrosselter Heavy-Rocker mit starker Melodie. "Dictators" und
der Titelsong bringen wie so oft Motörhead und Venom zusammen, "Protegé"
ist eine Death Metal-Nummer alter Schule mit einem fast verzweifelten Aufruf
zur Aufruhr. Gegroovt wird bei "Every Dog Has It's Day", um schon bei "Command
Your Fate" das Ganze vertrackter zu gestalten. Düster ist der Speckmann-Death
Metal aber auch hier.
An dieser Stelle folgt mit "Purchase
A New Handgun" ein waschechter Blues, im Schlepptau "Watch What You Wish
For", ein Stück, bei dem sich ein paar Typen per Telefon auskotzen
und wichtig machen. Schließlich endet das Album mit "Disturbed",
wo die Slayer-Anleihen unverkennbar sind.
Laßt Euch von der nachlässig
wirkenden Gitarren-Arbeit (bei Venom war das ein Markenzeichen) nicht abschrecken.
Die Scheibe präsentiert ein hohes musikalisches Niveau, viele Feinheiten
in den Songs entdeckt Ihr erst beim dritten oder vierten Durchlauf.
"Miss Misery"/"Purchase A New
Handgun"/"Command Your Fate"
JUB
INFESTED "Demo" 7
(BANDS BATTLE-Band 2003)
Eigenproduktion, 2002
Hier hat eine sehr junge Band ihre
Markierung hinterlassen. Und die kann sich hören lassen. Die Grindcore/Death
Metal-Mischung, die von INFESTED geboten wird, ist zwar nicht die Neuerfindung
des Rades, allerdings durchaus beeindruckend. Die Gitarren würgen
sich aus den übelsten Tiefen hervor, Sänger Nildas verzapft eine
merkwürdige Form der Kehlkopf-Akrobatik, gluckst mehr, als daß
er singt. Die von der 2000 gegründeten Band selbst gewählten
Vergleiche mit Cryptopsy und Disgorge kommen nicht von ungefähr, denn
auch bei ihnen geht es in den einzelnen Stücken zu, als würden
eingestöpselte und voll aufgedrehte Instrumente in einen Schredder
geworfen. infestedbrutaldeath@gmx.net
"Ixmate Of Hate"
JUB
ROOT „Black Seal" 10
(BANDS BATTLE-Band 2003)
Redblack, 2001
Gehört Ihr zu jenen, die einfach
nicht aufgeben, im Meer der Neuerscheinungen nach Außergewöhnlichem
zu suchen? Euch kann geholfen werden. Mit der tschechischen Band ROOT lernt
Ihr eine Kapelle kennen, deren Musik einmalig ist. Keine mir bekannte Band
(und ich kenne doch durchaus einige), hat Heavy Metal jemals so definiert
wie Big Boss und seine Mannen es tun.
ROOT waren schon vor 13 Jahren in
der tschechischen Szene eine Ausnahme-Erscheinung. Und das nicht nur wegen
ihres alten Frontmannes, der schon locker die 50 überschritten haben
dürfte, habe ich ihn doch 1994 als Mittvierziger kennengelernt. Aber
schon zu Zeiten ihrer ersten Veröffentlichungen, als ROOT noch als
reine Black Metal-Band firmierten, war die Musik eigentümlich. Immer
etwas abgehoben, äußerst konsequent in den Aussagen. Bei ROOT
gab's nichts zu lachen. Wort, Ton und Bild semmelten Dir ohne Ausnahme
eine Stahlplatte vor die Fresse.
Und jetzt dieses Album. Es ist unbestritten
das bisherige Meisterwerk der Band. Und großartiger geht es kaum.
Allerdings sollte man solch einen Satz bei ROOT besser nicht schreiben,
denn diese Typen sind zu Dingen fähig, von denen die meisten westeuropäischen
Metaller noch nicht einmal etwas ahnen.
"Black Seal" ist ein düsteres,
hochmelodiöses und äußerst technisches Album. Progressive
Strukturen, die vor allem von einer unglaublichen Schlagzeugarbeit getragen
werden, finden sich bereits im Opener "The Festival Of Destruction". Schon
hier zeigt Big Boss, wie unheimlich sich sein Gesang entwickelt hat, der
Musical-Pathos, verkniffenes Kreischen, tiefes Geknurre oder rauhe Passagen
einschließt. Und auch ist es der Einstiegssong, der ungewöhnliche
Ideen umsetzt. So klingt es beispielsweise, als würde sich über
heftigsten Thrash- und Death-Rhythmen ein Kosaken-Chor zu schaffen machen.
Diese Art der Zusammenführung merkwürdigster musikalischer Elemente
wiederholt sich auf "Black Seal" immer wieder.
"The Incantion Of Thessalonian Women"
gestaltet Big Boss leicht närrisch, wechselt dann zu heiserem Geröchel.
Und höre ich die getragene Melodie, kommt es mir sehr spezifisch osteuropäisch
vor. Ungarische Bands haben soetwas häufig verwendet.
In "Nativity" dann singt Big Boss
mit einem breit angelegten Tenor gegen Doublebass-Salven und flirrende
Gitarren sowie ein schrilles Keyboard an. Hinzugefügt werden dämonisch
verfälschte Stimmen. Das Arrangement ist einfach nur genial.
Der Titelsong entpuppt sich als
ein akustisches Theaterstück. Es gibt die unterschiedlichsten Gesangs-
und Rhythmusvariationen. Selbst das aus dem Song geleitende kurze Gitarren-Solo
ist brillant gestaltet.
Der einzige Bezug zu einer anderen
bekannten Band entsteht bei "Salamandra" durch Fernando Ribeiros Gast-Gesang
(Moonspell).
Dann "Necromancy". Wenn Grabgesänge
Hits sein können, dann wäre dies ein Dauerbrenner auf Friedhöfen.
Und weiter ist ein Song großartiger
als der andere. Wie auch die Hymne "Theriak" oder die beiden Doom-Märsche
"Liber Prohibitus" und "... Before I Leave!". Letzterer endet mit einer
zehnminütigen a capella-Wiederholung des Refrains.
Vor diesem Werk kann man nur in
die Knie gehen. ROOT haben sich damit ein Denkmal gesetzt und einen Platz
im Heavy Metal-Olymp ergattert. www.redblack.cz/root/
"The Festival Of Destruction"/"Nativity"/"Necromancy"
JUB
SATANIC SLAUGHTER "Banished
To The Underworld" 10 (BANDS BATTLE-Band 2003)
Black Sun Rec, 2002
In den Massen der schwedischen Extrembands
gab und gibt es neben der Zahl der gleich klingenden Inzestprojekte immer
wieder ein paar interessante Perlen. Mit "Banished To The Underworld" reihen
sich SATANIC SLAUGHTER in die Linie solch genialer Geheimtips wie Naglfar,
Non Servium und Lord Belial ein. Man hat beim Hören mit geschlossenen
Augen den Eindruck, Besucher eines alten Gemäuers zur Geisterstunde
zu sein, Zeuge von gespenstisch-morbidem Spuk und Krimi-Szenen zu werden.
Schwarzmetallische Raserei, gepaart mit klassischen Heavy Metal-Gitarren-Soli
und doppelläufigen Riffattacken entwickeln eine Atmosphäre wie
alte Horror-Filme sie haben: Kühl, ungemütlich, bedrohlich. Der
Vergleich, als würden Marduk in einem Tobsuchtsanfall Dark Tranquillity
über der Haufen rennen, trifft es in etwa. Hochmelodisch aber nie
kitschig, rasend, abwechslungsreich, rasiermesserschaff, hymnisch, morbide,
faszinierend sind die Attribute, die "Banished To The Underworld" an besten
charakterisieren.
THOMAS
CREATURE "Mysteria Germania"
6
(BANDS BATTLE-Band 2003)
Eigenproduktion, 2002
Der deutsche Black Metal-Underground
lebt. Ja, ja - ich weiß, das ist keine epochale Erkenntnis. Trotzdem
ist es immer wieder interessant zu hören, mit welcher Vehemenz von
einigen Bands den untergründigen Attitüden die Treue gehalten
wird. CREATURE sind dafür ein leuchtendes Beispiel.
Warum? Für ihre selbstproduzierte
CD "Mysteria Germania" wählte die Band nicht zufällig einen übelst
räudigen Sound. Der hysterische Kreischgesang kommt irgendwo aus der
Flucht einer riesigen Halle, die Gitarren klingen wie auf dem Kamm geblasen.
Das ist für Black Metal-erprobte Ohren sicher ein Markenzeichen, sollte
aber nicht unbedingt bis in solch eine Konsequenz ausgereizt werden, da
einiges an Wirkung der zum Teil gut gemachten Songs verloren geht. Äußerst
passend ist der merkwürdige Klampfen-Klang allerdings spätestens,
wenn wie im Einstieg des Titelsongs wüst drauflos geschraddelt wird.
Da bekommt man dann sogar ein überbordendes Soundgebilde geboten.
Die einzelnen Stücke sind recht
simple strukturiert, was in keinster Weise negativ zu verstehen ist. Die
Nummern bleiben nachvollziehbar und trotz nicht gerade eingängiger
Melodien ist der Wiedererkennungswert ziemlich hoch.
CREATURE bemühen sich jedoch
immer wieder überraschende Akzente auf "Mysteria Germania" zu setzen.
So kommt es im Titelsong zum Einsatz einer (wenn ich mich nicht verhört
habe) Trompete, "Winds Of Eternal Death" bietet eine Passage mit cleanem
Gesang, bei "Wald der Finsternis" kommen uns die Jungs recht melancholisch,
um bei "Wald der Finsternis 2nd" völlig auszuticken. www.creature-germany.de
"Wald der Finsternis 2nd"
JUB
FLESHLESS „Nice To Eat You“
8
(BANDS BATTLE-Band 2003)
Obscene Prod., 2002
Das Cover von "Nice To Eat You" erinnert
verdammt an die Geschichte des Heavy Metal-Kultfilms "Eat The Rich", zu
dem auch Motörhead die Musik beisteuerte, und in dem Lemmy gar eine
zwielichte Figur spielte. Die Story: Ein paar von der Gesellschaft angepisste
Typen eröffnen ein Restaurant, in dem die dekadenten Reichen und Schönen
ihresgleichen verspeisen, ohne auch nur zu ahnen, was ihnen da vorgesetzt
wird. Vielleicht fühlten sich FLESHLESS gar von der Geschichte inspiriert,
als sie ihre kannibalistischen Phantasien zu Papier brachten. Angerichtet
wurde das Ganze mit einem Cocktail aus Death Metal und Grindcore, wobei
ersteres den Löwenanteil an dem Gericht ausmacht. Als Sättigungsbeilagen
sind hier und da ein paar melodiöse Leads eingefügt, die den
Rahmen eines üblichen Death/Grind-Menüs sprengen. Als Nachtisch
gibt es das Stück "Hrbitov", ein ROOT-Cover. Und ein Klassiker. Denn
was für ROOT "Hrbitov", ist für Venom der Song "Black Metal".
http://go.to/fleshless
"Culture Meat"/"Hrbitov"
JUB
QUASIMODO "Härtetest"
9
(BANDS BATTLE-Band 2003)
SMR Records, 2002
Na, da wäre mir doch beinahe
der Nackenmuskel gerissen. Auch liefen meine Stimmbänder Gefahr, sich
übelst zu verheddern. Denn die Berliner QUASIMODO rocken ohne Ende.
"Vater Staat" zum Beispiel ist ein idealer Banger, ebenso "Brüder",
"Blut" und "Fleisch". Bei "Weißt Du noch" geht es ähnlich heftig
zu Werke, hier setzt die Voll-in-die-Fresse-Gitarre bei der ständig
wiederholten Zeile "Weißt Du noch" jedoch noch zusätzliche Akzente.
Nahezu bedrohlich untermauert sie die kompromißlose Haltung von Sänger
"Tank" gegenüber einer alten Freundin, deren neuen Macker er zusammenschlug
und der er den kalten Stahl eines Stichwerkzeuges spüren ließ:
"Weißt Du noch, der Schmerz in Deiner Brust/Das Messer in Dir, das
war meine Lust." "Guten Tag" erinnert mit "Wir sind das Volk"-Samples aus
den kranken Tagen des ausklingenden Jahres 1989 die Politiker daran, daß
sie auf einem Pulverfaß sitzen. Der Refrain läßt sich
ganz herrlich mitbrüllen und ist für Demos bestens geeignet.
Auch beziehen QUASIMODO mit dem Satz "Was wir brauchen ist Vaterland/Das
hat man uns aber aberkannt" eindeutig Stellung. Spätestens bei diesem
Stampfer schleicht sich die erste Gänsehaut über Euren Rücken.
Und sie geht vorerst auch nicht mehr weg, folgt doch die Quasi-Ballade
"Ich will leben". Ganz ganz starke Melodie. Auf dem Fuße folgt dann
wieder ein herrlicher Mitsinger, oder könnt Ihr bei "Ich bin der Kanzler,
die Sau/Helmut, die Sau/Gerhard, die Sau" die Klappe halten? Bei diesem
Stück zeigen QUASIMODO ihre groovigen Qualitäten, die das bleischwere
"Teufelstanz" einläutet. Auch das Stück "Quasimodo" kommt nicht
aus den Puschen, weil Stahlkugeln an den Beinen hängen. Nur geil.
Und mit dem Stück "Danke",
wohl der populärste und unsinnigste Kirchensong ever, zeigen die schwergewichtigen
Jungs der Berliner Band, daß sie eine ordentliche Portion Humor besitzen.
"Danke für all die grobe Scheiße, die ich jeden Tag so seh"
- "Bitte" möchte man da zurückrufen, denn wenn es den ganzen
Dreck nicht geben würde, wären uns QUASIMODO womöglich nicht
geschenkt worden, denn die Mannen haben so einiges auf der Pfanne, mit
dem sie gern aufräumen würden.
Die Band bezeichnet ihre Musik selbst
als Trash/Industrial (laut Homepage) und liegt damit völlig daneben.
Industrial? Nicht ein Stück. Wenn damit der Keyboard-Einsatz gemeint
ist, sei hier angemerkt, daß das Tasteninstrument lediglich zum Andicken
des Sound eingesetzt wird. Auch Trash ist nicht zu hören, denn dann
hätten wir es ja mit Müll zu tun und das ist diese CD ganz und
gar nicht. Im Gegenteil: Hier haben wir eine der geilsten deutschsprachigen
Heavy Metal-Bands entdeckt. www.Quasimodo1.de
"Guten Tag"/"Ich will leben"/"Helmut"
JUB
SANATORIUM „Goresoaked Reincarnation“
7
(BANDS BATTLE-Band 2003)
Massacre, 2002
Na, da dürften die korrekten
Zeitgenossen doch wieder einmal gehörig in Rage geraten. Denn die
Mannen von SANATORIUM tauchen auf ihrer aktuellen Scheibe "Goresoaked Reincarnation"
erneut in die tiefsten Abgründe menschlicher Eigentümlichkeiten
ein. Oder findet Ihr es nicht merkwürdig, wenn Martin lustvoll von
einem siebenjährigen Mädchen grunzt, das er mit einem pneumatischen
Quirl zum Orgasmus treibt. Überhaupt werden bei SANATORIUM 2002 reichlich
Kinder gevögelt und hinterher seziert per Koffer an die Eltern zurück
geschickt.
Bleibt abzuwarten, wann die Band
in Deutschland mit einem Bann belegt wird. Dabei ist das Ganze doch eher
ungefährlich, denn Leute, die über Sex mit Siebenjährigen
auf weltweit erhältlichen Tointrägern singen, sind weit weniger
gefährlich, als jene, die sich schwitzend vor dem Computer vor illegal
runtergeladenen Kinder-Porno-Seiten heimlich einen runterholen.
Musikalisch hat sich bei SANATORIUM
zum Vorgänger "Internal Womb Cannibalism" doch einiges geändert.
Was sofort auffällt, ist der Mangel an Abwechslung. Während man
einst die einzelnen Songs äußerst unterschieldich zu gestalten
wußte, verfährt man jetzt eher nach einem einheitlichen Strickmuster.
Die Stücke selbst haben zwar ständig Rhythmus-Wechsel zu bieten,
wirken dabei allerdings oft ein wenig zerfahren. Auch scheint Sänger
Prasiak nicht mehr an Bord zu sein (laut Booklet). Das klassische Wildschwein
ist eigentlich nicht mehr zu hören. Martin grunzt zwar wirklich meisterlich,
erreicht jedoch nicht diese ganz spezielle Note seines Ex-Kollegen.
Genug gemosert, denn SANATORIUM
bleiben nichtsdestotrotz auf dem Gebiet des Death/Grind eine feste Bank.
Dabei bekommt der Death Metal eindeutig den Vorrang. Da pendelt man manchmal
gar wie in "Deeds Of Pedophile" zwischen Elefanten-schwer und Springmaus-rasch.
Der Brutalitäts-Level ist auf einem äußerst hohen Stand.
www.sanatorium.nfo.sk
"Deeds Of Pedophile"/"Orgasm
Of 7-years Old Girl Reached By Pneumatic Drill"
JUB
VINTRAS "Mandragora" 7
(BANDS BATTLE-Band 2003)
Eigenproduktion, 2002
Und noch einmal Black Metal-Underground.
Wieder ist der Sound äußerst räudig, da lediglich als 4-Spur-Demo
im Probenraum aufgenommen. Aber das tut nichts zur Sache, haben sich VINTRAS,
die ihr Demo noch unter dem Bandnamen Mandragora aufnahmen, ohne Wenn und
Aber dem Blast/Blasphemie-Gehacke verschrieben. Es wird in erster Linie
ordentlich Staub gemacht, ohne dabei allerdings melodiöse und gedrosseltere
Passagen zu vernachlässigen. Sänger Zar, im VINTRAS-Jargon "Voice
Of Possession", nimmt absolut keine Rücksicht auf seine Stimmbänder.
Er kreischt wie eine Furie, knurrt dämonisch und göbelt in Death
Metal-Abgründen. Gitarrist Vlad (Chainsaw Violation) scheint als Kind
häufig Kartoffel-Puffer gemacht zu haben, denn das Highspeed-Gerubbel
beherrscht er vorzüglich, Basser Necron (Christraping Battle Axe)
macht den doch recht spitzen Gitarren-Sound auf gekonnte Weise fett und
Slain scheint sein "Sturmgeschütz" hin und wieder wenigstens mit drei
Armen zu bearbeiten.
"Hymn To Pan"
JUB
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