DARK TRANQUILLITY „Damage
Done“ 8
Century Media/Magic Arts Publ.,
2002
Allen mit intakten Gehörgängen
sei gesagt, DARK TRANQUILLITY sind wieder die Alten. Wieso das mit den
intakten Gehörgängen? Entgegen einer gewissen Lobhudelei in einer
Reihe von Metal-Musik-Zeitschriften wird vielen aufgefallen sein, daß
die letzte DARK TRANQUILLITY-Scheibe „Haven“ nicht so toll war (siehe
Abgehört vom 06. 02. 2001). Diesen Weg hätten die Schweden
aus kommerziellen Gründen durchaus weiterverfolgen können, denn
das „Haven“-Material hatte eine beachtliche Sanftmut. Eher nicht so gewöhnlich
für Death Metaller. Okay, Schweden Death, aber immerhin.
Die Neue, „Damage Done“, ist wieder
heavy wie Bolle. Das Electronic-Gezwirbel spielt keine Rolle mehr. Keyboard-Klänge
sind auf diesem Album tatsächlich eine Bereicherung der Songs, weil
sparsam eingesetzt und wirklich nur melodieunterstützend verwendet.
Der Titelsong könnte dem ein oder anderen da unter Umständen
einen anderen Eindruck vermitteln, wenn das Keyboard hier allerdings in
den Instrumental-Passagen die Führung übernimmt, bleibt sein
Klang warm und penetriert nicht mit Handy-Geräuschen.
DARK TRANQUILLITY haben sich mit
„Damage Done“ endgültig von den cleanen Gesangs-Passagen verabschiedet.
Vielleicht ist das ein weiteres Indiz für die Haltung der Band, weiter
die Melodic Death Metal-Schiene mitbeherrschen zu wollen. Und so gehen
die Herren um Sänger Mikael Stanne auch vor allem heftig zu Werke.
Daß ihnen dabei trotzdem immer noch sehr geile Melodien einfallen,
versteht sich fast von selbst. Es gibt nicht viel zu kritteln an diesem
Album, allerdings - das Melodic Death Metal-Genre scheint ausgereizt. Denn
mittlerweile klingen DARK TRANQUILLITY wie zig andere Bands, die eigentlich
DARK TRANQUILLITY kopieren. Und das zum Teil verdammt gut. Ich will nicht
sagen, daß es langweilig wird. Aber staunend mit offenem Mund sitzt
man auch nicht mehr vor der Anlage. Gänsehaut bleibt leider aus.
JUB
DRAKKAR "Razorblade God" 6
Dragonheart/Audioglobe/SPV, 2002
Die Südländer von DRAKKAR
legten mit ihrem Debüt "Gemini" nicht gerade eine Glanzleistung aufs
Parkett. War die Musik doch noch ziemlich identitätsloser 08/15-Power
Metal. Mit ihrem Zweitwerk "Razorblade God" hat sich eigentlich nicht soo
viel geändert, außer, daß die Gitarrenriffs jetzt etwas
zackiger kommen und die Melodien mitunter so klingen, als hätte sich
die Band beim Komponieren der Stücke wirklich Mühe gegeben. Die
Musik klingt jetzt also voluminöser, griffiger, und ich glaube, daß
DRAKKAR mit ihrer nächsten Scheibe für eine Überraschung
gut sind. "Razorblade God" ist dem Debüt gegenüber eine Steigerung,
doch der Sprung in die nächstgrößere Liga steht erst noch
bevor.
THOMAS
BLOODY HARVEST/VOKODLOK „...
From The Bible“/„Unchain The Wolf“ 6/6
E.O.L.P., 2001
Nach dem selbstbetitelten Tape-Debüt
(siehe Abgehört vom 16.
04. 2002), kommen uns BLOODY HARVEST jetzt auf einer Split-Kassette
mit VOKODLOK aus Rumänien unter dem Titel „... From The Bible“. Viele
der Zutaten vom letzten Mal sind gleich geblieben. Das ist zum einen die
Herangehensweise, eine ganz simple Form von schwarzmetallisch anmutender
Musik zu kreieren. Auch der Sound ist - wie gehabt - äußerst
räudig. Allerdings hat das deutsch-polnische Duo diesmal weitaus mehr
auf Nuancierungen geachtet, als beim letzten Mal. Das beginnt bei fast
typischen straighten Black Metal-Nummern wie „Never“ und „Feelings Of Dead
Persons“, geht weiter über äußerst düstere Stücke
wie „... Of The Bibel“ und „Only One Dream“ und endet schließlich
bei den typischen Oi-Punk-Nummern „See You In The Face Of Satan“ (übrigens
mit sehr witzigem Glockenspiel) und „Nekrophil“. Über allem liegt
die Stimme von Coldflesh, die bis in die Niederungen menschlicher Geräuschmöglichkeiten
hinabsteigt. Dieser Typ kreischt mal wie ein Pavian, um im nächsten
Moment zu gurgeln, als würde Blausäure gerade die Stimmbänder
auflösen. Das ist definitiv sehr geil. Übrigens gibt es auf „...
From The Bibel“ noch als eine Art Hiddentrack das Stück „Bloody Harvest“
vom Debüt: Das ist Black Metal, wie er vermutlich in den Proberäumen
von Venom 1980 gespielt wurde, mit einem hohen Punk-Faktor quasi.
„See Youn In The Face Of Satan“
Soundmäßig besser und
stilistisch runder präsentieren sich auf dem Split-Tape VOKODLOK.
Wir haben es hier zwar auch mit urwüchsigem Black Metal zu tun, allerdings
wirkt die Musik der Rumänen doch schon ein wenig vom Zeitgeist gestriffen.
Man geht einfach akzentuierter zu Werke als BLOODY HARVEST. Vielleicht
ist es auch in den Fertigkeiten der Musiker begründet, die ihren Instrumenten
einfach mehr Variationen entlocken können. Trotzdem sind VOKODLOK
nicht besser als BLOODY HARVEST, denn das Duo macht eine Menge durch Charme
wett, der den Rumänen einfach fehlt. Denn Bands wie VOKODLOK gibt
im Underground wie Sand am Meer. BLOODY HARVEST sind da denn doch schon
etwas Besonderes.
„A Scream In Pain“
JUB
AFTERFEEDBACK "The First Emotions"
1
Bellaphon/Nu Metal Rec., 2000
AARRGGHH!! Da packt man ahnungslos
ein paar CDs in den Wechsler und mit einmal kommen dann Rap-Gesang und
DJ-Scratch-Gemalle aus den Boxen gehampelt. Flugs nach dem Cover gesucht
und siehe da, die Band ist bei einem Label Namens Nu Metal Recordz unter
Vertrag. Sachen gibts.
Die CDs von Linkin Park und Limb
Bizkit würde ich noch nicht einmal mit 'nem Stock anfassen und nun
sowas. Und alles, was ich mit diesen Bands verbinde, nämlich störrische
Riffs und brüllig bis weinerlichen Gesang sowie zahme Kindergrooves,
finde ich auf "The First Emotions" wieder. Wie ein Verschnitt, den ich
mal Bitzkin Park nennen würde, klingen AFTERFEEDBACK. 14jährige
New "Metal" Fans dürften an dieser spanischen Band sicher ihre helle
Freude haben und diese CD sicher mit einer Acht bewerten. Mir rollen
sich aber bei solchen Klängen die Fußnägel hoch und deshalb
gibt es von mir nur einen Punkt.
"Never Say I Didn´t Tell
You"
THOMAS
DUMPER „Dumper“
8
Blackmark, 2002
Wie kann man die Musik einer Band
mit „kommerzieller knallharter Rock“ anpreisen. Das ist alles und nichts.
Und wer solche „Stil“-Erfindungen ernst nimmt, wird irgendwann nicht einmal
mehr Mayhem und die Backstreet Boys begrifflich auseinanderhalten können.
Also vergessen wir mal schnell diesen Plattenfirmen-Unsinn und schauen
einmal, was DUMPER so zu bieten haben. Und das einzugrenzen ist gar nicht
mal so schwer. Zum einen bieten sie wirklich die Rotzigkeit von Gluecifer,
sind auf der anderen Seite doch ganz Marylin Manson. Industrial-Brett meets
Punk’n’Roll - könnte man sagen. Vielleicht haben die Schweden da auch
einiges von ihrem Kollegen Peter Tägtgren und seinem Pain-Projekt
gelernt. Auf jeden Fall bringen DUMPER mit ihrem Debüt eine perfekt
durchgestylte Scheibe in die CD-Regale. Die Songs sind durchweg potentielle
Hits und es sollte mich wundern, wenn da die TV-Musik-Sender nicht zugreifen.
„Rocker No. 1“
JUB
PERZONAL WAR "Different But
The Same" 9
AFM/Soul Food/SMIS, 2002
Jawoll, endlich hat mal eine talentierte
Undergroundband einen größeren Sprung geschafft und ist bei
einem renomierten Label gelandet. In diesem Falle können nun PERZONAL
WAR mit einem Vertrag bei AFM prahlen.
Aber statt dessen veröffentlichen
sie eine saustarke CD mit dem Namen "Different But The Same", was den Nagel
auf den Kopf trifft. Eigentlich ist musikalisch bei PERZONAL WAR alles
gleich geblieben. Heißt, mitreißender und geil gespielter Thrash
Metal, der deutliche Achtziger-Anleihen aufweist. Und der, trotz daß
die Vorbilder Metallica durchschimmern, nicht wie ein lebloses Plagiat
klingt. Anders ist jedoch, daß die Band wesentlich gereifter klingt
und nun kompaktere Songs zu schreiben weiß, die sofort ins Ohr gehen
und runder klingen. Wer sich nach "Load" und "Reload" der ehemaligen Thrash-Millionäre
verarscht fühlte, kann sich problemlos "Different But The Same" zulegen
und wird daran seine helle Freude haben.
"Born"
THOMAS
CHARON „Downhearted“ 7
Motor Music/Universal, 2002
Wenn wir hier Punkte für Eigenständigkeit
vergeben würden, hätten CHARON nicht viel Chancen, dabei weit
zu kommen. Denn die Stücke auf dem dritten Album der Finnen, „Downhearted“,
klingen so, als wären sie bei Sentenced durchs Raster gefallen - „The
Lost Sentenced Tapes“ quasi. Und wer die phantastischen Sentenced-Songs
kennt, weiß, welch enorme Qualität auch jene Stücke aufweisen
würden, die mal eben in Schubladen verschwänden und nicht den
Weg auf eines der aktuellen Alben fänden.
Und so sind die Stücke von
CHARON voller astreiner Refrain-Melodien, voll von Melancholie. Die Stücke
haben zwar nicht den sentencedschen Härtegrad, sind deshalb aber noch
lange nicht in To Die For- oder HIM-Regionen anzusiedeln. Ein gutes Mittel
sozusagen. Sänger J-P Leppäluoto hat eine voluminöse, warme
Stimme, die diese Art von Gothic Metal optimal ausfüllt.
„Downhearted“ ist eine durchaus
gute Scheibe, wird aber garantiert wegen mangelnder Eigenständigkeit
nicht wirklich für Aufmerksamkeit sorgen. Aber vielleicht sind es
ja ausgerechnet Sentenced-Fans, die sich diesen Ableger ihrer Lieblingsgruppe
in den Schrank stellen.
„Erase Me“
JUB
NORTHERN TALES "Bloodporn
Industries" 4
Point Music/TTS, 2002
Ein Fragezeichen über meinem
Kopf hinterließ die CD "Bloodporn Industries" von NORTHERN TALES.
Eine gefesselte Frau mit einer Makrele im Mund ist als Cover ziemlich auffällig.
Und auch die Musik ist eher etwas merkwürdig. Zu Anfang der CD glaubt
man, es noch mit einer etwas gemäßigteren Death Metal-Band zu
tun zu haben. Doch spätestens ab dem vierten Song "Moment Of Mysterious"
könnte es auch eine Gothicband vom Schlage Deine Lakaien sein. Vor
allem bei "I Will Remember" fragt man sich, wen diese Band denn gerne ansprechen
möchte.
Das Problem ist aber nicht so sehr
die Stilvielfalt, die man eigentlich keiner Band zum Vorwurf machen kann.
Wie man es umsetzt, ist viel wichtiger.
Und NORTHERN TALES schwächeln bei ihren Gothic-Passagen doch ziemlich,
da die Melodien reichlich abgekupfert klingen und mich wenig überzeugen.
"Moment Of Myterious"
THOMAS
TEN „Far Beyond The World“
7
Frontiers/Now&Then/XIII BIS/Point,
2001
Ha, Gary Hughes. Der schreibt gerne
Songs. Dabei ist er gar kein Gitarren-Hexer, sondern Sänger und Produzent.
Diesmal hat er sich für seine Band TEN ins Zeug gelegt, die in Melodic
Metal-Kreisen ja einen beachtlichen Status einnimmt. Betrachtet man Reverenzen
von Gary Hughes, kommt er allerdings erst einmal nicht so gut weg, denn
bei Bob Catleys „Middle Earth“ (siehe
Abgehört vom 20. 11. 01), wo er ebenfalls sämtliche Kompositionen
„beisteuerte“, lieferte er vornehmlich 08/15-Rock ab. TEN scheinen ihm
da etwas wichtiger zu sein. Wenn zum Beispiel „Strange Land“ oder „Scarlet
And The Grey“ auch billiger 80er-Jahre-Pop sind, kann die Rainbow-angehauchte
Nummer „High Tide“ schon durchaus beeindrucken. Auch die sich anschließende
Ballade „What About Me?“ ist keine schlechte. „Last Of The Lovers" und
„Outlawed And Notorious“ sind saubere AOR-Melodic Metal-Kost. „Heart Like
A Lion“ kommt als Halbballade mit einem cool singenden Gary Hughes. Angereichert
sind die Stücke sämtlichst mit sehr hübschen Background-
oder Refrain-Satzgesängen. TEN kann man also auch im neuen Jahrtausend
weiter zu den festen Größen der Melodic-Szene zählen.
„High Tide“
JUB
EKTOMORF "I Scream Up To The
Sky" 2
Silverdust Rec., 2002
Die Zigeuner Farkas und Zoltan, besser
bekannt als EKTOMORF, sind mal wieder mit ihrer Sippschaft nebst ihren
Mercedeswohnwagendörfern in unsere Stadt eingetroffen, was INTERREGNUM
natürlich zu kollektiven Begeisterungsstürmen animiert. Mein
Gott (nicht Jawe), so innovativ war schon lange keine Band mehr, Klänge
von quietschenden Betten als Samples in Sepultura-mäßigem Neothrashhardcoregelangweile
einzubinden. Oder irgend welchen Klagesingsang zigeunerischen Ursprungs.
Nein, diese Kunst beherrschen nur EKTOMORF. "Eine grossartige Musik!",
kann ich den Wohnwagen noch hinterherrufen als sie die Stadt wieder verlassen.
Schnell nochmal "I Scream Up To The Sky" gehört ... Scheiße,
wo ist mein CD Player?!
"Fire"
THOMAS
REIGN OF EREBUS „Humanracist“
10
Blackend/PHD., 2001
Nein, die glorreichen Zeiten der
zweiten Black Metal-Welle sind noch nicht vorüber. Oder haben wir
es hier mit den Vorzeichen einer dritten zu tun? Denn die britische Band
REIGN OF EREBUS ist eine Offenbarung. Mit ihrem Debüt-Album „Humanchrist“
haben sie das Genre quasi neu definiert, ohne allerdings bewährte
Wege zu verlassen.
Die Songs auf der Scheibe sind überwiegend
Geschwindigkeitsorgien, durch die sich ein zorniger und offenbar Martyrien
durchleidender Vokalist kämpft. REIGN OF EREBUS bauen Lärm-Wände
auf, die einen wie turmhohe Meereswogen zuzudecken drohen. Darüberhinaus
wähnt man sich ständig auf einem Ritt durch eiskalte Winterorkane,
die sich ins Fleisch schneiden. Schon der Opener „Stormwinds Of Lucifer“
ist ein Parade-Beispiel für diese Gefühls-Wallungen. Die Eiseskälte
wird hier vor allem durch den Einsatz von Synthesizern erzeugt, die wie
Schneestürme klingen. Diese Sound-Gebilde markieren den roten Faden
auf „Humanracist“, tauchen immer wieder auf, so daß einem selbst
bei hohen Außentemperaturen fröstelt.
Den Briten gelang es, mit ihrer
Musik im Kopf des Hörers Bilder und Szenen entstehen zu lassen, die
auch ohne zwangsverordnete Video-Clip-Konstruktionen der Phantasie die
Sporen geben. So zum Beispiel beim Song „Inquisition: Christ“, der, mit
einem stoischen Schlagzeug-Rhythmus und einer Noise-Lawine ausgestattet,
uns in mittelalterliche Folter-Keller entführt. Ganze Leichenberge
türmen sich einem dann vor dem geistigen Auge beim sich anschließenden
„Prelude To Genocide“ auf.
Es ist fast müßig zu
schreiben, daß auch die Texte von REIGN OF EREBUS Schmerzgrenzen
überschreiten. Schon seit langem hat keine Band mehr so kompromißlos
hassend gegen die christliche Religion gewettert und eine Düster-Welt
entwickelt, die nur zu greifbar scheint.
„The Darkest Pride“
JUB
PRIMORDIAL „Storm Before Calm“
8
Hammerheart, 2002
Seit Bestehen der irischen Band PRIMORDIAL
- oder sagen wir, seitdem sie Tonträger veröffentlicht - bekommen
wir ausnahmslos gleichbleibend hohe Qualität geliefert. Das Songwriting
stimmt, die konzeptionellen Ideen der einzelnen Alben sind bis ins Detail
durchdacht, die Botschaften von Grund auf ehrlich. Und so wird es niemanden
wundern, daß PRIMORDIAL auch mit „Storm Before Calm“ ein Album veröffentlichten,
das in diesem Jahr zu den besseren gehört.
Im Vergleich zum Vorgänger
„Spirit The Earth Aflame“ ist „Storm ...“ wuchtiger ausgefallen. Trotzdem
bleiben die Songs in dem für die Iren so typischen tragenden Tempo,
haben immer etwas den Hang zu hymnischen Weisen. Der folkige Anteil liegt
diesmal nicht ganz so hoch, ist aber vorhanden. Black und Viking Metal
liegen in nahezu jedem Stück ganz nah beieinander und deshalb erinnern
PRIMORDIAL in manchen Momenten auch an die „Hammerheart“-Bathory.
Bedauerlicherweise fällt das
Stück „Cast To The Pyre“ musikalisch ein wenig ab und hat man bei
„Whats Sleeps Within“ den Eindruck, daß die Band sich auf „Storm
...“ mit ihren Arrangements und Melodien etwas im Kreis dreht.
Textlich sind PRIMORDIAL erneut
sehr eindringlich. Die Band beschäftigt sich einmal mehr mit unserer
Haltung zum Heute und zur Vergangenheit. Logisch, daß es in diesem
Themen-Bereich bei PRIMORDIAL um Irland geht. Die Band macht in den Lyrics
klar, daß sie um die Unwichtigkeit des einzelnen Individuums zwar
weiß, hinterfragt trotzdem, welche Spur es hinterläßt.
Welchen Platz nimmt ein Mensch in der Geschichte seines Volkes ein? Und
daraus resultierend: Welche Wert hat sein Leben?
Die Texte sind nichts für den
Englisch-Unterricht und bedürfen eine Menge Zeit, um sie in ihrer
Ganzheit und Lyrik zu erfassen. Aber auch das macht die Faszination dieser
Band aus.
„Suns First Rays“/„Sons Of The
Morrigan“
JUB
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