An dieser Stelle findet Ihr Tonträger-Rezensionen der INTERREGNUM-Sendungen.
Die kursiv geschriebenen Titel sind in den Sendungen gelaufen 
und gelten gleichzeitig als Anspiel-Tip. 
Bewertet wird auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten.

ABGEHÖRT vom 19. Februar 2002


SONATA ARCTICA „Silence“ 9
Century Media/Ranka Publ., 2001

Sonata Arctica - Silence

Wenn es heißt, SONATA ARCTICA wären mit Rhapsody und Stratovarius auf Tour gewesen, dann ist auf jeden Fall jene Baustelle benannt, auf der auch die Finnen von SONATA ARCTICA ihre Türme bauen. Allerdings müßten diese Typen die beiden Erstligisten an die Wand gespielt haben, denn wo Rhapsody mit Kinderlied-Melodien aufwarten, kredenzen SONATA ARCTICA akurate Weisen, die eher an Melodic-Helden aus den Staaten erinnern. Und wenn Stratovarius doch ein ums andere Mal ihre Stücke aus künstlerischen Aspekten heraus überarrangieren, sind SONATA ARCTICA zu jeder Zeit effektiv. Das Album „Silence“ kann - ohne aufzuschneiden - gut und gerne als Lehrstück für die Riesenschar von Möchtegern-Melodic-Power-Metal-Kapellen herhalten. Von diesen Jungs hier kann die dritte Reihe mehr lernen, als von manch einem Vorzeige-Act. Woher die Finnen das besondere Gefühl für Melodien nehmen, weiß ich nicht. Aber man denke nur an Truppen wie Sentenced, die uns mit ihren Einfällen auch immer wieder Gänsehaut über den Rücken jagen. Vielleicht liegt’s am Saufen. 
„The End Of This Chapter“ 

JUB

BLAZE "Tenth Dimension" 7
SPV/Steamhammer, 2002

Blaze - Tenth Dimension

Das BLAZE eigentlich ein guter Sänger ist, der nur eben nicht zu Iron Maiden paßte, versuchte er ja schon auf seinem Solodebüt "Silicon Messiah" zu beweisen. Da gelang es ihm nur bedingt, seine Kritiker zu überzeugen. Das lag jedoch nicht so sehr an BLAZEs Sangeskünsten, sondern vielmehr an der recht langweiligen Musik auf der damaligen Scheibe. Mit "Tenth Dimension" sieht die Sache schon ganz anders aus. Wesentlich frischer klingend geht die Band um den ehemaligen Wolfsbane-Sänger zu Werke. 
Die in ein futuristisches Konzept eingebetteten elf Songs plus Intro sind zwar nicht frei von Füllpassagen ("Stranger Of The Light"), ansonsten haben wir jedoch solide, brauchbare Metal-Songs, die mitunter zum mitsummen animieren und anerkennend den Kopf nicken lassen. 
Kein Geniestreich aber um Längen besser als "Silicon Messiah". Rockt solide. 
"Kill And Destroy" 

THOMAS 

ROO-JAW „Roo-Jaw“
Eigenprod., 2001

Roo-Jaw - Roo-Jaw

Tackernder Baß, Gitarren zwischen Crossover-Groove und New Metal-Gequieke, Gesang zwischen Rap und Hardcore-Geschimpfe, Platten-Gescratsche, Motherfucker-Sprüche: Das ist die Hölle für den Heavy Metal-Fan. Und für diese Spezies Mensch ist die Musik der Gruppe Roo-Jaw nahezu unhörbar. Da sich die Kieler allerdings so gut wie gar nicht von ihren US-amerikanischen Vorturnern unterscheiden, darf angenommen werden, daß sie ihre Sache für New Metal-Verhältnisse ganz gut machen. Mir ist das allerdings völlig egal. Subjektiv gesehen wären hier bestenfalls 2 Punkte drin. Da es sich jedoch um Undergrounder handelt, enthalte ich mich der Stimme. contact@roo-jaw.com, http://www.roo-jaw.com
„Breakdown“ 

JUB

S.A. ADAMS "Stovepipe" 9
Hardware Rec./Point Music, 2002

S.A. Adams - Stovepipe

Aber hallo! Was ist denn das für ein Gewitter?! 
S.A. ADAMS aus der um zwei Häuser ärmeren Stadt am Big Apple reißt die Amps auf, fönt und dreht sie erst wieder runter, wenn die CD vorbei ist. Die Musik von "Stovepipe" erinnert nicht nur wegen der permanent offen gespielten Gitarrenriffs sehr an Motörhead oder an Dee Sniders letzte Soloplatte. Geile Stimme, gute Melodien, treibendes Schlagzeug, Tonnen von Killerriffs und der Einfluss der N.W.O.B.H.M. machen "Stovepipe" zu einem Pflichtkauf für Partyhengste und Headbanger gleichermaßen. Wie beschreibt S.A. seine Musik im Promoschriebs sogleich? "No rap, no pop, no ballads, no loops, no DJ`s, no alternative, no music samples, no effects, no whining, no grunge, no techno, no filler, no additives, no bullshit, 100% Heavy Fuckin´Metal!" Dem ist absolut nichts mehr hinzuzufügen. Punkt. 

THOMAS

FLOWING TEARS „Serpentine“ 7
Century Media/Magic Arts Publ., 2002

Flowing Tears - Serpentine

„Tears Of Time“ war d e r Überhit für Crematory und ließ die Band bis zu ihrer Auflösung auch nicht mehr los. Was einst als Glücksgriff begonnen hatte, wurde zum Fluch. Ständig wurden die Crematory-Sachen an der Gängigkeit eines „Tears Of Time“ gemessen. Ähnliches könnten FLOWING TEARS auch mit „Swallow“ passieren. Dieser Song fräste sich mit einer Vehemenz in die Gehörgänge, daß man auf der aktuellen CD „Serpentine“ auf Grund der Eindringlichkeit der Stimme von Stefanie Duchéne ständig mit einem Melodie-Überfall á la „Swallow“ rechnet. Aber nichts dergleichen geschieht. Gothic sind FLOWING TEARS zwar immer noch, klingen über weite Strecken aber nahezu störrisch, als würden sie sich sanftmütigen Harmonien absichtlich verweigern. Selbst ein ruhiges Stück wie „Portsall“ schmeichelt sich nicht gleich ein. 
Trotzdem gelingt den Deutschen der ein oder andere wirklich starke Songs, „Justine“ zum Beispiel, oder „The Carnage People“. Und es macht doch am Ende tatsächlich Laune, bei FLOWING TEARS die Nuancen zu entdecken, so wie das obergeile Riff bei „Merlin“, dem eine starke Keyboard-Melodie hinterlegt ist. Je öfter man diese CD hört, desto deutlicher wird, daß die Band ein zweites „Swallow“ offenbar gar nicht braucht. 
„Merlin“ 
FLOWING TEARS halten es übrigens mit dem Abnehmen. Nach der Namens-Verkürzung (& Withered Flowers fiel weg) ist die Band vom Sextett zu einem Quartett zusammengeschrumpft. 

JUB

URBAN TALE "Urban Tale" 3
Frontiers Rec./Now & Then/Point Music/ XIII Bis, 2001

Urban Tale - Urban Tale

Überhaupt nicht vom Hocker hauen mich die fünf finnischen Journey-Fans mit ihrer Band URBAN TALE und gleichnamiger Platte. Gut, AOR soll natürlich keine Soundwände aus infernalischen Riffgebirgen und Drum-Unwetter fabrizieren. Vielmehr steht die feine Melodie im Vordergrund, die leicht nachzuträllernden Refrains und zarter Bombast. Doch damit das Ganze nicht zu sehr nach rosa Zuckerwatte klingt und ein gewisses Etwas in der Musik vorhanden ist, muß man schon etwas umherexperimentieren mit Soundeinstellungen, Songwriting und dergleichen. Dann machen die eingefuchsten Soundtüftler auch sicherlich guten AOR. URBAN TALE sind zweifelsfrei auch schon kleine Meister ihres Faches. Die Melodien erkennt man wieder, der Klangteppich wurde weich geknüpft und Kimmo Blom, der Sänger der Band, säuselt zart ins Mikro, so daß sicherlich niemand einen Schreck vor dem Radio bekäme, wenn URBAN TALE gespielt werden würden. Aber da ihnen das gewisse Etwas fehlt, klingen die Finnen leider sehr nach kollektivem Pullerküssen im Proberaum, um dannach Cola light in rosa Fummeln zu trinken. AARRGGHH!! Abstand! 
"Engine" 

THOMAS

EMERALD „Calling The Knights“ 9
Eigenprod., 2000

Emerals - Calling The Knights

Die Schweiz hat nicht bloß Celtic Frost, Krokus und Samael zu bieten. Gedacht haben wir uns das ja eigentlich schon immer, nur ist das Land, das sich erfolgreich der Euro-Scheiße entziehen konnte, einen echten Beweis immer wieder schuldig geblieben. Mit der Scheibe „Calling The Knights“ könnte es jedoch damit klappen, daß man den paar Namen aus der Schweiz künftig einen neuen hinzufügen muß: EMERALD.
„Hard To Be True“ 
Der Heavy Metal von EMERALD ist schnörkellos, stark den Sachen aus dem NWOBHM verhaftet. Beschwört aber beim ersten Mal hören nicht sofort irgend welche Vergleiche herauf. Das liegt zum einen an den Hammer-Melodien, die manchmal etwas sehr Melancholisches an sich haben und zum anderen an der sehr markanten Stimme von Jvo Julmy, die sicher nicht jedermanns Sache ist, mir aber ausgesprochen gut gefällt. Hey, und sogar die Ballade „You Belong To Me“ funktioniert. Diese Scheibe hätte unter Label-Fittichen und einem fetteren Sound definitiv eine Wiederveröffentlichung verdient. Ganz dicke Empfehlung. msvaucher@freesurf.ch, http://www.emerald.ch
„Across The Sea“ 

JUB

CANNIBAL CORPSE "Gore Obsessed" 10
Metal Blade, 2002

Cannibal Corpse - Gore Obsessed

Über CANNIBAL CORPSE noch großartig Worte zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen. Nur soviel: Mittlerweile sind sie in der Death Metal-Szene dort angelangt, wo sie hingehören: Nämlich ganz oben. "Gore Obsessed", ihre neue CD, dürfte dieser Tatsache nur dienlich sein, denn CANNIBAL CORPSE bieten ihren Anhängern genau das, was sie hören wollen.Technisch perfekte, brutale Nackenbrecher mit simplen und dadurch einprägsamen Refrains. Gespielt in einem Mordstempo, energisch und kraftstrotzend. Corpsegrinders Stimme ist unglaublich wie immer, der Mann scheint die Lunge eines Pferdes zu besitzen. Er grunzt, schreit und grollt sich durch die elf Songs (bei "Mutilation Of The Cadaver" gleich vierzehn Sekunden ohne Luft zu holen am Stück), daß es nur so eine Art hat. Dabei wartet die Band mit Tempowechseln auf, die mancher Progband die Kinnlade runterklappen lassen würden. Einzigartig! Großartig! CANNIBAL CORPSE können mit "Gore Obsessed" ihre Vormachtsstellung halten, ja sogar festigen. Für mich schon jetzt eine der besten zehn Platten des Jahres. 
"Hatched To The Head"/"Dormant Bodies Bursting"

THOMAS

CONCERTO MOON „The End Of The Beginning“ 10
LMP/SPV, 2001

Concerto Moon - The End Of The Beginning

Man kann wirklich nicht alles kennen, was da weltweit Heavy Metal fabriziert. Aber es gibt Bands, die sollte man einfach kennen, egal welcher Hartmetall-Stilistik sie frönen und aus welchen Breitengraden sie stammen. Eine dieser Muß-Bands ist definitiv CONCERTO MOON aus Japan. 
„Victims Of Desire“ 
Die ersten Samson-Alben ließen Kritiker von einem Bindeglied zwischen 70er-Jahre-Metal und neuer Generation sprechen. Allerdings hörte man bei den Briten sehr deutlich die Blues-Rock-Schemata heraus, war die Deep Purple/Rainbow-Schlagseite allgegenwärtig. Auch wenn CONCERTO MOON keine Band der ersten Stunde sind, sondern erst 1995 (!!!) gegründet wurden, schlagen sie eine ähnliche Brücke. Natürlich gehen die Japaner auf ihrem Live-Album „The End Of The Beginning“ weitaus härter zur Sache, müssen sie doch keine Pionier-Rolle mehr spielen. Allerdings ist dieses Gipfeltreffen von 70er-Verspieltheit und Power-Metal-Lärm brillant. Auch CONCERTO MOON halten es bei ihrer Musik vor allem mit Deep Purple und Rainbow („King Of The Judas“, „Surrender“, „Victims Of Desire“ und bei „Alone In Paradise“ wartet man förmlich auf das „Mistreated“-Riff), trotzdem ist diese Band nicht nur etwas für Ritchie Blackmore-Puristen. Die Japsen machen nämlich auch den Stellen Alarm, wo Deep Purple vermutlich einen Gang zurück geschaltet hätten. Und daß das Gitarrenspiel von Norifumi Shima über jede Kritik erhaben ist, versteht sich von selbst. Schließlich ist "The End Of The Beginning" endlich wieder ein Live-Album ohne Overdubs und Glattbügeleien. Der Sound ist rauh und das Publikum spielt eine ganz wichtige Rolle.
„Alone In Paradise“ 

JUB

NEON SUNRISE "Twisted Nerve" 6
Eigenprod., 2001

Neon Sunrise - Twisted Nerve

Gar nicht mal so schlecht, was die Bochumer Band NEON SUNRISE auf ihrem neuen, "Twisted Nerve" betiteltem Demo so fabriziert. Die drei Songs plus ein Livestück kommen der Anfang der 90er gebräuchlichen Bezeichnung Techno Thrash ziemlich nahe. - Nein, Techno Thrash ist nicht eine Mischung aus Marusha und Slayer. Bands wie Coroner oder alte Depressive Age kommen mir in den Sinn, wenn ich Stücke wie "Twisted Nerve" oder "Prostitude Your Pride" höre. Verzerrte aber sehr transparente Gitarren mit exzentrischer Rhythmik, dazu klagender Gesang, leicht in den Hintergrund gemischt. Ziemlich progressiv aber nicht wie Dream Theater, sondern melancholischer, wie gesagt eher wie Depressive Age. Wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte unbedingt mal bei NEON SUNRISE reinhören. 
Zu ordern bei: info@neon-sunrise.de, http://www.neon-sunrise.de
"Twisted Nerve" 

THOMAS

VISION DIVINE „Send Me An Angel“ 4
Atrheia Rec, 2002

Vision Divine - Send Me An Angel

Bei VISION DIVINE haben wir es mit einer unheiligen Allianz zu tun. Oder anders: Nicht immer klappt es, große Namen in einem Club zu vereinen, um gegenseitig von den Fähigkeiten zu profitieren. Denn abgesehen von zum Teil durchaus guten Songs, funktioniert die Scheibe „Send Me An Angel“ schon mal deswegen nicht, da ausgerechnet Rhapsody-Sänger Fabio Lione bei VISION DIVINE seine Stimmbänder strapaziert. Dieses Vibrato klappt gerade noch so bei Liones Stamm-Combo, für den straighteren Strukturen dieser Songs ist es denkbar ungeeignet. Etwas mehr Kraft hätte hier weitaus mehr gerissen. 
Ansonsten sind die Zutaten typisch für melodisches Power Metal-Zeug mit italienischer Beteiligung: Double Bass-Gehoppel, rasches Tempo, Gitarren-Geflitze und eine Keyboard-Überdosis (und das im wahrsten Sinne des Wortes). VISION DIVINE werden auf Grund ihrer Connections sicher tolle Support-Rollen bekommen. Auch die Magazine dürften die ein oder andere Nettigkeit verbreiten, bereichert wird Szene durch diese Band allerdings nicht. 
„Black & White“ 

JUB

PUDDLE OF MUDD "Come Clean" 5
Flawless Rec./Interscope/Geffen, 2002

Puddle Of Mudd - Come Clean

Die große Zeit des Grunge mit ihren Dinosauriern wie Soundgarden, Mother Love Bone, Pearl Jam oder Nirvana ist längst vorüber, da kommt mit "Come Clean" von PUDDLE OF MUDD eine CD daher, die so klingt, als wären die letzten acht bis zehn Jahre Musikgeschichte nie passiert. Dabei orientieren sich die Ziehkinder von Fred Durst (neben Limp Bizkit Labelchef von Flawless Rec., zusätzlicher Produzent von "Come Clean") am meisten an Nirvana, was sich sehr stark beim Gesang von Wesley Reid Scantlin bemerkbar macht. PUDDLE OF MUDD jedoch als bloße Kopisten abzutun, wäre ungerecht, denn ihre Musik ist, wenn auch nicht sehr originell, durchaus hörenswert. Der Song "She Hates Me" zum Beispiel ist sogar ein kleiner Hit. Vorrausgesetzt natürlich man steht auf Grunge. 
"She Hates Me" 

THOMAS

KICK „Sweet Lick Of Fire“ 8
Sanctuary/Noise, 2001

Kick - Sweet Lick Of Fire

KICK waren 1999 dermaßen über den Klee gelobt worden, daß ich den Melodic-Kracher an sich erwartete. Außerdem war ihr Debüt „Consider This ...“ unter den Fittichen von Steve „Iron Maiden“ Harris entstanden. Man durfte also Großes erwarten, erst Recht, da Queen-Vergleiche angestellt wurden. Was dann aber vorlag, war ein laues Lüftchen. Ganze zwei Song auf der „Consider This ...“ waren wirklich des Bemerkens wert, der Rest faules Obst. 
Das haben die Mannen um das Gebrüder-Paar Chris und Mickey Johns sicher trotz schleimiger Lobes-Hymnen in diversen Major-Metal-Zines auch bemerkt und die ganze Sache auf „Sweet Lick Of Fire“ auf den Kopf gestellt. Hier sind es nämlich lediglich zwei Stücke, die nicht ganz so gut kommen („Sweet Lick Of Fire“, „Time“). Der Rest ist 1 A Melodic Metal-Kost, daß man meinen möchte, die neue Scheibe ist komplett von einem anderen Team komponiert worden als „Consider This ...“. Hinzu kommt noch ein Härtegrad, wie man ihn von KICK nach ihrem Debüt garantiert nicht mehr erwartet hat. Also geht es den Jungs doch um Heavy Metal und nicht Top Of The Pops-Auftritte. 
„Inhibition“ 

JUB
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