ABGEHÖRT vom 19. Juli 2005



DEATHBOUND
"To Cure The Sane With Insanity"
Erschienen: 2004
Label: Woodcut Records/Twilight
Homepage: www.deathbound.net
DEATHBOUND - To Cure the Sane with Insanity On Air: "Whitecoatparanoia"

Hochgeschwindigkeits-Death-Metal ohne Boxenstopp. DEATHBOUND pflügen selbst felsigen Untergrund mühelos um. Wie in einem Anfall werden die neun Songs der Scheibe "To Cure The Sane With Insanity" heruntergehobelt. Und der Schlagzeuger - seines Zeichens als Q Trommler bei Rotten Sound -  bekommt das chronische Zittern im Snare-Arm. Die Finnen können es nicht nur melancholisch und einfühlsam, sondern auch auf die kompromißlose und fiese Art.
Die Band hat 1995 als Twilight begonnen und drei Demos rausgebracht, 2000 folgte die Umbenennung in Unbound, woraus wenig später DEATHBOUND wurde. Eine Promo-CD gibt es unter diesem Namen bereits, "To Cure ..." ist allerdings das erste echte machtvolle Sturmsignal.
Die CD ist prinzipiell ein gutes Teil, auf Dauer allerdings ein wenig eintönig. Leute, die nur solch ein Zeug hören, werden aber rundum zufrieden sein.
7 von 10   JUB



ANNIHILATOR
"The One"
Erschienen: 2004
Label: AFM Records
Homepage: www.annihilatormetal.com
ANNIHILATOR - The One On Air: "Weapon X"

Nach ihrem kometenhaften Aufstieg Anfang der 90er kam für ANNIHILATOR bald die Zeit der steten Labelwechsel. Roadrunner, Music For Nations, Steamhammer/SPV und nun AFM. Wahrscheinlich war der Erwartungsdruck nach dem superben Debüt, „Alice In Hell“, seitens der Labels auf die Band zu stark. Dazu kamen stete Line-Up-Wechsel, welche der Band zwar das Überleben sicherten, doch von den Fans argwöhnisch beobachtet wurden. Nur eins ist geblieben. Jeff Waters geht nach wie vor seinen Weg. ANNIHILATOR lassen sich nicht unterkriegen. Wer nach der kurzen (leider wenig erfolgreichen) Wiedervereinigung der Band in der klassischen „Alice In Hell“-Besetzung noch glaubt, die Band könne noch mal so klingen wie am Anfang ihrer Karriere, der soll ruhig weiterträumen. Die „The One“-EP verbreitet sehr viel New-School-Vibes. Die Songs „All For You“ und „Weapon X“ sind rifflastig und kommen ohne das wahnsinnig geniale Solieren des Meisters aus. Während ersterer Song im Midtempo daherkommt, knallt „Weapon X“ ungestüm drauflos. „The One“ ist eine Ballade, die leider nicht den hohen ANNIHILATOR-Standard halten kann. Neu-Sänger Dave Padden hat zwar nicht ganz das stimmliche Charisma seines Vorgängers Joe Comeau, macht seinen Job dennoch ordentlich. Als Dreingabe sind auf der CD noch mal der „Single Edit“ von „All For You“ sowie die Songs „Never, Neverland“, „Refresh The Demon“ und „Alison Hell“ als Videodatei. Gefilmt beim Earthshaker Festival 2002 plus Multimediaspielereien wie Wallpaper und Bildschirmschoner. Für den Preis einer CD-Single kann man bei 40 Minuten Spielzeit wohl kaum meckern. 
6 von 10   THOMAS



IMMORTAL RITES
"Art Of Devolution"
Erschienen: 2004
Label: Morbid Records/Soulfood
Homepage: www.immortalrites.de
IMMORTAL RITES - Art Of Devolution On Air: "Dessed In Amazing Red"

Beim Melodic Death Metal sind es die Skandinavier, die ihre Duftmarken setzen. Und es ist heutzutage von Nicht-Nordmännern schwer, in diesem Genre etwas zu kreieren, das als eigenständig bezeichnet werden kann. Und auch die vier jungen Deutschen von IMMORTAL RITES kommen an den großen Vorbildern nicht ganz vorbei. Trotzdem ist da etwas auf "Art Of Devolution", das aufhorchen läßt. Sicher nicht die Fülle der Melodien, dann schon eher die Umsetzung mit Frauenbackground oder einem Touch Popappeal. Das Besondere ist darüber hinaus auch nicht die Wucht der Gitarren-Lawinen, hier klingt aber ein Sound an, der bohrend ist und schon beim ersten Song einen enormen Eindruck hinterläßt. Nun, und schließlich kann man IMMORTAL RITES eine gewisse Arrangement-Vielfalt attestieren, die von hintergründigen Sanftheiten bis hysterischen Blast-Attacken reicht.
Genre-Fans sollten sich bei IMMORTAL RITES unbedingt für einen Kauf entscheiden, denn diese Band beweist, daß beim Melodic Death Metal doch noch nicht alles gesagt worden ist.
8 von 10   JUB



BLOODY HARVEST
"The Return ... Alone On The Unholy Ways"
Erschienen: 2004
Label: Eclipse Of Live Promulgation
Homepage:
kein cover On Air: "Blaspherion"

"Die Rückkehr ... Allein auf den unheiligen Wegen" - BLOODY HARVEST ist zu einem Einmann-Projekt zusammengeschmolzen. Alles, was auf diesem abgedrehten Tape passiert, hat nur noch Coldflesh verzapft. Und eines muß man dem Mann lassen: Er versteht es, dämonische Sounds zu kreieren. Allein "Ausklang" oder "Voices From The Underworld" eignen sich hervorragend als Untermalung für Horrorfilm-Szenarien. Wenn es darum geht, Songs zu schreiben, bleibt Coldflesh wie auch auf den anderen Veröffentlichungen zuvor, sehr eigenwillig. Black Metal im weitesten Sinne, bekommen wir hier Klanggebilde geboten, die während einer Folter entstanden zu sein scheinen. Wohlgemerkt mit Coldflesh als Folterer, der seine perversen Phantasien an irgend einem wehrlosen Geschöpf auslebt. Die Gitarren sind auf "The Return ..." eigentlich nur Mittel zum Zweck, eine satanische Geisteswelt aufzubauen. Man höre nur "Church Of Terror" oder "In der Nacht" und wird vermutlich auch an Momente aus "Tanz der Teufel" Teil 1 denken müssen.
BLOODY HARVEST ist ein ganz außergewöhnliches Projekt geblieben, bei dem die bizarren Welten nicht aus den limitierten Instrumental-Fähigkeiten des Protagonisten entwickelt werden, sondern wo mit Bedacht ein skuriles Haß-Ungetüm entsteht. 
6 von 10   JUB



ETERNIA
"Tales Of Power"
Erschienen: 2002
Label: dler Music AB/UFO/Sound Of Music
Homepage: http://welcome.to/eternia
kein cover On Air: "Taste Of Victory"

Wenn Power Metal heute für das steht, was Helloween um 1987 gemacht haben, dann haben wir es hier mit einer klassischen Power-Metal-CD zu tun. Schmachtende, ausufernde Refrains laden sich über Doublebass-Teppichen aus. Die doppelläufigen Gitarren jammern meisterhafte Melodien, und der Gesang ist hoch und klar. Die Zutaten stimmen. Die Zusammensetzung ist altbewährt. Überraschungen gibt es auf der Platte keine. Echte Durchhänger auch nicht. Man kann „Tales Of Power“, das Debüt der Schweden ETERNIA, schon bedenkenlos weghören, doch gibt es auf diesem Gebiet weitaus bessere Bands. 
6 von 10   THOMAS



TROLLHEIMS GROTT
"Bloodsoaked & Ill-fated"
Erschienen: 2004
Label: Woodcut Records
Homepage: www.trollheimsgrott.com
TROLLHEIMS GROTT - Bloodsoaked & Ill-fated On Air: "Experimentation"

Gegen die Menschen stehen sie, TROLLHEIMS GROTT aus Finnland. Und in der entsprechenden Lautstärke könnte die Musik der Band einem schon den Schädel sprengen, denn die "Bloodsoaked ..."-Mischung aus Death Metal, Industrial und Black Metal zielt ununterbrochen genau auf die Zwölf. Man muß schon etwas toleranter sein, um das musikalische Konzept von TROLLHEIMS GROTT vollständig mitzutragen, denn nicht jedem liegen reine Industrial-Nummern wie "Exact Answers & Syndicate Solutions" oder pure Electronic bei "Addicted To Lethal Injections". Und Leute, die soetwas mögen, könnten bei dem Death-Metal-Knaller "Syndicate Haunts You Down" die Stirn runzeln.
Was die Elemente verbindet, ist eine Wucht sondersgleichen und ein Sänger, der glühende Drähte im Hals zu haben scheint, wobei bemerkt werden muß, daß die Stimme elektronisch verfremdet ist.
Die Band gibt es seit 1997 und sie legt mit "Bloodsoaked & Ill-fated" ihr zweites Album vor. Und sie bereichert die finnische Invasion um eine weitere musikalische Nuance.
8 von 10   JUB



WUNDERKAMMER
"Today I Cannot Hear Music"
Erschienen: 2004
Label: Honeymilk Rec.
Homepage:
WUNDERKAMMER - Today I Cannot Hear Music On Air: "The Words You Sent"

Von den Norwegern ist man ja musikalisch schon so einiges gewohnt. Daß es da aber Typen wie Pal Jackman gibt, die einen dermaßen schrägen musikalischen Mix auf die Menschheit loslassen, das hätte ich nicht gedacht. Black Metal? Weit gefehlt. Death Metal? Nicht die Bohne. Erwartet bei diesem Namen wohl auch keiner. Gothic? Nein. Jackmans Spielwiese sind Polka, Jazz, Folk und Popmusik. Kauzige Weltmusik, die sich um zwei Dinge hauptsächlich dreht: Den Suff und die Frauen. Mit Violine, Bratsche, Tuba, Schlagwerk, Cello, Kontrabaß und einem Haufen anderer, viel merkwürdigerer Instrumente spielen sich WUNDERKAMMER eine schräge Musik zusammen, die man am besten nach dem Genuß mehrerer Flaschen Wein hören sollte. Nüchtern ist die Mucke nur schwer verdaubar. 
5 von 10   THOMAS



PROTO-KAW
"Before Came After"
Erschienen: 2004
Label: Inside Out Music/SPV
Homepage: www.protokaw.com
PROTO-KAW - Before Came After On Air: "It Moves You"

Bevor Kerry Livgren, Gitarrist und Komponist bei Kansas, mit seiner Stammband zum kommerziellen Megaseller wurde, tingelte er zwischen 1971 und 1973 durch Klubs und Highschool-Speisesäle im mittleren Westen der USA. Schon damals entstanden Songs, die es Wert waren, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Leider gerieten sie im "Dust In The Wind"-Taumel nur allzu bald in Vergessenheit. Nach 30 Jahren kramte Livgren in alten Bändern herum, spielte sie seinen Labelleuten vor und erwirkte eine Veröffentlichung. Offenbar war der Erfolg beachtlicher als zu vermuten, und so mußte ein Nachfolger her. Den gibt es jetzt als PROTO-KAW unter dem Titel "Before Became After". 
Die Scheibe vereint fünf originale Stücke, die bisher nicht aufgenommen worden waren, mit neuen Kompositionen. Unterschiede in der Art der Musik sind nicht auszumachen. Eigentlich nur Verbindendes. Und da vor allem die starken Melodien und die zwar künstlerisch ausgeklügelten, jedoch keineswegs verschachtelten Arrangements. Kansas waren für meine Begriffe nie so gut wie PROTO-KAW. Das ist aber Geschmackssache. Allerdings vereinen sich hier viele positive Elemente aus der Musik von den frühen Styx, King Crimson, Supertramp oder Yes. Das ist irgendwie ein Gipfeltreffen von Pop und Prog. Erstaunlich, wie solche Musik in Schubladen verschwinden konnte. Für Proger ist diese Band der ganz große Tipp. Auch schon wegen der spitzenmäßigen Einzelleistungen der Musiker. Allen voran Keyboarder Dan Wright und Sänger Lynn Meredith.
9 von 10   JUB



VERDICT
"Reflections Of Pain"
Erschienen:
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.verdict.de
VERDICT - Reflections Of Pain On Air: "New War"

Eine hochwertige Eigenproduktion haben die Collberger Thrasher von VERDICT da im Gepäck. „Reflections Of Pain“ wartet mit einem ansprechenden Sound auf. Über die Spielzeit der neun Songs der Scheibe bekommt man sauber gespielten Thrash der Marke Kreator geboten. Der Eindruck entsteht nicht nur durch Frontmann Daniel Baptista, dessen Stimmlage jener von Mille nicht unähnlich ist, vielmehr klingen so manche Breaks und Riffs so, als seien sie ursprünglich für die Institution aus Alten-Essen geschrieben worden. Soll heißen, hier wird nicht nach Schema F musiziert, sondern Wert auf Abwechslung und songschreiberisches Geschick gelegt. Auch wenn der eine oder andere Part noch etwas hüftsteif daherkommt, VERDICT lassen mit ihrer Scheibe so manche Nachwuchsband alt aussehen. Hut ab!
7 von 10   THOMAS



ALASKA FIRE
"Falling Fire"
Erschienen: 2004
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.alaskafire.de
ALASKA FIRE - Falling Fire On Air: "Absolution"

Hoffnungsvolle Klänge aus Deutschlands Underground, denn mit ALASKA FIRE ist eine vertragslose Band unterwegs, die auf ihrem Album "Falling Fire" eine gehörige Portion Potential offenbart. Im melodischen Heavy-Metal-Bereich angesiedelt, gehen sie doch erheblich härter zu Werke als manche ihrer Kollegen. Man könnte die Musik vielleicht mit dem Spätwerk von Angel Dust vergleichen. Auch wegen der Stimmfärbung von Alex Fire.
ALASKA FIRE bemühen sich wirklich, in den sich selbst gesetzen stilistischen Grenzen eine abwechslungsreiche Scheibe abzuliefern. Die Stücke sind von unterschiedlichen Stimmungen geprägt und bekommen - um den textlichen Inhalt entsprechend zu transportieren - wie in "When Heavens Shine" auch schon mal eine Schräng-Gitarre verpaßt. Auch Tempomäßig legen sich ALASKA FIRE nicht fest.
Extremisten werden auf "Falling Fire" nicht fündig. Aber Freunde des Heavy Metal von Melodic bis Power sind hier durchaus richtig.
7 von 10   JUB



ASRAI
"In Front Of Me"
Erschienen: 2004
Label: Transmission Records
Homepage: www.asrai.net
ASRAI - In Front Of Me On Air: "Eyes In The Light Of Fire"

Wieder eine EP der holländischen Gothic-Band ASRAI. Und erneut ist das Teil gelungen. Wenn sie auch nicht ganz so rüberkommt wie "Pale Light" (siehe Abgehört vom 28. Juni 2005). Denn vor allem der Sascha-Paeth-Remix von "Child - Playing In A Ring Of Roses" ist ein wenig hüftlahm. Auch "Restless" gehört nicht zu den besten Songs der Band. Und während das Titelstück "In Front Of Me" wieder ordentliches Hitpotential besitzt, ist das depressive "Eyes In The Light Of Fire" - ein bisher unveröffentlichtes Stück - das Highlight auf der Scheibe. Im Großen und Ganzen bleiben die Sachen von ASRAI äußerst unterhaltsam.
7 von 10   JUB



AEVERON
"Aeveron"
Erschienen: 2003
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.aeveron.com
kein cover On Air:

AEVERON stammen aus Zwickau und sind unter diesem Namen seit 2002 in Sachen melodischem Death Metal unterwegs. Mal umschmeicheln gefühlvolle Lead-Gitarren und Keyboardspiel das Ohr, mal bolzen die Mittzwanziger wie ihre alten Helden Hypocrisy. Dabei schaffen es die sechs Musiker ein technisch mehr als solides Zusammenspiel an den Tag zu legen und haben mitunter klasse Ideen im Gepäck. Das Keyboard nervt nicht, sondern verleiht den Liedern an den passenden Stellen den nötigen Tiefgang. Der Gesang wechselt zwischen klar, Gekeife und kellertiefen Growls. Dies Demo in einem der Musik zur Ehre gereichendem Soundgewand macht Lust auf mehr. 
6 von 10   THOMAS



QNTAL
"Ozymandias"
Erschienen: 2005
Label: Sony/BMG/Drakkar/E-Wave
Homepage: www.qntal.de
QNTAL - Ozymandias On Air: "Vogelfluc"

Seit es in der Musik kaum noch etwas zu erfinden gibt, wird gemischt, das am Ende hoffentlich doch wieder etwas Neues entsteht. So haben es auch QNTAL gehalten, wenngleich man vielleicht nicht unbedingt von wirklich Neuem sprechen sollte. Allerdings ist die Verquickung von Electronic, EBM, Klassik und Mittelaltermusik wie auf "Ozymandias" so noch nicht zu hören gewesen. Daß es funktioniert, wird wesentlich von Sängerin Syrah mitgetragen, die mit einer klassich ausgebildeten Stimme in jede Notenecke vordringt. Erstaunlich auch, wie mittelalterliche Instrumente wie Fidel oder Tar mit den kalten Computer-Klängen harmonieren. Wenn etwas stört, ist es die sich einschleichende Eintönigkeit. Würden nicht hin und wieder ein paar treibende Rhythmusstücke dazwischengestreut, hätte man vermutlich nach drei-, viermal Hören der CD die Nase voll.
Die CD suggeriert ein durchdachtes Konzept, da es sich laut Beipackzettel bei "Ozymandias" unter anderem um ein vertontes Gedicht handelt. Gesungen wir in mehreren Sprachen wie zum Beispiel Altenglisch, Altspanisch oder Deutsch. Inhaltlich widmet man sich der Vergänglichkeit der menschlichen Werke, heißt es da. Und wenn man sich das alles so durchliest, haben QNTAL einen hohen intellektuellen Anspruch. Der kann einem aber egal sein, da man die Texte eigentlich sowieso nicht versteht.
So richtig beinharte Mittelalterfans, die nicht nur auf Märkten rumtoben, sondern sich auch mit musiktheoretischen Dingen auseinandersetzen, ist diese CD außerordentlich interessant. Wichtig wäre für Gothic-Fans noch anzumerken, daß QNTAL mit Michael Popp aus dem Dunstkreis von Deine Lakeien hervortraten. Und eben jener Popp betreibt mit Syrah auch die Mittelalter-Formation Estampie.
7 von 10   JUB



BRANDED SKIN
"Branded Skin"
Erschienen:
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.brandedskin.de
BRANDED SKIN - Branded Skin On Air: "Burn By The Cross"

“Oldschool Death Metal” prangt in großen Lettern als Überschrift auf dem Begleitschreiben. Das ist in diesem Falle keine Selbstüberschätzung, sondern trockene Realität. Das Album hätte auch zu Zeiten der ersten großen Death-Metal-Welle aus Schweden erscheinen können. Simple, tiefe Grooves ziehen sich durch die Songs, einfach gestrickte, einprägsame Melodien sorgen für die richtige Stimmung und der Sound hätte auch im Sunlight Studio zusammengezimmert sein können. Die sechs Songs plus Intro haben alles, was es braucht, um Oldschool-Herzen höher schlagen zu lassen. 
8 von 10   THOMAS



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