
| THINE EYES BLEED
"In The Wake Of Separation" |
Erschienen: 2005
Label: Candlelight Homepage: www.thineeyesbleed.com |
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On Air: "Corpse You Up" |
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Die Kanadier bergen in ihrem Line-Up
eine kleine Überraschung für jeden Metalkundigen, da sich ein Baß-Spieler namens Johnny Araya in
ihren Reihen befindet, und dieser ist kein geringerer als der Bruder von Tom Araya, dem
Sänger/Basser von Slayer. Doch der Sound von THINE EYES BLEED ist nicht mit dem von Slayer zu
vergleichen, denn hier wird Melodic-Death Metal mit starken Thrash-Anleihen praktiziert. FRANK |
| AEBA
"Shemhamforash (Des Hasses Antlitz)" |
Erschienen: 2004
Label: Twilight Homepage: www.aeba.de |
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On Air: "Hate Is Not Enough" |
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Wie wurden sie geschmäht. Im
allgemeinen innerszenischen Angestuhle gehörten AEBA einst definitiv zu jenen, die von
selbsternannten Szenekennern als dilettantisch verhöhnt wurden. Irgendetwas mußte die Band mal
falsch gemacht haben, daß man sie so kollektiv anpullerte. Aber egal. AEBA haben
zurückgeschlagen. Wer jetzt noch Galle spuckt, muß sich den Vorwurf des Neides gefallen lassen.
Denn "Shemhamforash" ist ein ganz vorzügliches Black-Metal-Album geworden. Durch die Bank wird
hier gnadenlos ausgeteilt, ohne dabei den Melodiegehalt zu vernachlässigen. Allein der Fast-
Opener "Zorn" zieht einem diesbezüglich die Hose runter. So ganz nebenbei spicken AEBA ihre
Stücke mit allerlei Raffinessen, so daß man schon verdammt nervös sein muß, um hier Langeweile
zu empfinden. Und empfehlen möchte ich jedem die kleinen solistischen Parts nebst fast
unmerklicher melodieführender Einzelinstrumente (wie beim Einstieg zu "Wolf"). Damit ist die CD
gut bestückt und läßt Raum für Neuentdeckungen beim fünften, zehnten oder siebzehnten Mal hören.
JUB |
| ZARATHUSTRA
"Contempt" |
Erschienen: 2005
Label: Undercover Records Homepage: www.zarathustra-online.net |
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On Air: "Of Serpents And Swords" |
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Auf dieser zirka 20-minütigen MCD
wird purer, traditioneller Black Metal geboten. Soweit die Aussagen des Labels. Und genauso ist
es auch, ZARATHUSTRA lassen mich an den skandinavischen Black Metal der früher 90er denken. Auch
die Atmosphäre ist gut gelungen und verbreitet eine dunkle und kalte Grundstimmung, die sich
durch die Songs zieht. FRANK |
| IRON SAVIOR
"Battering Ram" |
Erschienen: 2004
Label: Sanctuary/Noise Homepage: www.iron-savior.com |
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On Air: "H. M. Powered Man" |
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Sie sind in Sachen klassischen
Heavy Metal derzeit so ziemlich das Beste, was Deutschland zu bieten hat. Ist ja auch clever,
eine Best-Of-Essenz aus Accept, Blind Guardian und Running Wild zu entwickeln und daraus einen
eigenen Sound zu entwickeln, der dann am Ende tatsächlich als typisch für IRON SAVIOR bezeichnet
werden kann. JUB |
| EISBLUT
"Schlachtwerk" |
Erschienen: 2005
Label: Massacre Records Homepage: www.fleischhaus.de |
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On Air: "Krankes Herz" |
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Hurra, dachte ich mir, als ich die
EISBLUT-CD in den Händen hielt. Denn schließlich geisterte dieser Name schon seit Jahren durch
die Metal-Landschaft. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Eisregen-Mitglieder M. Roth und
Bursche Lenz, die von anderen Musikern (Roberto Göring -Terminal Cancer, Wolf Rothbauer -
Thirdmoon, Sebastian Köhler) unterstützt werden. Da ich Eisregen sehr zu getan bin, waren
meine Erwartungen auch entsprechend hoch. Härter und schneller sollte es sein. Nach knapp 40
Minuten hat sich bei mir Ernüchterung breit gemacht, mit ihren Ausflügen in verschiedene
Spielarten des Metal kommt leider kein eigner Stil heraus. Nur die Passagen, die eher nach
alten Eisregen klingen, konnten mich denn etwas mitreißen. Wobei die Texte, die auch deutsch
vorgetragen werden, leider nicht so gut gelungen sind wie bei Eisregen. Auch M. Roths
Gesangsexperimente sind nur Mittelmaß. Beim letzten Stück "Am Glockenseil", was ja schon auf
den letzten Eisregen-Album "Wundwasser" zu hören war, wurde hier zu einer langsamen Nummer mit
Elektro-Einflüssen. Ja man wollte wohl zu viel, herausgekommen ist ein holpriges Album, was
nicht wirklich rund ist, Eisregen-Fans sollten reinhören, alle anderen können sich fragen, ob
es sich lohnt.
FRANK |
| COCKANDBALLTORTURE
"Egoleech" |
Erschienen: 2004
Label: Morbid Records/Soulfood Homepage: www.cockandballtorture.org |
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On Air: "Be Raped/Bereaved" |
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Während der überwiegende Teil der
Grindcore-Bands in unmeßbarer Geschwindigkeit über die eigenen Instrumente stürzend und sich
manchmal in einem heillosen Chaos verlierend durch das Songmaterial wütet, halten es
COCKANDBALLTORTURE auf "Egoleech" mit der Gelassenheit. Ihr Death/Grind liegt einige Zentimeter
unterhalb der Midtempo-Latte und stampft stoisch vor sich hin. Der Barde klingt häufig, als
würde er mit seinem Kopf in einem bis zum Rand mit einem Gemeng aus Wasser und weichem Stuhl
angefüllten Klobecken untergetaucht worden sein und jetzt verzweifelt nach Luft ringen. So hören
sich viele Grindcore-Sänger an, nur eben nicht flankiert von fast groovigen Gitarrenfiguren. JUB |
| FJOERGYN
"Ernte im Herbst" |
Erschienen: 2005
Label: Black Attakk Homepage: www.fjoergyn.de |
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On Air: "Der Tag der Wölfe" |
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FJOERGYN wurde 2003 ins Leben
gerufen und steht als Symbol für die Natur und die Natur der Dinge. Soweit die Aussage der Band.
Und der Albumtitel sowie auch die Songtitel wie "Monolog der Natur", "Der Tag der Wölfe" oder
"Winters Schmach" zeugen davon. FRANK |
| VIOLENT WORK OF ART
"The Worst Is Yet To Come" |
Erschienen: 2005
Label: Schwedmetal Records Homepage: http://www.violentworkofart.com/ |
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On Air: "C.O.M.A." |
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Nach zwei EPs und diversen Promos
sowie massig Werbeschaltungen via MP3.com/JUMA.com versuchen nun VIOLENT WORK OF ART mit ihrem
neuen Album "The Worst Is Yet To Come" durchzustarten. Die vier Jungs aus Schweden spielen
100prozentig waschechten Industrial Metal, sogar auf einen echten Drummer wurde verzichtet. FRANK |
| DEVIL LEE ROT
"Metal Dictator" |
Erschienen: 2004
Label: Miriquidi Prod./City Of The Dead Rec Homepage: www.devilleerot.tk |
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On Air: "Creation Of Pagan Gods" |
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Das ist Musik, die ans Herz geht.
Nackter Heavy Metal, wie er Ende der 70er, Anfang der 80er in Mode kam, gepaart mit einer fies
knarzenden Stimme des Materminds DEVIL LEE ROT - selten hat eine Band das Feeling vergangener
Tage so transferiert wie diese Schweden. Und nicht nur das. Die Musiker von DEVIL LEE ROT haben
auf "Metal Dictator" Songs hingezaubert, als hätte es Bands wie Venom, Warfare, Angel Witch,
Vardis usw. nie gegeben. Unbefangen und schön.
JUB |
| HITHLUM
"In The Land Of Mordor, Where The Shadows Lie" |
Erschienen: 2005
Label: Ketzer Records Homepage: |
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On Air: "When Saruman's Words Were Wise"/"Hidden Beneath Fangorn" |
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Nun ja, Informationen habe ich auf
dem Info-Blatt, das mir vom Label freundlicher Weise zur Verfügung gestellt wurde, vergeblich
gesucht, nur die Trackliste und das HITHLUM eine amerikanische Band sind, war dort zu entnehmen.
Aber wie Bandname und Albumtitel vermuten lassen, spielt sich alles in Tolkien-Universum ab.
Musikalisch haben wir es hier mit ruhigem Black Metal mit Ambient-Einfluß zu tun. Da drängen
sich für mich viele Parallelen mit den Österreichern Summoning auf; thematisch wie auch
musikalisch. Trotz recht stimmungsvollen Passagen, die einen in die Lande Mordors führen, wirkt
mir das Album dann leider doch zu eintönig. Ein bißchen mehr Abwechslung hätte hier sicher nicht
geschadet. FRANK |
| BEFORE THE DAWN
"4:17 am" |
Erschienen: 2004
Label: Locomotive Homepage: www.beforethedawn.com |
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On Air: "Vengeance" |
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"My Darkness"
(siehe Abgehört vom 2. März 2004) hat den Weg vorgezeichnet. Es geht schnurstracks in Richtung
Gräberfeld. Doch bis dahin hat man noch so manche Träne zu vergießen. Selbst wenn man morgens
um 4.17 Uhr losgeht, kann das dauern. JUB |
| STAND ASIDE
"A Black Death Dawns" |
Erschienen: 2005
Label: Terro-fury Music Homepage: |
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On Air: "To Nothing I Am Bound" |
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STAND ASIDE haben sich im Oktober
2002 in UK gegründet. Und veröffentlichen nun nach ihrer selbstproduzierten EP "Dance Of The
Dragon" eine Vier-Track-EP namens "A Black Death Dawn" auf Terro-fury Music. FRANK |
| MANNHAI
"The Exploder" |
Erschienen: 2004
Label: Spinefarm/Universal/Ranka Homepage: www.mannhai.com |
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On Air: "Heads Against The Stones" |
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MANNHAI könnte man fast als
verkappte Amorphis bezeichnen, denn mittlerweile machen sich hier drei Ex-Mitglieder der
einstigen Melancholie-Death-Metaller zu schaffen - Ile Laaksomaa (git), Oppu Laine (bg) und
Kasper Martenson (key). Das heißt aber noch längst nicht, dass sich die Musik MANNHAIs auch nur
annähernd nach der von Amorphis anhören muß. Und das tut sie auch nicht im geringsten. JUB |
| ANTHENORA
"The Last Command" |
Erschienen: 2004
Label: Locomotive Homepage: www.anthenora.com |
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On Air: "Machines Of War" |
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1990 gegründet, zwischen 1991 und
2002 vier Demo-Tapes veröffentlicht und zur bekanntesten italienischen Iron-Maiden-Tribut-Band
avanciert. Das ist nach meiner Lesart keine Biographie, die mich beeindrucken könnte. Das
einzige, was ich bemerkenswert fínde, ist die Tatsache, dass die Band durchhielt und es 2004
tatsächlich schaffte, das hier vorliegende Debüt, "The Last Command" zu veröffentlichen. Damit
dürfte es sich mit der großen Platten-Karriere der Band aber eigentlich schon wieder erledigt
haben, denn wir bekommen 08/15-Heavy-Metal geboten, der nicht einmal nach Iron Maiden klingt
(wegen dieser Tribut-Angelegenheit). Die Gitarren drücken, ein paar Leads sind auch ganz hübsch,
die Songs insgesamt aber recht platt. Der größte Schwachpunkt ist der Sänger, dessen Beiträge
sehr gepresst hervorgestoßen werden, und der manchmal sogar neben der Spur liegt.
JUB |