
| FIVE FIFTEEN „The Man Who Sold Himself“ |
Erschienen: 2004 Label: Ranch Records Homepage: www.novision.fi/fivefifteen |
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On Air: „Silver Machine“ |
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Die Finnen können alles. Zu dieser Erkenntnis mag so mancher gekommen sein, ohne von mir ständig darauf hingewiesen worden zu sein, wie geil derzeit die Bands aus Suomi sind. Und bei FIVE FIFTEEN handelt es sich schlußendlich um eine lupenreine Retro-Kapelle, die alles wiederauferstehen läßt, was uns an den 70ern schon immer am besten gefallen hat. Dabei wird der Stil der Band durch das Label mit Verweisen auf Zeppelin, Deep Purple oder The Who sogar noch ein wenig eingeschränkt dargestellt. Denn das Cover des Hawkwind-Klassikers „Silver Machine“ zeigt, daß FIVE FIFTEEN ein breites Spektrum des für die 70er typischen harten Gitarrenstoffs zu verwenden wissen. Dreh- und Angelpunkt der Band ist ein Typ namens Mika Järvinen. Der hat vermutlich all diese alten Platten gefressen, weshalb ihm jetzt ein Retrolook gelingt, wie er den wenigsten Bands zueigen ist, die auf „alt“ machen. Die Besetzung seiner Band wechselte seit 1994 immer wieder mal. Auch die Position des weiblichen Gesangsparts blieb nicht beständig in der Hand einer Frau. Jetzt hat Mika Saana Koskinen an seiner Seite, die gut singt aber aussieht wie Miss Piggy. Als Gastsänger produziert sich Ville Vallo von HIM bei „Prostitute“. Diese kleine Nutte aber auch. JUB |
| HELLOWEEN „Keeper Of The Seven Keys The Legacy“ |
Erschienen: 2005 Label: Steamhammer/SPV Homepage: www.helloween.org |
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On Air: „Occasion Avenue“ |
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Bei HELLOWEEN ist es für meinen Geschmack schon seit Jahren nicht mehr gelaufen. Eigentlich fand ich die „Keeper“-Alben schon nicht mehr so prall. Aber mit Sicherheit waren sie besser, als alles was danach kam. JUB |
| ALEV „We Live In Paradise“ |
Erschienen: 2004 Label: s.a.d. music Homepage: www.alevmusic.com |
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On Air: „Cause & Effect“ |
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ALEV ist nicht nur der Bandname der Münchener, sondern auch der Vorname der Sängerin: Alev ist türkisch und heißt auf deutsch soviel wie Flamme. FRANK |
| DARKEMIST „Mindseek“ |
Erschienen: 2004 Label: Risestar Music Homepage: www.darkemist.cl |
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On Air: „Support“ |
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Der Name DARKEMIST ist eine Fusion von Dark und Alchemist - so die Aussagen der Band aus Chile. DARKEMIST haben sich 1995 gegründet und bis jetzt ein Demo, „Black Blood“ (1999), und ihr aktuelles Debüt, „Mindseek“, veröffentlicht. FRANK |
| FRANK ZANDER “Rabenschwarz“ |
Erschienen: 2004 Label: Zett-Records Homepage: www.frank-zander.de |
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On Air: „Verdammt ich lieb Dich“ / “So bist Du“ |
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Jene, die FRANK ZANDER als Schlagerfuzzi, der sich Peinlichkeiten wie Fred Sonnenschein & Freunde erlaubte, kennen, werden das hier für einen Witz halten. Wer sich aber an das morbide 70er-Jahre-Zeug von Zander erinnert, wird wissen, daß es irgendwann soweit kommen mußte: FRANK ZANDERs Horror-Visionen treffen auf die Musik von Rammstein. JUB |
| 1349 „Hellfire“ |
Erschienen: 2005 Label: Candlelight/PHD Homepage: www.legion1349.com |
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On Air: „To Rottendom” |
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Drauf geschissen. Wozu das Haar im Blute suchen. 1349 haben die Nachfolge Mayhems und Immortals angetreten. Tempo ist bei den Norwegern alles. Und da können sie rumpelig wie das Team von Hellhammer sein („To Rottendom“), verstehen es aber auch, Melodien in hastige Verschrobenheiten zu verstecken (zum Beispiel „From The Deeps“) wie einst Abbath und seine Kollegen. Am besten sind 1349 aber immer noch, wenn sie wie die Wahnsinnigen gnadenlos durch die Noten rasen („I Am Abomination“), daß die Gitarrensaiten glühen. 1349 sind die Gegenwart des Black Metal, und sie stoßen das weite Tor zur Zukunft auf. JUB |
| BLACK ANGEL „From The Darkness“ |
Erschienen: 2005 Label: Ketzer Records Homepage: www.es.geocities.com/blackangelperu |
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On Air: „Harlots Of Satan“ |
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BLACK ANGEL spielen Black Metal und kommen aus Peru, was ja auch nicht so häufig vorkommt. Und noch was Überraschendes gibt’s zu erzählen, denn Black Angel gibt’s schon seit 1988, wobei „From The Darkness“ das erste Full-Length-Album ist. FRANK |
| NEGATOR „Die eisernen Verse” |
Erschienen: 2005 Label: Remedy Records Homepage: www.negator666.de |
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On Air: „Türme“ |
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Man kann es gar nicht oft genug sagen: Deutschlands Black-Metal-Bands spielen ganz oben mit. Es war erschreckend, wie stark die Skandinavier die Szene jahrelang fast im Alleingang dominierten. Und erst als die Osteuropäer brandschatzend über das Abendland herfielen, sind die Deutschen aufgewacht. (Das gilt übrigens nicht im Geringsten auf politischer Ebene.) JUB |
| FINAL BREATH “Veil Of Remembrance” |
Erschienen: 2004 Label: Remedy Records Homepage: www.finalbreath.de |
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On Air: „Bemoaned Animosity“ |
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Die süddeutschen FINAL BREATH gibt es jetzt auch schon über zehn Jahre und sie veröffentlichen jetzt mit „Let Me Be Your Tank“ ihren dritten Longplayer. FRANK |
| RHAPSODY „Symphony Of Enchanted Lands II The Dark Secret“ |
Erschienen: 2004 Label: Steamhammer/SPV Homepage: www.mightyrhapsody.com |
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On Air: „Never Forgotten Heroes“ |
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Das neue Jahrtausend hat RHAPSODY auf ihrem künstlerischen Zenit gesehen. Seit 2000 veröffentlichen die Italiener wirklich starke Alben, die sich aus Elementen des neoklassischen Heavy Metals, symphonischen Bombast, mittelalterlichen Tanzliedchen und Folk-Melodien zusammensetzt. Die beiden ersten Scheiben der Band um Luca Turilli, „Lengendary Tales“ und „Symphony Of Enchanted Lands“ wirkten noch etwas unbeholfen, da zuviel Kitsch den Ton angab. JUB |
| CORAM LETHE „The Gates Of Oblivion” |
Erschienen: 2005 Label: Crash Music Homepage: www.coramlethe.com |
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On Air: „Pain Therapy For A Praying Mantis“ |
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Das Debüt der Italiener von CORAM LETHE hat es in sich und gehört zum besten Death Metal, den Italien zu bieten hat. Ultra-technische Riffs treffen auf melodiöse Parts, Amerika auf Skandinavien, und alles in einer Perfektion, als ob es sich um das 10. Album aber bestimmt nicht um das Debüt handeln würde. Beeinflußt zeigen sich CORAM LETHE von Bands wie Death oder Dark Tranquillity, kreieren aber einen völlig eigenständigen Sound. 9 von 10 FRANK |
| THYRFING „Farsotstider“ |
Erschienen: 2005 Label: Regain Records Homepage: www.thyrfing.com |
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On Air: „Jag spar fördärv“ |
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Blutverschmierte Krieger schreiten aus dem Wald. Ihre Schwerter triefen, die Gesichter sind verharmt, fast zu Fratzen entstellt. Die Augen dieser Männer haben Dinge gesehen, die sich Normalsterbliche in ihren grauenvollsten Alpträumen nicht vorstellen können. Ihre Kleider sind verschlissen und vor Dreck starrend. Ihre Körper geschunden. 10 von 10 JUB |
| CP 24 „World Between The Lines“ |
Erschienen: 2004 Label: TTS Media Music Homepage: www.cp24metal.de |
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On Air: „Question Of Hate“ |
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Wenn einem zu Beginn von "World Between The Lines" die ersten kraftvollen Thrash-Riffs um die Ohren fliegen, wird es einem schon ganz warm ums Herz... tja, eigentlich. Denn im weiteren Verlauf ist es gerade der Gesang, der sich als eine Schwachstelle dieser deutschen Nachwuchstruppe herausstellt, da er gerade bei den höheren Parts des öfteren nicht zu den heftigen Riffs passen möchte und bei der düsteren und ansonsten tollen Ballade "The Sound Outside" komplett neben der Spur liegt. Doch auch das Riffing, was sich zunächst als äußerst reizvolle Mischung zwischen älteren Nevermore und noch älteren Metal Church ("The Dark"-Phase) offenbart, läßt mit wachsender Spielzeit weitere innovative Ideen vermissen, die "World Between The Lines" auch über die gesamte Dauer interessant gestalten und das Album schlußendlich doch noch auf ein höheres Level hieven könnten, als es Tracks wie zum Beispiel das leicht treibende aber ideenlose "Rejected" eigentlich verdient hätten. Diejenigen, die aber ein abwechslungsreiches Power-Thrash-Album (in diesem Fall mit ordentlicher Power-Metal-Schlagseite) suchen, auf dem jeder Song ein Kracher ist, sollten besser auf besagtes Original von Warrel Dane und Co. zurückgreifen. Vielleicht beim nächsten Versuch? 6 von 10 FRANK |
| SEVEN WITCHES „Amped“ |
Erschienen: 2005 Label: Regain Records Homepage: www.sevenwitches.net |
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On Air: „Sunnydale High“ |
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Jack Frost bleibt sich und seinen Wurzeln treu. Auch Album Nummer sechs, „Amped“, präsentiert fetteste Heavy-Metal-Kost, wie sie in den 80ern eine zeitlang an jeder Ecke gespielt wurde. Nun, vielleicht nicht an jeder, denn stärker als bisher kommen bei SEVEN WITCHES die US-Power-Metal-Wurzeln aus dem Hause Metal Church oder Sanctuary zum Tragen. Das liegt zum einen an den wuchtigen Riffs, die sich Frost hat einfallen lassen. Zum anderen ist der neue Sänger, Alan Tecchio, durchaus von einem anderen Kaliber als Helstar-Röhre James Rivera. Tecchio kann mal locker meterdicke Wände wegbrüllen. 9 von 10 JUB |
| RIVERSIDE „Out Of Myself“ |
Erschienen: 2004 Label: The Laser’s Edge Homepage: www.riverside.art.pl |
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On Air: „The Curtain Falls“ |
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“Out Of Myself” ist das Debüt der Polen von RIVERSIDE, die 2005 bereits ihr zweites Album „Second Life Syndrome“ veröffentlicht haben. 8 von 10 FRANK |