An dieser Stelle findet Ihr Tonträger-Rezensionen der INTERREGNUM-Sendungen.
Die kursiv geschriebenen Titel sind in den Sendungen gelaufen 
und gelten gleichzeitig als Anspiel-Tip. 
Bewertet wird auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten.

ABGEHÖRT vom 26. März 2002


SHAKRA „Power Ride“ 9
Point Music, 2001

Shakra - Power Ride

„The Way Back Home“
Die Schweiz bringt selten Heavy Metal-Truppen hervor, die tüchtig in der europäischen Szene mitmischen. Wenn allerdings tatsächlich mal Bands den Sprung über die Alpen Schaffen, hinterlassen sie Spuren, die Granat-Einschlägen gleichen (Celtic Frost, Krokus, Samael). Mit Shakra - welch unmöglicher Name - schickt sich doch tatsächlich das nächste Eidgenossen-Highlight an, den anderen zu zeigen, wo es lang geht.
„Why Don’t You Call Me“
SHAKRA steht ohrenscheinlich in der Tradition von Krokus. Von diesen Vorreitern haben sie vermutlich den rauhen Touch. Ansonsten ist das seit 1996 existierende Quintett eine optimale Mischung aus US-amerikanischen Melodic Metal (die Melodien natürlich) und Glam Metal (die Härte).  Und was den Leuten von SHAKRA an Harmonien für die Refrains eingefallen ist, verlangt Respekt.  Selten werdet Ihr Euch bei 180 km/h durch eine Ortschaft so gut fühlen wie mit dieser Musik.
„Out In The Rain“

JUB

SKYCONQUEROR "Silver Haze Rising" 7 (BANDS-BATTLE-BAND)
Eigenprod., 2001

Skyconqueror - Silver Haze Rising

Hier haben wir es mit einem typischen Fall von Understatement zu tun. In einer Mail an uns im Zuge der Absprachen zum Auftritt beim Bands-Battle-Festival im Mai schrieben SKYCONQUEROR, sie müßten angesichts der doch zahlreichen Black und Death Metal-Bands im Billing mächtig einen Zahn Härte zulegen, um mithalten zu können. Ist gar nicht wahr, denn schon der Opener ihrer bei uns eingegangenen Demo-CD "Silver Haze Rising" ist nur Brett.
"The Vicious One"
SKYCONQUEROR sind jenem melodiebetonten Heavy Metal verhaftet, wie ihn in den 80er Jahren vor allem deutsche Bands spielten, die schon einmal mit der Speed und Thrash Metal-Welle aus den Staaten in Berührung kamen. Salopp gesagt: Nicht mehr ganz Running Wild aber auch noch nicht Metallica (immer mit Blick auf die damalige Zeit, wohlgemerkt). Besonders markant ist dabei der Gitarrensound, der damals (Warrant zum Beispiel) wie auch heute bei SKYCONQUEROR der ganzen Chose einen äußerst heftigen Kick verpaßt. Interessant, daß es soetwas auch in der Neuzeit noch gibt. Auf Grund des musikalischen Brückenschlags dürften SKYCONQUEROR beim Bands Battle ein ziemlich breites Publikum finden. dudes@skyconqueror.de, www.skyconqueror.de

JUB

SCAPEGOAT "Goddog Of Prey" 8 (BANDS-BATTLE-BAND)
Rising Sun Rec./Zomba, 2002

Scapegoat - Goddog Of Prey

Understatement die Zweite. SCAPEGOAT nennen ihre Musik Metal Rock. Abgesehen davon, daß diese Bezeichnung eh ziemlich abstrakt wirkt, ist das, was die drei Typen aus Speyer fabrizieren, weit mehr als nur Metal oder Rock. Das ist ja nun offensichtlich auch einem Label aufgefallen, so daß die Kapelle jüngst zu einem Platten-Deal kam und uns deshalb auch die erste offizielle CD "Goddog Of Prey" vorlegen kann.
Und was wir da zu hören bekommen, offenbart uns vor allem erst einmal drei perfekt aufeinander eingespielte Musiker, die ihrer Musik einen enorm progressiven Touch verleihen. Rhythmus-Wechsel, vertrackte Arrangements, abgedrehte Ideen wie zum Beispiel in "Blossom Of Pain" sind bei SCAPEGOAT nicht selten.
"Blossom Of Pain"
Wenn die Band mal etwas rascher agiert, erinnert sie hin und wieder an die hektische, fast hyperaktive Spielweise von Raven, ohne jemals deren rasantes Tempo erreichen zu wollen. Vielmehr kommt aus SCAPEGOATs Klängen eine gehörige Portion Schwermut rüber, die sich nicht zuletzt durch die nicht zu verkennende 70er-Jahre-Schlagseite entwickelt. 
"Goddog Of Prey" ist ein starkes Album einer starken Band. Auf dem Bands-Battle-Festival - und da muß ich kein Prophet sein - dürften SCAPEGOAT bei einem guten Tag zu den Live-Entdeckungen gehören. info@scapegoat-music.de, www.scapegoat-music.de
"Goddog Of Prey"

JUB

MAJESTY "Keep It True" 9 (BANDS-BATTLE-BAND)
Eigenprod., 2001

Majesty - Keep It True

Heavy Metal-Klischees sind dazu da, um sie gnadenlos auszureizen. Das haben sich auch die Typen von MAJESTY gesagt und eine Band ins Leben gerufen, die auf dem "Manowar-Sektor" zu dem Genialsten gehört, was sich europaweit herumtreibt. Angefangen bei dem beknackten Namen über das Outfit der Musiker (Klamotten-Zusammenstellung der Früh-80er) bis hin zu dem herrlich mißglückten Cover-Artwork ihrer CD "Keep It True". Und dann wäre da die Musik: MAJESTY können es auf einer Backe sitzend locker mit so ziemlich jeder der derzeit gepushten spanischen oder italienischen Klischee-Metal-Combos aufnehmen. Die deutschen Labels müssen Kartoffeln in den Ohren haben, wenn sie diese hervorragende Band ignorieren, den südwesteuropäischen Sumpf hingegen bis zur Neige aussaufen und jeden Lindwurm mit ins Boot hieven. Denn wenn wir es bei der Musik der Deutschen auch mit ganz typischen Zutaten zu tun haben (hymnenhafte Refrains, Schlachtruf-Chöre, Mitstampf-Rhythmik, Riff-Walzen ...), gibt es nur wenige Bands, die diese Musik mit soviel Hingabe, Talent und Feeling zelebrieren.
"Keep It True"
Nun, und nicht zu vergessen, die Texte. Song-Titel wie "Hail To Majesty", "Son Of Metal" oder "Metal Forces" sprechen da eine deutliche Sprache. Und spätestens bei "Strong As Steel", wo MAJESTY die Refrain-Zeile in deutsch singen und es "Stark wie Stahl" aus den Boxen schallt, muß man ehrfurchtsvoll auf die Knie fallen und "MAJESTY Rules" brüllen. Diese Band ist nur Kult. Monarchs@gmx.de, www.clik.to/Majesty
"Strong As Steel"

JUB

MORTAL INTENTION „Beflecket Fleisch“ 7 (BANDS-BATTLE-BAND)
Eigenproduktion, 2000

Mortal Intention - Beflecket Fleisch

Wo diese dekadenten Metal-Blagen doch überall ihre Nester haben. Im Falle von MORTAL INTENTION ist ein lauschiges Städtchen namens Langenleuba-Oberhain (oder ist es ein Dorf?). Jedenfalls muß dem Fünfer viel Grausiges widerfahren sein, denn gesunden Geistes machen Menschen doch nicht solche Musik.
„Sonnenbegräbnis“
Das Grundgerüst der Ostdeutschen ist Black Metal. Aber damit halten sich MORTAL INTENTION nicht auf. Es gibt durchaus Anleihen beim Death Metal („Kaosengel“), blitzen gotische Momente auf („Sonnenbegräbnis“/“Seelenfrieden“) und bedienen sie sich gar eines Riffs der irischen Punkband Undertones aus dem Titel „Teenage Kicks“ („Epiphania“). Hinzu kommen Arrangement-Ideen, die beinahe jeden Song ihrer „Beflecket Fleisch“-CD mit ungewöhnlichen Wendungen aufpeppen. Manches klingt bei MORTAL INTENTION durchaus noch unfertig. Allerdings sei an dieser Stelle mit Nachdruck drauf hingewiesen, daß diese CD bereits zwei Jahre alt ist.
Eine sehr ungewöhnliche Band, diese MORTAL INTENTION. Ehrlich, oder kennt Ihr noch andere Black Metal-Bands, die plötzlich mit einem Ska-Rhythmus daherkommen. Den müßt Ihr Euch aber selbst heraussuchen. tobias@mortalintention.de, http://www.mortalintention.de
„Ewig“

JUB

MASTIC SCUM „Noise Entertainment“ ("Zero") 7 (BANDS-BATTLE-BAND)
Eigenproduktion, 2001

Mastic Scum - Noise Entertainment (Zero)

Bei unseren österreichischen Vertretern beim Bands-Battle-Festival, MASTIC SCUM, haben die Groove-Monster zugeschlagen. Der Opener ihrer Demo-CD „Noise Entertainment“, „Overdose“, kommt beinahe in New Metal-Manier rüber, wäre da nicht diese herrlich warmherzige Stimme. Mit „Deaf, Dumb & Blind“ gibt es dann aber bereits schon wieder die volle Packung: Eine satte Minute Death/Grind. Bei „What In The World!?“ bekommt die Mischung eine heftige Grind/Punk-Schlagseite. Einen Brückenschlag zwischen „Overdose“ und dem anderen Material zelebrieren MASTIC SCUM dann bei dem Stück „Lust For Life“, um am Ende mit „Demand The Change“ tüchtig den Hammer zu schwingen.
Auch wenn es für manchen Zeitgenossen nicht erstrebenswert erscheint, erwachsen zu werden, kann MASTIC SCUM mit „Noise Entertainment“ eine gehörige Reife bescheinigt werden. Selten traf ein CD-Titel so zu, wie bei den Österreichern: Lärm ist das Zeug allemal. Und dazu wird man noch prächtig unterhalten.info@masticscum.com, http://www.masticscum.com
„Lust For Life“

JUB

WIDESPREAD PANIC "Don't Tell The Band" 5
Widespread Rec./Sanctuary Rec., 2001

Widespread Panic - Don't Tell The Band

WIDESPREAD PANIC ist nicht etwa, wie der Name es vielleicht vermuten lassen könnte, eine der chaotischen Thrash-Core-Bands vom Schlage Nuclear Assault oder S.O.D., sondern eher eine gemütliche Altherren-Runde, die sich zum gemeinsamen Musizieren in der Scheune bei ein paar kühlen Bieren trifft, nachdem sie ihre Kinder ins Ferienlager geschickt haben. Gemeinsam erinnern sie sich an die tollen Zeiten, als sie mit knallbunten ausrangierten Schulbussen durch die Gegend tingelten, 'ne Menge Gras rauchten, die Akustiklaute bespielten und alles noch irgendwie einfacher und ungezwungener war. Und wie sie so sitzen und in Erinnerungen schwelgen, ein wenig trinken und jammen, entstehen solche Songs wie "Old Joe" und "Sometimes". Die sind instrumentell sehr meisterhaft und locker gespielt, die Rhythmus-Sektion groovt präzise vor sich hin, die Fills kommen furztrocken und sehr lässig, die Gitarren werden von Menschen mit butterweichen Händen gespielt, die mit Leichtigkeit relaxte Riffs und warme Melodien aus den Instrumenten streicheln. Darin liegt in jedem Fall die Stärke WIDESPREAD PANICs. Aber man muß wahrscheinlich aus der selben Generation stammen, um die Kompositionen richtig mitzufühlen, denn so richtig fest sitzenbleiben wollen die Songs bei mir nicht, obwohl die Mucke nicht schlecht ist. "Don't Tell The Band" dürfte aber in gemütlichen Rockkneipen gut ankommen oder nach ein paar Tüten mit 1:1-Mischung.
"Imitation Leather Shoes"

THOMAS

VIRULENT "Under The HeX Of Amdusias" 9
Skull Crusher Rec., 2000

Virulent - Under The HeX Of Amdusias

Ein kleines Death Metal-Juwel haben die Holländer von VIRULENT mit "Under The HeX Of Amdusias" veröffentlicht.
Schon der Opener "Renouncement" läßt Errinnerungen an Morbid Angel zu "Abominations Of Desolation"-Zeiten wach werden. Mit abgedrehter Melodieführung (für Death Metal-Verhältnisse), ähnlich wie die Florida-Helden ihrerzeit und der Rohheit der ersten Death-Scheibe, gepaart mit okkulten Texten, läßt sich VIRULENTs Musik am besten beschreiben. Doch nicht nur für Brutalität sind die jüngst von Skull Crusher Rec. geschiedenen Musiker zu haben. Die starken Refrains vom Schlage "Kali-Yuga" oder eben "Renouncement" hieven die Songs mal einfach so in dieselbe Liga wie "Immortal Rites" oder "Chapel Of Ghouls" von den morbiden Engeln. Seit einer Woche ist "Under The HeX Of Amdusias" Dauergast in meinem CD-Player, und im Gegensatz zu echtem Besuch, der nach drei Tagen zu nerven anfängt, freue ich mich schon auf die nächste Woche. Virulent_@hotmail.com, http://go.to/Virulent
"Renouncement"

THOMAS

DILUVIUM "Aurora" 6
CCP Rec/SPV, 2002

Diluvium - Aurora

Die Band DILUVIUM, existiert seit 1997, legt hiermit ihr Debüt-Album vor. Eines der besseren Sorte würde ich sagen.
DILUVIUM spielen Stimmungsmusik, nein natürlich nicht Ballermann-Stimmungs-"Knaller" der Marke DJ Ötzi und ähnlichen debilen Nonsens. Nein eher düster-romantisch angehauchte Klänge sind von der Band zu vernehmen. Und das machen sie gar nicht so schlecht. Von der Atmosphäre her läßt sich "Aurora" mit den Frühwerken von The Gathering gepaart mit alten Theatre Of Tragedy-Platten vergleichen. Allerdings sind DILUVIUM von den Großtaten der Holländer noch ungefähr so weit entfernt wie Berlin-Kreuzberg von einer national-befreiten Zone. Dafür fehlt der Band noch die nötige Eigenständigkeit und Experimentierfreude, auch ist die Stimme von Frontfrau Milica Plavsic zwar nett, aber noch nichts Besonderes. Dennoch ist "Aurora" eine gute Platte, die sich hervorragend für die Stunden der Schwermut (oder der Zweisamkeit) eignet.
"Our Sadness"

THOMAS

MOURNING CARESS "Perspectives"
Eigenproduktion, 2000

Mourning Caress - Perspectives

Da die großen und renomierten Labels in Deutschland anscheinend bei der Auswahl der Bands, die sie unter Vertrag nehmen, mehr auf die Herkunft der Band als auf die Qualität ihrer Musik achten, fallen auch schon mal kleine Undergroundjuwelen durchs Raster. Dazu gehören in jedem Fall auch die in Münster beheimateten MOURNING CARESS, die ihre CD "Perspectives" komplett im Alleingang produzierten, finanzierten und vertreiben. Würde man MOURNING CARESS´Musik beschreiben, indem man bekanntere Bands als Vergleich heranzieht, fielen mir als erste Scheitan und Rotting Christ ein. Wobei die jüngsten (bei Leibe nicht miesen) Veröffentlichungen der Griechen aber schon mal locker unter das Niveau der Münsteraner fallen. 
Das schlägt sich zum einen beim Gesang von Sänger Gerrit Mohr nieder, welcher über eine ähnliche Stimmfärbung wie Sakis (Rotting Christ) verfügt. Nur daß Herr Mohr ausdrucksstärker und ein wenig aggressiver klingt als sein griechischer Kollege. Die Gitarrenarbeit weist zweifelsohne starke Parallelen zu den Bands des sogenannten Melodic Death Metal auf, ein Begriff, der für viele Bands schon zur musikalischen Sackgasse wurde. Benedikt Bjarnason und Florian Erhart, das Gitarrengespann von MOURNING CARESS, wußten dieses Problem aber gekonnt zu umschiffen, indem sie die Melodien mit dem nötigen Spielwitz versahen, der nötig ist, um eine Scheibe dieses Genres abwechslungsreich zu gestalten. Wieviele Bands schreiben ihre Melodien um der Melodie willen, so daß man beim Hören der jeweiligen Scheiben förmlich von ihnen eingelullt und erschlagen wird, um sich einen Tag später an nichts mehr zu erinnern. MOURNING CARESS versehen ihre Kompositionen aber mit den nötigen A-ha-Effekten, um die Musik lebendig werden zu lassen. Der Sound auf dieser Scheibe ist überdurchschnittlich laut, aber sauber und druckvoll.
Das Booklett ist sehr professionell gestaltet. "Perspectives" können die Freunde melodischer, harter Metalmusik schon mal auf ihren Einkaufszettel notieren. www.mourningcaress.decontact@mourningcaress.de
"A Lifeless Time"

THOMAS

ENCRYPTION "Perishing Black Light" 6
Eigenproduktion, 2000

Encryption - Perishing Black Light

Eine astrein produzierte und aufgemachte CD präsentieren uns ENCRYPTION aus unserem schönen Heimatland.
Die 1995 gegründete Band verarbeitet auf ihrer zweiten, "Perishing Black Light" betitelten, Scheibe traditionellen Heavy Metal und Elemente aus der schwedischen "Göteborg-Schule" zu inerressanten Songs, die nie die Spielzeit von fünf Minuten unterschreiten. Ihre Zutaten lesen sich nicht spektakulär, sind aber genau das, was eine melodische, harte Metal-Band ausmacht: knallende Double-Bass, scharfe zweistimmige Gitarrenläufe und gut arrangierte Chorgesänge. Die Lieder haben den Ohrwurm-Charakter wie die Kompositionen eines Kai Hansen, und manche Gitarrenläufe würden auch meinetwegen einer Band wie In Flames gerecht werden. Wäre da nicht ein Kritikpunkt, der "Perishing Black Light" zumindest für mich schwer verdaulich macht: der Gesang von Frontmann Norbert. Ich weiß, viele großartige Bands aus dem Metal-Sektor sind nicht zuletzt wegen der kontroversen und markanten Stimmen ihrer Frontmänner so beliebt und groß geworden. Mercyful Fate, Agent Steel, Cirith Ungol und Sacred Steel (Bands, die ich sehr schätze) seien als Beispiel genannt. Entweder man liebt sie oder eben nicht. ENCRYPTION treten genau in diese Fußstapfen, nur daß mir eben in diesem Falle der Gesang nicht so zusagt, denn Norbert klingt irgendwie erkältungstechnisch gebremst. Ein Umstand, der ENCRYPTION aber sehr hilfreich sein kann. Beispiele siehe oben. Auf jeden Fall verleiht Norbert seiner Band dadurch eine eigene Note. Nur ist eben diese nicht mein Fall. Das soll Euch aber nicht davon abhalten, diese Band selber einmal unter die Lupe zu nehmen und es für Euch herauszufinden, ob Ihr ENCRYPTION liebt oder haßt. metal@encryption-web.de, www.encryption-web.de
"Perishing Black Light"

THOMAS

MORBOVIA „The Realm Of Unconcern“ 6 (BANDS-BATTLE-BAND)
Eigenprod., 1999

Morbovia - The Realm Of Unconcern

Nahezu von alten Aufnahmen kann man bei der CD „The Realm Of Unconcern“ von MORBOVIA sprechen, die zur Bewerbung für das Bands-Battle-Festival eben jenen Tonträger einreichten, der im Januar 1999 entstand. Allerdings braucht die Band mit ihrem alten Material nicht zu hadern, denn diese kompromißlose Mischung aus Death und Black Metal war damals schon gelungen. Harmoniebedürftigen wird das MORBOVIA-Material vermutlich Kopfschmerz bereiten, wer aber in kürzester Zeit den extremsten Stimmungsschwankungen unterlegen ist, bekommt mit Stücken wie „Burning Race“ eine adäquate musikalische Umsetzung der eigenen Gefühlswelt geboten. Vielleicht ist die Band das ein ums andere Mal etwas übermotiviert und verstrickt sich dann in Instrumentenlärm, wo weniger manchmal mehr gewesen wäre. Aber immerhin machen solche Momente die Musik sogar für Grindcore-Fans tauglich („Native Place“). 
Alles in allem eine äußerst heftige CD, die in entsprechender Lautstärke Eure Anlage auseinanderfliegen lassen könnte. contact@morbovia.de, www.morbovia.de
„Burning Race“

JUB

CENTINEX "Diabolical Desolation" 4
Candlelight Rec./PHD, 2002

Centinex

Death Metal aus Schweden, der nichts Neues bietet aber die altbekannten Zutaten durchaus hörbar widerspiegelt.
Edge Of Sanity- und Dismember-Anleihen werden mit einer Prise Grave gemischt und passabel und solide dargeboten.
Nur zieht "Diabolical Desolation" zwar laut aber fast unbemerkt an mir vorbei. CENTINEX ist eine der Bands, die von ihrer geographischen Herkunft und dem daraus resultierenden Kaufverhalten der Fans leben. In Deutschland gibt es mit Soul Demise und Fleshcrawl Bands (um nur zwei zu nennen), die diese Art von Musik auf eine dramatischere Art darzubieten wissen. Solide aber bei weitem kein Killer.
"On Violent Soil"

THOMAS
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