
| MY TIDE
"Impressions From A Dying World" |
Erschienen: 2002
Label: Twilight/Black Earth Promotion Homepage: www.mytide.de |
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On Air: "Sometimes" |
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Das ist wirklich merkwürdig. Die Band
MY TIDE hat ihrer CD "Impressions From A Dying World" einen Zettel mit diversen Reviews
unterschiedlicher Web- und Fanzines beigepackt, und alle wollen in der Musik der Hamburger
Gothic-Metal-Band etwas Eigenes, Neues usw. entdeckt haben. Ja selbst der Gesang von Gitarrist
und Keyboarder Stefan Frost wird gelobt. Warum nur? Kennen die sich alle? Saufen die abends
zusammen? Denn auf "Impressions From A Dying World" ist weder etwas neu, noch hat die Stimme
von Frost auch nur den Hauch von Charme. Um nicht zu sagen: Sie ist einfach nur grauenvoll.
Das ist ja manchmal von Vorteil, will man besonders kranke Musik kreieren. Im Falle von MY TIDE
versucht Stefan Frost allerdings dezent Melodien zu singen. Und das geht so was von in die Hose,
daß mir die Worte fehlen. Man höre nur "I Don't Care" - das Stück ist eigentlich eine Frechheit. JUB |
| EROTTICA
"Erotticism" |
Erschienen: 2005
Label: Swedmetal Rec. Homepage: www.Erottica.se |
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On Air: "City Of The Living Dead " |
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Die vier schwedischen "Hünen" von
EROTTICA, übrigens sehr geiles Wortspiel, offerieren mit ihrem Album "Erotticism", daß man in
Bezug auf straighte Stiltreue im Metal alle Tabus brechen kann. So vereinen sie Melodic Death mit
Heavy Metal untermalt von zartem Frauengesang, und das alles auf nur einem Album. MANDY |
| ENUFF Z'NUFF
"?" |
Erschienen: 2005
Label: Frontiers Homepage: www.enuffznuff.com |
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On Air: "Stone Cold Crazy" |
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Wenn man sich die Covergestaltung
ansieht und dieses verunglückte Schriftzeichen von ENUFF Z'NUFF, was ja als Name auch nicht
gerade der Bringer ist, geht man doch mit einigen Vorurteilen an die Bewertung der CD ran. Da
die Band schon 1988 ihre erste und mit dem "Fragezeichen" ihre 13. Scheibe sowie ein Livealbum
rausbrachte, scheint sie ja nicht alles falsch gemacht zu haben. JUB |
| BRAINDEADZ
"Hang 'Em Highschool" |
Erschienen: 2005
Label: STF Rec. Homepage: www.braindeadz.com |
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On Air: "Violator" |
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Das Debüt-Album der vier Mannen aus
Limburg ist 100prozentiger Thrash Metal der alten Schule. Fauchend böser Gesang, eingängige
Melodien und prägnant clean gespielte Gitarrensoli, welche sich wie ein roter Faden durch das
gesamte Werk ziehen. MANDY |
| DISTANT THUNDER
"Welcome The End" |
Erschienen: 2004
Label: Massacre/Soulfood Homepage: www.distantthunder1.com |
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On Air: "Run With The Pack" |
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Heavy Metal pur. Das war auch nicht
anders zu erwarten von einem Typen wie James Rivera, dem einstigen Helstar-Sänger. Und daß er
seiner legendären Band mit der neuen Musik nahe kommen möchte, zeigt schon der Name der
Musiker-Vereinigung: DISTANT THUNDER. Das ist der Titel des dritten Helstar-Albums. Und
natürlich gelingt es Rivera, die alten Zeiten zu reanimieren. "Lost In Time" und "Run With
The Pack" sind absolute Kracher, die kein Auge trocken lassen. Dagegen stehen dann aber Stücke
wie "Beyond The Black Field Of Stars", wo Rivera eine so merkwürdige Gesangsmelodie singt, daß
man den Eindruck hat, er würde ständig einen Ton danebenliegen. Das ist bei einem Routinier wie
James Rivera aber eigentlich nicht möglich. Von daher wird das Absicht sein. Nur ist das nicht
witzig, weil es Kacke klingt. Aber das sind halt die kleinen Eigenwilligkeiten, die man den
Sangeskünstlern von Format zugestehen sollte. JUB |
| ENEMY IS US
"We Have Seen The Enemy…And The Enemy Is Us" |
Erschienen: 2005
Label: ZYX Music Homepage: www.enemyisus.com |
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On Air: "Cold As Hate" |
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Hier in meinen Händen halte ich das
Debüt-Album der schwedischen Death-Thrasher ENEMY IS US. Schon der erste Song haut einen
vom Hocker. Aus den Boxen ballert, in guter alter Schwedentradition, brachialer Sound, man
merkt ihm sofort an, daß keine Newcomer, sondern Profis am Werk sind. MANDY |
| DARK FORTRESS
"Stab Wounds" |
Erschienen: 2004
Label: Black Attakk/Soulfood Homepage: www.thetruedarkfortress.com |
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On Air: "A Midnight Poem" |
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Wenn man solches Zeug hört, freut
man sich. Vor allem auch, weil es sich um eine deutsche Black-Metal-Band handelt. Denn die
deutsche Höllenhund-Gemeinde hatte in den Spät-90ern doch ein paar echte Durchhänger. Wenn eine
Kapelle wie Mystic Circle zur Speerspitze der Szene gezählt worden ist, konnte irgendetwas
nicht stimmen. Dann schon lieber DARK FORTRESS, die auf ihrem dritten Album einen
Black-Metal-Hit nach dem anderen untergebracht haben. Da rauschen die Gitarren spitz, werden
unter die Haut gehende Melodien zelebriert. Wie es sich für eine klassische
Black-Metal-Produktion gehört, kommen auch Midtempo-Stampfer und atmosphärische Geräuschwände
nicht zu kurz. Aber auch in Sachen Durchschlagskraft haben DARK FORTRESS das richtige Rezept,
denn Tieftöner sind ihnen nicht fremd. Streckenweise machen die Deutschen Druck, daß man
Death-Metal-Wurzeln vermuten möchte. JUB |
| GRIFFIN
"Lifeforce" |
Erschienen: 2005
Label: Massacre Rec. Homepage: www.griffin.no |
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On Air: "Rest" |
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Die Regler meiner Anlage auf
Anschlag gedreht, in freudiger Erwartung auf ordentliches skandinavisches Geballer, doch
dann der Schock …
GRIFFIN, eine Band, welche im norwegischen Trondheim beheimatet ist, spielen puren
Epic/Power-Metal. Eigentlich vermeide ich tunlichst Konfrontationen jeglicher Art mit diesem
Musiktyp, aber nun muß ich mich wohl dieser Herausforderung stellen. MANDY |
| IN BLACKEST VELVET
"InSuiSight" |
Erschienen: 2005
Label: Eigenproduktion Homepage: www.inblackestvelvet.de |
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On Air: "Bastard Show" |
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Seit 1996 sind die Jungs von IN
BLACKEST VELVET auf dem Markt und haben in den neun Jahren laut eigener Diskographie auf einer
CD, einem Demo und einer Maxi-CD insgesamt 20 Songs veröffentlicht. DEDDY |
| VELCRA
"Between Force and Fate" |
Erschienen: 2005
Label: Drakkar Rec. Homepage: www.velcra.com |
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On Air: "Memory Loss" |
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Die finnische Band VELCRA in
irgendeiner Schublade unterzubringen, fällt ziemlich schwer, da die vier Herren und die
charismatische Frontröhre Jessi Frey auf ihrem neuen Werk "Between Force and Fate" Industrial
Rock, Crossover, Metal, Punk, Hardcore und auch Rap miteinander vereinen. Mal shoutet Jessi
aggressiv und wütend ins Mikro und an einer anderen Stelle finden sich melancholische Songs,
daß man nur schwer glauben kann, es handle sich hierbei immer um die gleiche Sängerin. MANDY |
| THE TEAPARTY
"Seven Circles" |
Erschienen: 2005
Label: Inside Out/SPV Homepage: www.teaparty.com |
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On Air: "Writing's On The Wall"/"Wishing You Would Stay" |
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Diese Scheibe werdet Ihr bei
unserem Jahresrückblick wiederhören. Die Position kann ich natürlich noch nicht mit absoluter
Sicherheit bestimmen, aber es wird verdammt weit oben sein. Am liebsten würde ich sogar noch
ein wenig weiter ausholen und sagen wollen: "Seven Circle" von THE TEAPARTY ist eine der
vollkommensten Platten der letzten 15 Jahre. JUB |
| THE UNIVERSAL INDICATOR
"Grandstand Of Horror" |
Erschienen: 2005
Label: Al Piper music Homepage: www.theuniversalindicator.de |
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On Air: "Hidden Track"/"Sioux Man" |
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Die Jungs von THE UNIVERSAL
INDICATOR beschreiben ihre Musik, die sie machen, als "ehrlichen Punkrock mit treibenden Drums,
verspielten Gitarren und mehrstimmigen Gesang mit Hardcore-Screams". MANDY |
| FINAL FRONTIER
"High Tension Wire" |
Erschienen: 2005
Label: Frontiers Homepage: www.frontiers.com |
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On Air: "Beauty And The Beast" |
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Man kann der Spaßgesellschaft auch
gute Seiten abgewinnen. FINAL FRONTIER vermitteln auf ihrer Scheibe "High Tension Wire", daß die
vier Italiener beim Schreiben und Einspielen der Songs die ganze Zeit wie Honigkuchenpferdchen
gegrinst haben. Wer weiß, was für ein Zeug die Jungs geraucht haben. Die positive Grundstimmung,
die die Jungs ausstrahlen, läßt sich sicher gut vermarkten. Mit der Gefahr, daß sie vielleicht
auch in Fahrstühlen gedudelt werden DEDDY |
| MALEVOLENT CREATION
"Retrospective" |
Erschienen: 2005
Label: Crash music Homepage: www.malevolentcreation.cjb.net |
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On Air: "Living in Fear" |
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Was bedarf es der Worte mehr,
MALEVOLENT CREATION, eine der Größen im Death-Metal-Bereich schlechthin. MANDY |