
| TWYSTER
"Xplode" |
Erschienen: 2005
Label: Massacre/Soulfood Homepage: www.twyster.de |
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On Air: "The Fury"/"Xplode"/"The Cloven Hoof"/"Thunderland"/"Dying Eyes"/"Valhalla"/"Sinister Grin"/"Follow The Storm"/"Side By Side" |
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Ein Stern geht auf und droht im
selben Moment zu verlöschen. Denn daß der Heavy Metal von TWYSTER jene Faszination ausstrahlte,
die die Band aus dem Wust der Power-Metal-Armee heraushob, lag nicht zuletzt an der einzigartigen
Stimme von Sängerin Coco. Die ist leider nicht mehr dabei. Was tun? Whiteskull haben sich nach
dem Weggang von Frederica DeBoni einen Sänger geholt und sind gnadenlos abgekackt. Natürlich
lag das auch ein wenig an den immer schwächer werdenden Songs. Wie soll es nun bei TWYSTER
weitergehen? Wieder eine Sängerin? Wir dürfen gespannt sein. JUB |
| JOURNEY
"Generations" |
Erschienen: 2005
Label: Frontiers/Soulfood Homepage: www.journeymusic.com |
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On Air: "In Self-Defense" |
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JOURNEY war immer jene Band, die
den ein oder anderen Hit landete. Dieser dann der totale Knaller war, der Rest des Schaffens
der Band aber nie so recht was reißen konnte. Zuviel Mittelmaß? Ich würde es eigentlich nicht
so nennen, vielmehr paßte der Mainstream-Sticker nie so recht ans Revers der Band, denn of
waren die Melodien der Band doch recht verschroben, so daß pubertierende Mädchen (diese
Klientel stellte Ende der 70er einen Großteil der Fanbase) damit eigentlich kaum etwas
anzufangen wußten. Und von Material á la "Wheels In The Sky" sind JOURNEY auf ihrem aktuellen
Album einmal mehr ganz weit entfernt. Nicht daß das von Nachteil wär, denn Songs wie
"Knowing That You Love Me" (bluesige Ballade) oder "Believe" (beinahe progressiv) sind
von äußerst hoher Qualität. Und doch - da ist es wieder, die nostalgische Erwartungshaltung.
Ein "Lights" hätte den Mannen um Neal Schon durchaus gut zu Gesicht gestanden. JUB |
| DRAGONLAND
"Starfall" |
Erschienen: 2004
Label: Century Media/Magic Arts Homepage: www.dragonland.se |
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On Air: "The Dream Seeker" |
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"Starfall" ist die bereits
dritte Veröffentlichung der schwedischen Band DRAGONLAND. Hierzulande sind die Jungs noch
eher ein unbeschriebenes Blatt, in Japan selbstverständlich schon Superstars. Das verwundert
nicht weiter, wenn man die musikalische Ausrichtung der Band kennt. Hier treffen ausladende
Refrains mit glockenheller Stimme vorgetragen, meisterliche Gitarren/Keyboard-Duelle, schnelles
und balladeskes Liedgut aufeinander. Zweifelsohne wird diese Mischung in der
Melodic/Speed/Power-Metal Szene seine Hörer finden. "Brutaler" als Stratovarius ist der Metal
von DRAGONLAND alle male. Die Melodien sind noch lange nicht so ausgetreten wie bei den Finnen.
Auch sind die Leads mit Mühe zum Abwechslungsreichtum gespielt, doch haben Time Requiem,
Evergrey oder Silent Force die besseren Songs im Gepäck und gehen mit ihrer Musik noch um
vieles eigenständiger zur Sache.
THOMAS |
| ALTARIA
"Divinity" |
Erschienen: 2004
Label: Metal Heaven/Soulfood Homepage: www.altariamusic.com |
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On Air: "Try To Remember" |
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Bei all den Folk/Black/Pagan/Gothic-
Bands aus Finnland dürfen wir nicht vergessen, daß die Finnen ja auch eine nicht unerhebliche
Melodic-Metal-Vergangenheit haben. Zumindest, was man so Vergangenheit nennt. Da sei nur an
Stratovarius erinnert. Von denen kann man halten, was man will. Aber ihre ersten Alben waren
ja so schlecht nicht. Logisch, daß das auch Nachahmer auf den Plan ruft. In diesem Fall sind
das ALTARIA, die fett mit Keyboard-Sounds posen und auf ihren zweiten Album "Divinity" so
richtig schwülstige Melodien auf der Pfanne haben. Das ist zum Teil recht nett, aber nie
wirklich etwas für Heavy-Metal-Fans. Ständig hat man Sorge, die beiden Dicken in der Band,
würden ihre Wänste rhythmisch aneinanderreiben. Dabei stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Also seien an dieser Stelle die Fähigkeiten der Musiker gelobt. Die Songs selber sind doch eher
was für Weichhoden. Auch wenn ich soetwas eigentlich nicht zum Kriterium für die Qualität von
Musik machen möchte. Aber ALTARIA schwurbeln einfach zuviel.
JUB |