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„Avalon“ ist eine Scheibe, wie man sich ein klassisches AOR-Album vorstellt. Rocksongs, die immer einen Hang zum US-Melodic-Metal der 80er Jahre aufweisen, perfekte Melodien besitzen, denen man schon nach dem ersten Hören nicht mehr widerstehen kann. Die Arrangements sind effektiv, nichts ist zu viel, an keiner Stelle fehlt es. Und um jeder Nummer die richtige Stimmung zu verpassen, hat sich Richie Zito mit einer Sängergilde umgeben, die das Who is Who des Heavy Rocks und Melodic Metals markiert. Da haben wir Joe Lynn Turner (Deep Purple, Rainbow, Brazen Abott), Eddie Money, Joseph Williams (Toto, Vertigo), Hugo Valenti, Danny Vaughn (Vaughn, Tyketto), Eric Martin (Mr. Big), Richie Kotzen (Mr. Big, Poison), Philip Bardowell … Das ist ein Flash der wunderbarsten Stimmen im Rock-Business. THE RICHIE ZITO PROJECT erinnert schließlich nicht von ungefähr an Mega-Acts der US-Melodic-Szene. „Oh Samantha“ hat was von Bostons „Amanda“, „Blue Collar“ klingt nicht nur wegen des Songtitels „Blue Collar Man“ nach Styx, Richie Kotzen und Eddie Money bekamen die Stücke auf den Leib geschrieben, so daß sie auch die eigenen Alben der Shouter krönen könnten. Wer ist also Richie Zito? Eigentlich vor allem ein Session-Gitarrist, der schon in den 70ern Alben von den Beach Boys, Donna Summer, Tina Turner oder Kenny Rogers veredelte. Anfang der 80er wurde er Mitglied in Elton Johns Band, bespielte eine Reihe von Soundtracks („Flashdance“, „Top Gun“, „Beverly Hills Cop“) und wurde zu einem gefragten Songwriter und Produzenten. Und jetzt bündeln sich seine Erfahrungen in dem Album „Avalon“, das am Ende nicht einmal zu Unrecht diesen programmatischen Namen trägt.
Erschienen: 2006
Label: Frontiers/Soulfood
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Wertung: 10 von 10
JUB
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