Riot Fest: Das Gute, das Schlechte, das Hässliche

Das Gute, das Schlechte, das Hässliche

Wie immer runden wir unseren ellenlangen Artikel mit der Rubrik „Das Gute, das Schlechte, das Hässliche“ ab, in welcher wir unsere Gedanken und Gefühle über das Festival preisgeben und aufzeigen, was noch ausbaufähig ist.

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Das Gute

  • Bier und Cider wurden, statt in Plastikbehältern, in großen Dosen in Bars verkauft.
  • Viel Auswahl am Buffet – es gab auch exotische Sachen wie Paella, welche  man nie auf einem europäischen Festival finden würde – für einen vernünftigen Preis
  • Viele Geldautomaten, sodass man nie anstehen muss, um Geld abzuheben.
  • Die Bühnen standen relativ nah beieinander, sodass man schnell zu Bands kam, die nacheinander spielen.
  • Nicht-musikalische Aktivitäten wie das Riesenrad oder Zirkus Shows
  • Keine Warteschlangen an Bars, Essensbuden oder am Eingang
  • Eine spezielle Bierbar, welche IPA/APA anboten
  • Guter Sound auf den meisten Bühnen (auch, wenn es sich bei manchen Bands grausam anhörte)
  • Große Vielfalt bei den Bands auf dem Riot-Fest in den Genres Punk/Emo/Alternative/ Hip Hop
  • Überall gab es Mülleimer. Ein sauberes Festival!

Das Schlechte

  • Die Hauptbühne sollte größer sein, sodass man das Publikum von Bands wie Misfits oder Bad Religion unterbringen kann
  • Die Bühnennamen waren sich zu ähnlich. Roots/Riot/Rise/Rock – total verwirrend!
  • Zu wenige Toiletten. Ab sieben Uhr abends gab es große Schlangen vor den Toiletten. Nächstes Jahr sollten mindestens 30% mehr Möglichkeiten aufgestellt werden.
  • Die VIP Lounge sieht aus, als wär sie das Geld nur wert, wenn es regnet, da es dort eine Überdachung gibt.
  • Es gibt, abgesehen vom Boden auf dem Hauptgelände, keinerlei Sitzmöglichkeiten. Es wäre fürchterlich den ganzen Tag zu stehen, wenn es regnet.
  • Unterkunftsmöglichkeiten auf der Website, da Curadora kein verlässlicher Partner ist. Ich habe einige Geschichten, einschließlich unserer gehört, in denen die Reservierung der Gäste nicht geschätzt wurde und sie von einem guten Hotel in ein miserables versetzt wurden.
  • Verglichen mit dem Rest Chicagos sind die Getränke überteuert. 8$ pro Drink plus Trinkgeld
  • Wellenbrecher verlaufen in der Mitte des Publikums. Stattdessen sollte es einen großen Pit pro Bühne geben. Die Bühnen sind nicht groß genug für zwei Pits.
  • Bands beginnen früher/später an zu spielen als geplant. Nicht einmal fünf Minuten zu früh sind okay, da man so schon sein Lieblingslied verpassen könnte, weil man dem Plan vertraut hat.
  • Datenvolumen/Internet sind während der Hauptkonzerte praktisch tot. Das ist kein großes Problem, aber es ist schwierig, an ein Lyft/Über am Rideshare-Stand zu kommen. Bedenkt einen temporären Mobilfunkmast aufzustellen, um Kapazität zu gewährleisten
  • Kein Alkohol in Piña coladas 🙁

Das Hässliche

  • Keine getrennten Pissoirs für Männer – ein ziemlich ineffizientes Erlebnis!

Jeden Abend ging das Toilettenpapier aus.